27/12/2011 - Hans Heinrich Isenbart lebt nicht mehr

Warendorf (fn-press). Hans-Heinrich Isenbart lebt nicht mehr. Er verstarb am ersten Weihnachtstag, wenige Wochen vor seinem 89. Geburtstag in Hamburg. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 10. Januar, um 13 Uhr, in der Niedersachsenhalle in Verden, unweit seines Wohnortes Kirchlinteln, statt.

Tausenden von Pferdefreunden wird "die Stimme des Pferdesports" für immer in Erinnerung bleiben. Diesen Spitznamen hatte Isenbart zu Recht getragen. Niemand kann so brillant die Faszination Pferd in Worte kleiden, wie er es tat. Und niemand forderte so konsequent verantwortungsvolles Handeln stets im Interesse des Pferdes wie er. Berühmt ist er für seine stetige Mahnung: "Vergessen Sie die Pferde nicht". Über sechs Jahrzehnte hinweg hatte Hans-Heinrich Isenbart als Rundfunk- und Fernsehkommentator, als Journalist und Turniersprecher Reitsportgeschichte nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet.

Wir haben zwei Videos heraus gesucht, die eine schöne Erinnerung an Hans Heinrich Isenbart sind.


Hans Heinrich Isenbart moderiert den legendären Ritt von Hans-Günther Winkler auf Halla bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm:




Hans Heinrich Isenbart von seiner humorvollen Seite ...



Portrait: Thomas Tuytens/Kentucky-Horsewear

German Eventing In diesem Jahr kamen neue Geländegamaschen auf den Markt und die enorme Nachfrage bestätigt, dass es sich dabei um sehr ausgereifte und moderne Produkte handelt [Sonderseite ...]. Verantwortlich dafür ist der Belgier Thomas Tuytens, der gemeinsam mit Top-Reitern aller Sparten, u.a. Bettina Hoy, an der Entwicklung gearbeitet und dabei absolut inovative Materialien verwendet hat.

Mit diesem Kurz-Portrait möchten wir Thomas Tuytens vorstellen und den Weg skizzieren, wie es zu den neu entwickelten Produkten kam, die unter dem Namen von KENTUCKY-HORSEWEAR auf den Markt gekommen sind.

Thomas Tuytens saß bereits mit 7 Jahren zum ersten Mal im Sattel, sicherlich begünstigt dadurch, dass in seiner Familie schon immer der Reitsport zu Hause ist. Im Alter von 16 Jahren nahm er dann an den ersten Vielseitigkeitsprüfungen teil, damals noch als Pony-Reiter. Es folgten nationale Turniere und auch Starts bei internationalen Events bis 2* in Frankreich und den Niederlanden. Als Trainer stand ihm stets Raf Kooremans/NL zur Seite, der sich vor ein paar Jahren - wegen der besseren Trainingsunterstützung - entschieden hatte für die Niederlande zu starten.

Nach seinem Wirtschaftsstudium verbrachte Thomas Tuytens drei Jahre in China, um für den elterlichen Betrieb eine Produktionsstätte aufzubauen, was sehr erfolgreich umgesetzt wurde. Der Reitsport ruhte in dieser Zeit, doch nach der Rückkehr in die belgische Heimat verbrachte Thomas Tuytens erst einmal ein paar Wochen bei Raf Kooremans als WORKING-PUPIL. Wie er selber sagt, war diese Zeit sehr wichtig, um den "Kopf wieder frei zu kriegen".

Der Aufenthalt bei Raf Kooremans hatte aber noch einen Effekt, denn Thomas entdeckte, dass es in Bezug auf die Ausrüstung durchaus noch Spielraum für Verbesserungen gibt. Durch die Firma der Eltern, hier werden technische Textilien u.a. für den Outdoor-Bereich hergestellt [CONCORDIA-TEXTILES] und auch den Kontakt zu D3O, einem neuartigen Kunststoff aus GB, war Thomas Tuytens in der Lage, an die Produktion von modernen und einzigartigen Gamaschen und Zubehör heran zu gehen. Zusammen mit Spitzenreitern wie Bettina Hoy und Marlies van Baalen wurde bis in die letzten Feinheiten an alles gedacht und eine Kollektion von Gamschen plus Zubehör entwickelt, die nun seit ein paar Wochen auf dem Markt sind.

"Während meines Aufenthaltes in China habe ich gelernt, dass zwei Dinge wichtig sind: ein guter Name und eine gute Technologie", beschreibt Thomas Tuytens die weitere Entwicklung. Gesagt - getan, gründete er die Firma "NV Global International Products" und sicherte sich die Rechte an D3O für den Bereich Pferdesport sowie die Rechte den Namen Kentucky-Horsewear zu nutzen.

Mit großem Engagement sorgt er seitdem persönlich dafür, dass die Produkte schnell beim Kunden sind und der Erfolg spricht für sich. Fast auf der ganzen Welt (USA, Japan, Australien, Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Mexiko ...) sind "seine" Gamaschen im Einsatz und schon jetzt verlassen sich viele Spitzensportler auf die moderne Technik.

Hier ein paar Videos mit Thomas Tuytens und verschiedenen Reitern:

Bettina Hoy => [...]
Karin Donckers => [...]
Raf Kooremans => [...]
Marlies van Baalen => [...]
Eiken Sato (Bruder von Kenki Sato) => [...]





18/12/11 - Ranglisten zum Jahresende

German Eventing
Zum Jahresende sehen die internationalen Ranglisten der FEI sehr erfreulich aus für die deutsche Vielseitigkeitsreiterei. Die Weltrangliste für Reiter/innen wird - nicht ganz unerwartet - von Mary King/GBR angeführt, die in 2011 tolle Erfolge feiern konnte und auch die HSBC-Classics als Siegerin beendete.

Als bester deutscher Reiter wird Dirk Schrade in die neue Saison gehen. Er liegt zur Zeit auf Rang 7, direkt gefolgt von Frank Ostholt. Beide konnten bei dem CCI4* in Luhmühlen, der EM und abschließend beim CCI4* in Pau/FRA reichlich Punkte sammeln. Insgesamt werden 5 deutsche Reiter/innen unter den Top-Twenty der Weltrangliste geführt, außer den genannten Reitern sind das Andreas Dibowski (13), Sandra Auffarth (16) und Michael Jung (18).

Die Reiter-Weltrangliste finden Sie hier => [...]

Die Weltrangliste für Vielseitigkeitspferde sieht noch erfreulicher aus - so erfreulich sogar, dass ich zweimal hin schauen musste: die ersten 9 Plätze werden von Pferden belegt, die aus Deutschland kommen oder in direktem Zusammanhang mit Deutschland stehen, wie zum Beispiel Wega, die Top-Stute von Sara Algotsson Ostholt.

An der Spitze steht Opgun Louvo (Sandra Auffarth), gefolgt von Little Paint (Frank Ostholt) und La Biosthetique Sam FBW (Michael Jung).

Die Pferde-Weltrangliste finden Sie hier => [...]

Die deutsche Auswertung und Rangierung der Vielseitigkeitspferde nach Gewinnsumme wird angeführt von La Biosthetique Sam FBW (Michael Jung/105.979,00 €), an zweiter Stelle findet man FRH Fantasia (Andreas Dibowski/50.203,00 €) und Opgun Louvo (Sandra Auffarth/42.835,00 €) folgt auf Platz 3.

Michael Jung, der amtierende Welt- und Europameister, führt die deutsche Rangliste der Vielseitigkeitsreiter an. An zweiter Stelle folgt Andreas Dibowski vor Dirk Schrade, Sandra Auffarth und Ingrid Klimke.

Die deutsche Rangliste für Reiter finden Sie hier => [pdf]

Bericht: Gabriel Kolb / Christiane Jahnke [chrissis-pferdebilder]





NEU: Geländegamaschen von Kentucky

German Eventing
Bettina Hoy und Thomas Tuytens (Kentucky-Horsewear) haben gemeinsam eine Geländegamasche entwickelt. Unter Verwendung des modernen und einzigartigen Materials "D3O" werden die Pferdebeine nicht nur besser geschützt, die Luft-Zirkulation ist auch noch besser, als bisher bekannt, gewährleistet.

Das extrem stoß-absorbierende Material (D3O) ist sehr geschmeidig und zugleich federleicht. Dadurch ist es möglich, die kritischen Stellen der Gamasche zu füllen und somit optimalen Schutz zu bieten.

Das Außenmaterial ist fast zu 100% wasserabweisend und trotzdem luftdurchlässig. Aus diesem Grund bleibt die Zirkulation und damit der "Abtransport" der warmen Luft vom Pferdebein gewährleistet.

Unser aktuelles Video der Woche ist der erste Teil einer Serie von "Profi-Tipps" und befasst sich u.a. mit den neuen Gamaschen von Kentucky.





30/11/2011 - Bundeskader Vielseitigkeit

German Eventing
Olympiakader: Sandra Auffarth (Ganderkesee/WES) mit Opgun Louvo, Andreas Dibowski (Egestorf/HAN) mit FRH Fantasia und FRH Avedon, Michael Jung (Horb/BAW) mit La Biosthetique Sam FBW und Leopin, Ingrid Klimke (Münster/WEF) mit FRH Butts Abraxxas, Marina Köhncke (Badendorf/SHO) mit Calma Schelly, Kai-Steffen Meier (Waldbröl-Niederhausen/RHL) mit TSF Karascada M, Andreas Ostholt (Warendorf/WEF) mit Franco Jeas, Frank Ostholt (Warendorf/WEF) mit Little Paint, Dirk Schrade (Sprockhövel/WEF) mit King Artus und Hop and Skip, Peter Thomsen (Lindewitt/SHO) mit Horseware’s Barny und Horseware’s Parko, Anna Warnecke (Osnabrück/HAN) mit Twinkle Bee und Benjamin Winter (Warendorf/WEF) mit Wild Thing Z.

B-Kader: Bettina Hoy (Warendorf/WEF) mit Lanfranco TSF, Beeke Kaack (Schmalensee/SHO) mit Judy, Julia Krajewski (Warendorf/WES) mit Lost Prophecy, Elmar Lesch (Bavendorf/HAN) mit Lancelot und Julia Mestern (Schwaiganger/BAY) mit FRH Schorsch.

B2-Kader: Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler/BAW) mit Ohio, Kai Rüder (Blieschendorf/SHO) mit Leprince des Bois und Oliver Cael, Robert Sirch (Fischen/BAY) mit Killcross und Ina Tapken (Ganderkesee/WES) mit London Return.

C-Kader Junge Reiter: Lara Adelhelm (Kirchberg/BAW) mit Gentano, Stephanie Böhe (Salzhausen/HAN) mit Greena, Freya Füllgraebe (Krefeld/RHL) mit Oje Oje, Sophie Grieger (Kaufbeuren/BAY) mit Windrose, Ben Leuwer (Königswinter/RHL) mit Cappuccino, Franca Lüdeke (Bonn/RHL) mit Parlando und Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina.

C-Kader Junioren: Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Federleicht und Josephine Wilms (Bergkamen) mit Corvette D.

D/C-Kader Junioren/Junge Reiter: Lisa Balduff (Twistetal/HES) mit Pinot, Niklas Bschorer (Dinkelsbühl/BAY) mit Vilart, Franziska Kristin Dennersmann (Dortmund/WEF) mit Rantanplan Z, Moritz Eckl (Ochsenfurt/BAY) mit Abendflirt FRH, Lisa-Marie Förster (Ahlen/WEF) mit Lucky Boy F, Charlotte Sophia Hachmeister (Aurich/WES) mit Kassio und Cara Feliz, Pauline Knorr (Hude/WES) mit Abke’s Boy, Marie Kraack (Eutin/SHO) mit Havanna, Delia Mangelkramer (Michelsneukirchen/BAY) mit Finn und Roman, Pia Münker (Meerbusch/RHL) mit Louis M, Celina Nothofer (Kamp-Lintfort/RHL) mit Larissa und Simba, Sarah Schuler (Egenhausen) mit Uso, Carolin Thenhausen (Westergellersen/HAN) mit Don Diego sowie Jule Wewer (Peheim/WES) mit Just Kito und Lasse.

D/C-Kader Ponyreiter: Elisa Abeck (Wesel/RHL) mit Daiquiri, Celine Geissler (Frankenthal/RPF) mit Heiligenberg’s Normandie, Juana Rebecca Gerken (Rümpel/SHO) mit Chagall, Annie Kamieth (Winterfeld/SAN) mit Mr. Harvey, Hanna-Lea Kehrer (Reutlingen) mit Cyrano, Stina Packheiser (Feldhusen/MEC) mit Hannes, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf/MEV) mit Pamira LK, Sarah Schmierer (Erdmannhausen/BAW) mit Moonlight Kiss, Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit Mac Ide und Katja Wolf (Ditzingen/BAW) mit Puccini.

D/C-Perspektivkader: Antonia von Baath (Salzhausen/HAN) mit Largo, Annika Aruba Baumgart (Eitorf/HES) mit Kaiserstern, Johanna Fahle (Twistetal/HES) mit Farina, Maximilian Fritsch (Ennepetal/WEF) mit La Fayette, Celine Geissler (Frankenthal/RPF) mit Amiro, Lucky Luciano und Seredipity, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf/MEV) mit Sarotti und Kai Ruggaber (Reutlingen/BAW) mit Ferrari, First Flight’s Sky.





20/11/2011 - CCI**** Adelaide/AUS
1. Station der HSBC Classics


German Eventing
Im australischen Adelaide fand an diesem Wochenende die zweite Wertungsprüfung der aktuellen HSBC-Classics statt. Die hochdotierte Serie, für den Sieger gibt es 150.000 US-Dollar, startete erstmals mit dem CCI**** in Pau (war zugleich die letzte Wertungsprüfung der letzten Serie) und erlebte in Adelaide nun die 2. Wertung auf gebührendem Niveau. Zu dieser Änderung kam es deshalb, weil man zum Einen Adelaide mit in die Serie aufnehmen wollte und zum Anderen - und besonders von Seiten HSBC - das Finale gerne in Burghley/GBR sehen möchte.

Der HSBC-Classics-Kalender 2011/2012 sieht nun also wie folgt aus:

1. Les Etoiles de Pau CCI 4* (FRA) - 12-16 Oktober 2011
2. Australian International 3 Day Event (AUS) - 18-20 November 2011
3. Rolex Kentucky Three-Day Event (USA) - 26-29 April 2012
4. Mitsubishi Motors Badminton Horse Trials (GBR) - 4-7 Mai 2012
5. Luhmühlen CCI 4* (GER) - 14-17 Juni 2012
6. The Land Rover Burghley Horse Trials (GBR) - 30 August-2 September 2012

Über den Sieg in Adelaide und damit vebunden 15 Punkten in der HSBC-Wertung, kann sich der Australier Stuart Tinney mit Panamera freuen. Den Grundstein für seinen Erfolg legte er mit dem zweiten Platz nach der Dressur. Durch Zeitfehler rutschte er im Gelände auf Rang 4 zurück, schob sich dann aber mit einem fehlerfreien Ritt durch den sehr anspruchsvolen Parcours wieder auf die Spitzenposition.

Nach dem Gelände in Führung war Shane Rose/AUS, der mit Taurus eine der beiden zeitfehlerfreien "Runden" durch das schöne Gelände im Stadtpark Adelaids ablieferte. Im Springen musste er dann aber 4 Abwürfe hinnehmen und rutschte auf Rang 5 zurück.

Insgesamt gingen 31 Paare an den Start, 21 Paare beendeten die Prüfung.

Ergebnisliste => [klick]

Bericht: Gabriel Kolb / Bilder: Jenny Barnes





20/11/2011 - DIBOs Saisonanalyse 2011

German Eventing
Andreas Dibowski hat sich über Jahre eine große Leserschaft mit seiner Homepage erarbeitet. Auf selbst verfasste Turnierberichte, denen es auch an offenen Worten nicht fehlt, muss man selten länger als einen Tag warten.

Besonders beliebt sind die Saisonanalyse und der 1. Ausblick in Richtung der kommenden Saison. Beides ist nun online und ein Besuch bei DIBO-ONLINE lohnt sich wieder ....

Zur Homepage => [www.dibo-online.de]







16/11/2011 - Mr. Medicott verkauft

German Eventing Hinweis: der folgende Kommentar wurde in der Nacht von Mittwoch (16.11.) auf Donnerstag geschrieben. Am Donnerstag gegen 8:00 Uhr erfuhren wir, dass Karin O'Connor mit dem Kauf von Mr. Medicott einverstanden ist und dass alle Formalitäten erledigt werden sollen. Diese Information wurde zwischenzeitlich durch einen Bericht von St.Georg.de [zur Internetseite] bestätigt. Die Redaktion bezieht sich darin auf ein Telefonat mit Frank Ostholt. Im Anschluss an den Kommentar finden Sie die Pressemeldung der FN, vom 17.11.2011, zum Verkauf von Mr. Medicott.

Der Verkauf von Mr. Medicott scheint nun "in trockenen Tüchern" zu sein. Kurz zuvor konnte man allerdings schon ausführliche Informationen in einem exklusiven Artikel bei BUSCHREITER.de [Artikel lesen] lesen, sodass ich an dieser Stelle auch die German-Eventing-Leser informieren möchte. Ich tue dies in Form eines Kommentars, denn ich hatte die Möglichkeit in den letzten Tagen mit Frank Ostholt, Gerd-Herrmann Horst und Dirk Schrade zu sprechen.

Zu den Fakten: die amerikanische Spitzereiterin Karen O'Connor war bereits vor ein paar Tagen in Deutschland um nach geeigneten Top-Pferden Ausschau zu halten. Im Rahmen ihres Deutschlandbesuches probierte sie auch Mr. Medicott aus und wurde sich im Anschluss mit Gerd-Herrmann Horst, dem Eigentümer des irischen Wallachs, über die Verkaufsmodalitäten einig. Eine endgültige Zusage sollte aber selbstverständlich erst nach intensiver Ankaufsuntersuchung erteilt werden. Die Unterlagen zur Untersuchung liegen nun vor, Karen O'Connor hat sich allerdings noch nicht abschließend geäußert.

Ein solcher Verkauf findet üblicherweise unter Beteiligung von Vermittlern statt, in diesem Fall ist Dirk Schrade von Herrn Horst gebeten worden entsprechende Kontakte herzustellen. Dirk Schrade handelte im Anschluss professionell, so wie es beispielsweise im Springsport regelmäßig vorkommt, und nahm mit Karen O'Connor Kontakt auf.

Obwohl die Verkaufsabsichten von Gerd-Herrmann Horst seit einiger Zeit bekannt waren, nach Angaben von Herrn Horst wurde auch der Ausschussvorsitzende Holger Heigel darüber frühzeitig in Kenntnis gesetzt, war die Überraschung am Ende doch zu spüren und natürlich ist besonders Frank Ostholt emotional betroffen.

An dieser Stelle möchte ich eigentlich mit meiner Berichterstattung enden, denn es gibt eine Nebenhandlung zu dem geplanten Verkauf, die nicht ganz erfreulich ist. Es gab Reaktionen auf die konkreten Verkaufsabsichten, die möglicherweise zu emotional waren, eventuell war die Reaktion aber auch begründet. Wie man sich vorstellen kann, gibt es in einem solchen Fall gerne zwei Versionen. Nach Gesprächen mit Dirk Schrade, Gerd-Herrman Horst und Frank Ostholt bin ich aber feste davon überzeugt, dass dieser Verkauf ohne negative Begleiterscheinungen abgewickelt werden kann und das sollte es auch, denn alles andere schadet dem Markt, der gerade erst die Investition in deutsche Vielseitigkeitspferde als lohnend erscheinen lässt.

Ich bin davon überzeugt, denn ...
Frank Ostholt ist natürlich sehr traurig, sollte es zu einer Trennung von seinem Olympiapferd kommen, er sieht aber auch den positiven Effekt, dass Herr Horst weiter das Team Ostholt mit Pferden unterstützt. In diesem Sinne akzeptiert er die Entscheidung seines Sponsors und freut sich auf weitere, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Gerd-Herrmann Horst hat über Jahre in die Vielseitigkeitsreiterei ausschließlich investiert und möchte die aktuelle Chance nun nutzen, von einem Verkauf zu profitieren. Sicher wird er in Zukunft dadurch nicht weniger Freude an seiner Rolle als Sponsor haben.
Dirk Schrade ist einer der wenigen 100%-Profis im deutschen Vielseitigkeitssport, was sicherlich nicht immer ganz leicht finanzierbar ist, und hat als solcher gehandelt.

Auch ich finde es sehr schade, dass Frank Ostholt und Mr. Medicott eventuell nicht mehr gemeinsam an den Start gehen werden und natürlich wäre das auch ein ganz erheblicher Verlust für den deutschen Spitzesport. Die Entwicklung in Richtung solcher Verkäufe ist aber nicht ganz neu und Reiter wie Andreas Dibowski erinnern immer wieder daran, dass Konzepte zum Erhalt von Spitzenpferden auf den Tisch müssen. Wird bei einem solchen Verkauf nicht Ruhe bewahrt, kann es in den eigenen Reihen eigentlich nur Verlierer geben. Im schlimmsten Fall hieße das: Pferd weg, Ruf beschädigt, Sponsor verärgert - und im Ausland wird wieder kräftig gelacht!

Kommentar von Gabriel Kolb


Vielseitigkeit: Mr. Medicott in die USA verkauft
Neue Reiterin ist Karen O’Connor

Warendorf (fn-press). Die deutschen Vielseitigkeitsreiter müssen auf ein weiteres Spitzenpferd verzichten. Der irische Wallach Mr. Medicott wurde in die USA verkauft und steht somit der deutschen Equipe für die Olympischen Spiele 2012 in London nicht zur Verfügung. Mit dem zwölfjährigen Fuchs hatte Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt (Warendorf) zum Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong beigetragen und an den Weltreiterspielen im vergangenen Jahr in Kentucky teilgenommen.

Reinhard Wendt, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), erklärte: „Wir bedauern den Verkauf des Pferdes sehr. Auch wir hatten mit dem Besitzer in Kontakt gestanden und Modelle erarbeitet, wie wir Mr. Medicott mit Hilfe von Sponsorenbeiträgen für das DOKR sichern können. Aber wir haben Verständnis für eine andere Entscheidung.“

Pferdebesitzer Gerd-Hermann Horst (Hörstel) nahm ein Kaufangebot aus den USA an, betonte allerdings, dass er als Sponsor der deutschen Vielseitigkeit weiterhin erhalten bleibe und einen Teil des Kauferlöses in den Erwerb junger Pferde für Frank Ostholt investieren werde. Mr. Medicott wechselt in den Stall der US-amerikanischen Vielseitigkeitsreiterin Karen O’Connor.

Mr. Medicott ist der dritte Olympiakandidat, auf den die deutsche Vielseitigkeit nicht mehr zurückgreifen kann. Zuvor waren die internationalen Spitzenpferde Butts Leon (Andreas Dibowski) und Charly Weld (Kai Rüder) verkauft worden. Wendt: „Wir sind in der Disziplin Vielseitigkeit nach wie vor gut aufgestellt, aber weitere Ausfälle potenzieller Olympiapferde würden uns sehr schwächen.“

Susanne Henning





12/11/2011 - Championatsball und
goldene Reitabzeichen für Krajewski + Winter


German Eventing
Am vergangenen Samstag fand in der alten Springhalle des DOKR-Bundesleistungszentrums der alljährliche Championatsball statt, von Insidern "Tag der Helden" genannt. An diesem Abend werden alle erfolgreichen Championatsteilnehmer geehrt und eine Reihe von Auszeichnungen vergeben, u.a. Goldene Reitabzeichen.

Die gesamte Perspektivgruppe - so könnte man es jedensfalls formulieren - wurde vergoldet, denn sowohl Julia Krajewski als auch Benjamin Winter erhielten für ihre Erfolge im Spitzensport das goldene Reitabzeichen. Beide gehörten übrigens auch zum diesjährigen EM-Aufgebot, von insgesamt 12 deutschen Startern nahmen damit 6 Reiterinnen/Reiter an der EM teil, die entweder zur Zeit Mitglied oder ehemalige Mitglieder der Perspektivgruppe sind.

Sabrina Ostholt war so nett und hat uns ein paar Bilder (3) vom Ball und den Ehrungen geschickt. Zum Starten der Galerie bitte auf das obige Bild klicken.





TopEventers 2011: 2 x 40.000 € für Top-Pferde


Bei der diesjährigen Top-Eventers-Auktion erzielten gleich zwei Pferde den höchsten Preis von 40.000 €, nämlich First Flight Alliance und Copacabana. Letztere wird in Zukunft unter EM-Teilnehmer Christoffer Forsberg/SWE im Sport zu sehen sein.

Mit einem Durchschnittspreis von knapp über 20.000 € können Iris Schless und Elmar Lesch sicherlich zufrieden sein, zumal wieder großes Interesse an den vielseitigen Nachwuchspferden bestand. Es wurden Pferde nach Spanien, in die USA, in die Schweiz, nach Japan, in die Niederlanden, nach Schweden, nach Frankreich und auch in deutsche Top-Ställe verkauft - u.a. freut sich Andreas Dibowski über einen neuen Top-Eventer in seinem Stall. German Eventing

Besonders erfreulich verlief auch die Spendenaktion der Top-Eventers, die Constanze Dempsey, der Tochter der in diesem Jahr tödlich verunglückten Vielseitigkeitsreiterin aus Österreich, zu Gute kommen wird. Im Rahmen einer amerikanischen Auktion wurde die Wunderstute KARLCHEN (Bild rechts) versteigert, in Wirklichkeit gab es einen Satz Top-Eventers-Ausrüstung zu gewinnen, und es kam ein Betrag von ein paar tausend Euro zusammen. Eine Starthilfe in Höhe von 500 € lieferte dabei Peter Attinger aus der Schweiz, das "Projekt Nurmie" zeigte sich genauso großzügig, die Top-Eventers rundeten regelmäßig die aktuelle Summe auf und fast das gesamte Publikum beteiligte sich mit vielen Geboten.

Das Video zeigt alle Pferde und alle Preise:



Weitere Infos: [TOP-EVENTERS]





10/11/11 - Stensbeck-Feier in Warendorf

German Eventing Alljährlich werden in Warendorf die besonders erfolgreichen Absolventen der Pferdewirt- oder Pferdewirtschaftsmeisterprüfung des Jahres geehrt. Als Anerkennung für die Leistungen erhalten die Berufsreiter die Stensbeck-Plakette, die Pferdwirte mit dem bisherigen Schwerpunkt Zucht und Haltung die Graf Lehndorff-Plakette. Die diesjährige „Stensbeck“-Feier findet am Donnerstag, 10. November, in der Reithalle des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) in Warendorf statt. Hier die VS-Reiter/innen, die ausgezeichnet werden: Anna Schulze Zurmussen, Friederike Tophoff-Kaup, Felix Vogg und auch ein Lehrling von Andreas Ostholt, Alexander Hinz, hat seine Prüfung mit Auszeichnung bestanden. Herzlichen Glückwunsch!





45 Tage bis Weihnachten - es rückt näher!

German Eventing In den Städten werden die ersten Weihnachtsmarkt-Buden aufgebaut, auch wenn der Glühwein im Moment noch nicht so recht schmecken will, in den Supermärkten kommt man an Nikoläusen und Co. nicht mehr vorbei und die ersten Wunschzettel sind, verbunden mit viel Hoffnung, auch schon geschrieben und verschickt worden.

Wie in jedem Jahr hat sich "Horse and Rider" wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen und einen Vielseitigkeitskalender produziert.

Die schönsten Bilder aus Luhmühlen 2011 (Juni-Turnier und EM), fotografiert von Jacques Toffi und Thomas Ix, halten für jeden Monat ein wunderschönes und stimmungsvolles Bild bereit. Mehr zum Ihnhalt wird aber nicht verraten - es soll ja schließlich eine Überraschung sein ...

Bestellen kann man den Kalender direkt bei "Horse and Rider" => [zum Shop]





06/11/11 - Butts Leon 17. bei CCI*** in USA

German Eventing Bild links: Nina Ligon im Sattel von Butts Leon. Das Bild wurde uns freundlicherweise von [EVENTING NATION ...] zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Im kalifornischen Galway Downs, unweit von Los Angeles, fand am vergangenen Wochenende ein grosses Vielseitigkeitsturnier mit 4 internationalen Prüfungen statt.

Im CCI*** war auch Butts Leon unter seiner neuen Reiterin, Nina Login, am Start. Die Amerikanerin mit thailändischen Wurzeln startet für Thailand und hat gute Chancen das asiatische Land auch bei den Olympischen Spielen in London 2012 zu vertreten.

In Galway Downs hatte sie leider ein bisschen Pech im Gelände. Am drittletzten Sprung, einer Bergab-Sprungfolge von schmalen Elementen, kam es zu einem Vorbeilaufer. Im Springen blieben die Beiden dann ohne Fehler und beendeten die Prüfung damit auf Platz 17.

Grund zur Freude hat die niederländische Reiterin Merel Blom. Im Sattel des ehemaligen Top-Eventers Rumour Has It , einem achtjährigen Holsteiner-Wallach von Esteban xx, konnte sie das CCI*** an 4. Stelle beenden.

Hier die Ergebnisse des CCI*** => [...]

Videos, Bilder, Berichte => [EVENTING NATION]





03/11/11 - Bettina Hoy geht online

Bettina Hoy / Eventing Horses
Mit tollen Platzierungen ist auch für Bettina Hoy die Saison 2011 zu Ende gegangen, es geht motiviert in Richtung 2012 und auch die Olympischen Spiele in London sind durchaus ein Thema.

Auf ihrer neuen Internetseite, die Mitte November fertig sein wird, informiert Bettina Hoy in Zukunft aktuell, ausführlich und vor allen Dingen persönlich über ihre Pferde, interessante Themen zur Ausbildung und natürlich über die Turniere.

Auf was man sich in Zukunft freuen kann, zeigt Bettina Hoy mit ihrem Resümee 2011, das bereits jetzt als "Vorpremiere" online ist. Viel Spaß beim Lesen!

Übrigens: bei Facebook und Twitter ist Bettina Hoy auch vertreten. Die Links dazu findet man auf der Startseite ihrer Homepage.

Hier geht es zur Internetseite von Bettina Hoy => [...]





29/10/11 - Sonnenhof Eventer Selection

German Eventing Galerie => Lupe anklicken (4 Bilder)

Zum zweiten Mal in diesem Jahr begrüßte Jörg Kurbel seine Gäste zu einem Verkaufstag für Vielseitigkeitspferde auf dem Sonnenhof in Bauschheim und es war bestimmt nicht das letzte Mal.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. So konnte ein Großteil der Pferde einen neuen Besitzer finden. Interessierte Käufer waren aus Holland, Schweden, der Schweiz und den USA angereist um die Eventer zu begutachten, die Jörg für die Veranstaltung ausgesucht hatte.

Zu den Käufern zählen ein Schweizer Olympiateilnehmer, und holländische Kaderreiter, die sich am Samstag mit einer Neuerwerbung auf den Heimweg gemacht haben.

Bereits in den Tagen zuvor war auf dem Sonnenhof viel los. Namhafte Buschreiter kamen vorbei um bereits im Vorfeld der offiziellen Präsentation einen Blick auf die Pferde zu werfen.

Das alles ist aber kein Grund sich auszuruhen. Jörg ist schon wieder im In- und Ausland unterwegs, um im nächsten Frühjahr die nächste Sonnenhof Eventer Selection präsentieren zu können.

Ein Besuch auf dem Sonnenhof lohnt sich also immer. [Homepage]





NEU: EVENTING HORSES

Eventing Horses
Nachdem sich "German Eventing" mittlerweile in der Vielseitigkeitsszene etabliert hat, alleine in diesem Jahr können wir schon fast eine halbe Millionen Seitenaufrufe verzeichnen, wurden wir immer wieder auf eine Verkaufsseite für Vielseitigkeitspferde angesprochen.

Nun ist es soweit: als erste von drei neuen EVENTING-SEITEN geht "EVENTING HORSES" an den Start. Zu einem sehr günstigen Pauschalpreis profitiert man als Verkäufer eines Pferdes oder Ponies von unserem hohen Bekanntheitsgrad.

Als nächster Schritt wird die englische Version folgen, bei Facebook sind wir bereits vertreten und es lohnt sich "Fan" zu werden, denn auf diesem Wege ist man immer aktuell informiert.

Hier geht es zu "EVENTING HORSES" => [...]
Hier geht es zur Facebook-Seite von EVENTING HORSES => [...]









Aktuell: Sonnenhof Eventer Selection


An diesem Samstag finden im hessischen Rüsselsheim/Bauschheim die zweiten Verkaufstage für Vielseitigkeitspferde statt. Gastgeber ist sind Alex und Jörg Kurbel, die auch für diese Veranstaltung eine interessante Kollektion von insgesamt 17 Pferden zusammen gestellt haben.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 29.10.2011, mit der Vorstellung der Verkaufspferde unter dem Reiter. Im Anschluss kann jedes Pferd ausprobiert werden und da es sich nicht um eine Auktion handelt, heißt es dann schnell zugreifen. Im Prinzip gilt nämlich der Grundsatz: "wer zu erst kommt, malt zuerst!"

Für alle diejenigen, die sich ein Bild von der diesjährigen Herbstkollektion machen wollen, steht ein Katalog als PDF zur Verfügung => [Katalog ansehen].





23/10/2011 - WM-YH in Le Lion d'Angers

German Eventing
Lion d’Angers/FRA (fn-press). Zum Ende der Vielseitigkeitssaison konnte sich Welt- und Europameister Michael Jung (Bild links) noch einen weiteren Titel sichern. Bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferde im französischen Lion d’Angers dominierten Jung und seine Bundeschampionesse Rocana v. Ituago xx – Carismo (Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen) das Starterfeld der Sechsjährigen. Andreas Brandt (Neuburg) gewann mit FRH Escada JS Silber bei den Siebenjährigen.

Jung und Rocana beendeten die als internationale Ein-Stern-Prüfung (CCI*) ausgeschriebene WM mit ihrem Dressurergebnis von nur 46,50 Minuspunkten. Nur zwei Zehntel dahinter landete die Britin Rosalind Canter mit Aprobanta. Ein Abwurf kostete Andreas Dibowski (Döhle) mit der Hannoveraner Stute Eskadia v. Eskudo – Groom Dancer xx die Bronzemedaille. Mit einem Endstand von 53,7 Minuspunkten wurde er Vierter hinter Emiliano Portale aus Italien mit Rubens delle Semetarecce. Mit ihrer Leistung konnten „Dibo“ und Eskadia allerdings zum dritten Platz für die Hannoveraner in der Zuchtverbandswertung beitragen.

Das beste Ergebnis für den Hannoveraner Verband erzielte FRH Escada JS v. Embassy I – Lehnsherr und Andreas Brandt. Das Paar verfehlte um drei Zehntel den Titel bei den Siebenjährigen. Den Siegerlorbeer ging mit 48,1 Minuspunkten an die Britin Kitty King und Zidane. Die Bronzemedaille holte Ex-Vizeeuropameisterin Piggy French mit Kiltealy Brief. Ebenfalls in den Top Ten konnte sich bei den siebenjährigen Vielseitigkeitspferden der Westfale Designer v. Dali – Conception xx behaupten. Mit Bettina Hoy (Warendorf) im Sattel kam er auf einen Endstand von 50,5 Minuspunkten und damit Platz sechs. Neunte wurden Ingrid Klimke (Münster) und der Trakehner Parmenides v. Sir Chamberlain – Habicht (55,7).

In der WM-Zuchtverbandswertung hatte das Stammbuch des Königlich Niederländischen Warmbluts (KWPN) die Nase vor den irischen Sportpferden und dem Hannoveraner Zuchtverband. Der Verband der Züchter und Freunde des Ostpreußischen Warmblutpferdes Trakehner Abstammung wurde Fünfter.

Alle Listen und Ergebnisse => [Rechenstelle]

LIVE-RESULTS => [CCI* / 6-jährige]
LIVE-RESULTS => [CCI** / 7-jährige]

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press - Bild: Fiat Group Germany





23/10/2011 - Cameri/ITA
Christoffer Forsberg 9. im CIC***


German Eventing
Zum Saisonende haben noch einmal einige Vielseitigkeitsreiter aus Deutschland die Reise nach Italien angetreten um dort das reichhaltige Prüfungsangebot von Ein- bis Dreisterne und die besonders guten Bedingungen in Cameri zu nutzen.

Mit dem 9. Platz im CIC*** beendet der in Deutschland lebende EM-Teilnehmer Christoffer Forsberg/SWE eine sehr erfolgreiche Saison. Für 2012 stehen ihm nun mehrere erfolgreiche Dreisternepferde zur Verfügung, einer seiner Höhepunkte wird aber sicher einen Stern niedriger die Teilnahme an der EM für Junge Reiter sein, die in Malmö stattfinden wird und quasi die Generalprobe für die Europameisterschaften im darauf folgenden Jahr ist.

Auch für Robert Sirch, der zuletzt in Blenheim gute Leistungen zeigte, war das Turnier in Cameri sehr erfolgreich. Mit seinem langjährigen Partner Killcross platziert er sich im CIC*** auf Platz 13 und ist damit bester Deutscher.

Leider nicht so erfreulich verlief das Turnier für Julia Mestern (Bild). Im Gelände des CIC* kam sie mit Halimey Go zu Fall und brach sich dabei einen Kiefer und mehrere Rippen. Sie wird zur Zeit in einer nahe gelegenen Klinik behandelt und eventuell auch operiert. Wir wünschen auch auf diesem Wege gute Besserung!

Hier ein Link zu allen Ergebnissen in Cameri => [...]

Bild: Fiat Group Germany





16/10/2011: CCI**** in Pau/FRA
"deutsche Jungs" in Top-Form


Mary King / German Eventing
Das CCI**** im französischen Pau bildete auch in diesem Jahr den gut besuchten Abschluss der hochdotierten HSBC-Classics, einer Serie von Viersterneprüfungen die über Badminton, Kentucky, Luhmühlen, Burghley und eben Pau gewertet wird.

Aus Deutschland am Start waren Frank Ostholt mit Mr. Medicott, Dirk Schrade mit Hop and Skip und Andreas Ostholt mit Franco Jeas. Den drei ehemaligen Mitgliedern der ersten DOKR-Perspektivgruppe ging es dabei aber weniger um Punkte in der erwähnten Serie als vielmehr um einen frühen und möglichst guten Eindruck in Bezug auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2012.

Frank Ostholt hatte sein Olympia-Pferd Mr. Medicott am Start, der sich bei einem Trainingssturz im Frühjahr 2011 verletzte und die Saison nicht wie geplant eingesetzt werden konnte. Nach nicht unbedingt vielen und dabei auch nicht besonders anspruchsvollen Vorbereitungsprüfungen (2 x CIC**, 1 x CIC***) zeigten Frank und der irische Wallach ihre ganze Qualität und beendeten die Prüfung auf dem 10. Platz. Besonders erfreulich dabei, auch mit Blick auf die räumlich begrenzten Möglichkeiten bei den OS in London, dass Mr. Medicott reifer geworden ist und nicht mehr ganz so stürmisch an die Geländeaufgaben heran geht. Scheinbar lässig galoppierte er innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel und auch an den Sprüngen gab es fast keinerlei Schwierigkeiten, nur einmal mussten die Fans die Luft anhalten, als Mr. Medicott bei einer Ecke auf gebogener Linie die linke Fahne unter den Körper bekam. Zum Glück hatten aber Kopf und Schulter die Markierung ordnungsgemäß passiert und so blieb das Ergebnis für das Gelände bei "0". Auf Platz 7 liegend ging es dann in das abschließende Springen, das sehr fehlerträchtig war und auch Frank musste zwei Abwürfe und drei Zeitfehlerpunkte hinnehmen. Frank Ostholt: "Im ersten Moment war ich schon enttäuscht, dass ich mit einem Pferd wie Mr. Medicott 11 Strafpunkte kassiere aber wenn man bedenkt, wie wenig Cave in diesem Jahr am Start war, ist das eine tolle Leistung." Mit Platz 10 meldet sich Mr. Medicott eindrucksvoll zurück und ist nun das dritte Pferd im Stall von Frank Ostholt, der für die Olympischen Spiele 2011 formal qualifiziert ist.

Für Hop and Skip, der unter Dirk Schrade in Frankreich am Start war, verlief die erste gemeinsame Saison absolut erfreulich und sehr konstant. Im letzten Jahr noch mit Kenki Sato für Japan bei den Weltreiterspielen am Start, konnte sich Dirk mit dem englischen Wallach bereits über einige gute Platzierungen freuen und machte dabei stets den Eindruck als wäre das Gelände ein Spaziergang. Dirk. "... wie ein Moped, man muss nur lenken!" Nach dem CCI**** in Luhmühlen, das die Beiden mit einem 6. Platz beenden konnten, ging es nun zum zweiten Mal an den Start in einer Viersterneprüfung und auch für Dirk war dabei wichtig, dass der bisher schon sehr gute Eindruck mit Blick auf London 2012 bestätigt wird. Die Rechnung ging auf, denn auch in Pau ging Hop and Skip ein tolles Gelände und blieb ohne jegliche Strafpunkte. Dirk: "Obwohl ich Hop and Skip noch nicht so lange kenne, war das Gelände wieder unglaublich einfach mit diesem Pferd - ich bin begeistert!" Im Springen unterlief den Beiden dann leider ein Fehler am ersten Sprung, trotzdem ging es aber um weitere drei Plätze nach vorne - insgesamt verbesserte sich Dirk um ganze 24 Ränge - und am Ende freute sich das "Schrade-Team" über eine weitere Platzierung, nämlich den 11. Platz.

Der dritte und auch erfolgreiche im Bunde war der Deutsche Meister, Andreas Ostholt, der sein Meisterschaftspferd Franco Jeas an den Start brachte. Für Andreas war es besonders wichtig zu zeigen, dass Franco Jeas ein Kandidat für große Aufgaben ist, denn bei der EM in Luhmühlen kamen die Beiden im letzten Drittel der Srecke spektakulär zu Fall, am selben Sprung übrigens wie auch Andreas Dibowski mit FRH Fantasie. Als Vorbereitung für die Viersterne in Pau konnte Andreas allerdings nur bei dem CIC** in Strzegom an den Start gehen, denn er war auch als Trainer der EM-Junioren sehr beschäftigt und in dieser Funktion, gemeinsam mit Bundestrainer Rüdiger Schwarz, auch in Portugal dabei. Umso höher kann man die Leistung von Franco Jeas dann auch bewerten, der in Pau wieder völlig unerschrocken ans Werk gegangen ist, und man konnte sogar beobachten, dass Reiter und Pferd einen Weg gefunden haben wesentlich kontrollierter und harmonischer durch schweres Gelände zu galoppieren. Die Zauberformel lautet in diesem Fall "Aufziehtrense" und tatsächlich reichte für einen Test mit dieser Zäumung das CIC** in Polen um sich in der Spitze zurück zu melden. Andreas: "Franco Jeas hat nicht einmal mit mir gekämpft, ich konnte jeden Sprung auf Sicherheit reiten. Das war mir auch ganz wichtig, dafür habe ich auch gerne ein paar Zeitfehler in Kauf genommen. Das Springen lief er dann vom Feinsten nur zum letzten Sprung musste ich noch ordentlich nach vorne reiten, damit ich nicht noch mehr Zeitfehler bekomme." So blieb es dann auch bei einem Zeitfehler, womit Andreas sich noch einmal um 7 Ränge auf Platz 12 verbessern konnte. Ein tolles Ergebnis und ein mehr als positiver Abschluss für die Saison 2011.

International gesehen ist besonders das diesjährige Starterfeld in Pau beeindruckend, denn noch nie gingen so viele Paare an den Start. Dafür verantwortlich ist das hohe Preisgeld in der HSBC-Wertung und auch das reguläre Platzierungsgeld kann sich Dank des großzügigen Sponsors sehen lassen.

Das CCI**** konnte William Fox-Pitt mit Oslo gewinnen, er war mit drei Pferden am Start, in der HSBC-Wertung schaffte er es aber nicht, die bis dahin führende, Mary King von Platz eins zu verdrängen. Am Ende wurde das aber noch richtig spannend, weil Mary King unter den besten acht die Prüfung beenden musste, sollte William Fox-Pitt tatsächlich siegen. Mit Imperial Cavalier zeigte sie aber keine Schwäche und platzierte sich an 4. Stelle. Das reichte für den Sieg bei den HSBC-Classics 2011 und einen Scheck über 150.000 US-Dollar.

Bericht: G. Kolb / Bilder: Peter Nixon (Dressur) und Kit Houghton (alle anderen) - FEI

Ergebnisse => [CCI****]
Ergebnisse => [CIC**]





Video: alle deutschen Reiter/innen in Boekelo







Monart-Event-Horse-Sale 26./27.10. in Irland



Die Monart Sales bieten dieses Jahr wieder einmal eine ausgesuchte Kollektion von Irlands talentiertesten 3 bis 6 jaehrigen Nachwuchspferden an, alles an einem Tag und an einem herausragenden Ort, Monart.

Alle wichtigen Informationen + Videos => [klick]





"Preview" Top-Event-Horse-Auction 2011



Die Kollektion steht, die Bilder und Videos sind "im Kasten" - Wir freuen uns, Ihnen in Kürze unsere "Top-Eventer 2011" zu präsentieren. Kollektion steht ab Montag, 10.10.2011 Videos von allen Pferden in Dressur, Springen und Gelände ab dem 17.10.2011.

Die goldene Oktobersonne ließ die Top-Eventers Kollektion vor den Kameras erstrahlen! Elmar Lesch und Iris Schless hatten am 27. und 28. September zum Fotoshooting für die von ihnen ausgewählten Nachwuchspferde für die Top-Event-Horse-Auction am 13. November eingeladen. Die Stimmung unter allen Beteiligten war dem herrlichen Wetter entsprechend und die diesjährigen Aspiranten präsentierten sich von ihrer besten Seite. Ein herzlicher Dank geht an das gesamte Team aus Fotograf, Kameraleuten, Reitern und Pflegern, die wie immer "einen tollen Job" gemacht haben!

Aus den über 100 Kandidaten, die im Vorfeld gesichtet wurden, entpuppten sich rund zwei Dutzend Nachwuchspferde als hochkarätige "Juwelen für die Krone der Reiterei" und erhielten die Zulassung zur Elite-Vielseitigkeitspferdeauktion in Luhmühlen.

Für Fragen zur aktuellen Kollektion stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Sie erreichen uns unter: +49 (0)171 -260 51 53 (Iris Schless) oder +49 (0)171 - 450 86 73 (Elmar Lesch).

Ab 26. Oktober 2011 können die Auktionspferde nach Terminvereinbarung auf der Reitanlage von Elmar Lesch in Bavendorf ausprobiert werden.


In der wie immer breit gefächerten Palette vom 4-jährigen Youngster bis zum 7-jährigen einsatzbereiten Turnierpferd für den 1*-Bereich finden sowohl Profireiter als Amateure das passende Pferd. Insbesondere für aufstrebende Nachwuchsreiter mit Blick auf kommende Championate hält die Top-Event-Horse-Auction 2011 mehrere interessante Offerten bereit, z.B. der Vollbruder eines ehemaligen Auktionspferdes, das in diesem Jahr bereits an den Junioren-Europameisterschaften teilgenommen hat - ein echter "Hingucker"!

Mehrere Bundeschampionatsteilnehmer unter den 5 und 6-Jährigen verleihen der Kollektion ihren besonderen Glanz. Unter diesen befinden sich u. a. Pferde aus renommierten Zuchtstätten, die zum wiederholten Mal auf der Top-Event-Horse-Auction vertreten sind und deren ehemaligen Auktionspferde in dieser Saison bis in den 3*-Bereich erfolgreich waren. Es bleiben also keine Wünsche offen.

Es entstanden tolle Aufnahmen und aussagekräftige Videos, die wir ab Mitte Oktober an dieser Stelle veröffentlichen. Zu jedem Pferd stellen wir, wie gewohnt, detailierte Informationen über Abstammung sowie Erfolgsnachweise online. Den Auktionskatalog können Sie darüber hinaus entweder von dieser Internetseite als pdf Datei herunterladen oder ein gedrucktes Exemplar (Euro 5,-) bei uns anfordern. Die Katalogbestellung nehmen wir ab sofort per E-Mail: service@top-eventers.com entgegen.





10/10/2011
Andreas Dibowski gewinnt CCI*** Boekelo


Live-Result => [...]
Homepage => [...]
Boekelo-TV => [Video on Demand]


Das Video zeigt Andreas Dibowski im Parcours des CCI*** und ein kurzes Statement zu seinem Sieg ...




Dibo macht den Sack zu

"Er ist mein Pferd für die Zukunft" schwärmte der frisch gebackene Boekelo-Sieger über den erst 8jährigen FRH Butts Avedon. Camilla Speirs und Portersize Just a Jif hatten den Profi aus der Nordheide mit einer Nullrunde mächtig unter Druck gesetzt, da eine gefallene Stange die Irin in Front gebracht hätte. Mark Todd und NZB Campino hatten "one rail in hand", aber diesen Bonus schon am ersten Sprung aufgebraucht und am Einsprung zur Zweifachen Kombination war es dann nach einem weiteren Abwurf mit seinem möglichen Sieg vorbei.

Elf Jahre nach seinem Erfolg mit Ginger trägt Dibo sich damit ein weiteres Mal in die Siegerliste der holländischen Tradititionsveranstaltung ein. Lange wartete er mit FRH Butts Avedon auf dem Vorbereitungsplatz. Camilla Speirs hatte die Arena schon verlassen, bevor er einritt. Aber dann ging alles ganz fix: Für den Weg zu Sprung zwei ritt er eine Linie, die einem Stechen gerecht geworden wäre. Nach den ersten Hindernissen war die Harmonie etwas verloren: "Er springt und rennt sehr gut, war sehr energisch, sehr kraftvoll. In der Mitte wurde er etwas stark." Dabei flach über 5, schnell die Zweifache, sieben gut, dann sehr flott und riesengroß über den mächtigen Oxer (8) in der Mitte des Platzes. Die nächste Wendung brachte Reiter und Pferd wieder zusammen: "Da kam ich wieder zum loslassen". Noch ein Endmaßoxer, dann auf die letzte Diagonale mit dem Plankensteilsprung, der Dreifachen Kombination und dem Schlussoxer. Alles gut, die Zeit passt. Eineinhalb Minuten später war klar, dass dieses der Siegesritt war. "Er ist nicht der Bewegungskünstler, aber sehr solide und hat sich hier drei Tage voll konzentriert. Und ich hätte nicht gedacht, dass Mark zwei Fehler machen könnte." Mit zwei neuen Pferdedecken, der Siegerstatue und einem Scheck über 12.500 € konnte Dibo die Heimreise nach Döhle antreten.

Still standen sie vor der Siegerehrung auf dem Abreiteplatz und freuten sich über den größten Triumph seit der Zeit mit Sinjang: Beeke Kaack und Judy arbeiteten sich durch eine makellose Runde vom sechsten auf den vierten Platz vor. Judy zeigte sich springfreudig, nicht immer ganz rittig, aber mit großen Reserven im Vermögen. "Sie war einfach gigantisch. Jetzt gibt es erst mal eine Pause und im November werde ich mit den Trainern über die Zukunft sprechen. In 2012 möchte ich schon die 4* angehen." Und erst nach einigen Anläufen, dann aber mit einem charmanten Lächeln: "Na klar würde ich ganz gerne, sonst würden wir den ganzen Aufwand nicht machen." Die Frage? Wie sieht es mit Olympia aus?

Insgesamt war sie auch mit Summersby trotz der vier Abwürfe zufrieden, wenngleich sie vom 17. auf den 40. Platz durchgereicht wurde. Besser so, als es wären zwei Mal zwei Stangen gefallen.

Einen ähnlichen Gedanken für 2012 trug auch Peter Thomsen mit sich: "Es wird sehr, sehr schwierig sein, ins Team zu kommen. Aber dafür hat man dann auch eine reelle Medaillenchance." Kurz vorher hatte er seinen Horseware's Parko ohne Fehl und Tadel durch den Parcours pilotiert. Wohl mal etwas groß, mal etwas dicht, aber doch immer sicher und zügig. De Lohn für die ganze Arbeit: Von Platz zehn nach dem Gelände ging es in der Ergebnisliste noch bis auf den sechsten Rang nach oben. "Es ist alles gut gelaufen und wir haben uns für das nächste Jahr schon mal in Erinnerung gebracht", lächelte er und freute sich über seinen Erfolg.

Zwei weitere deutsche Eventer ritten "ins Geld": Ina Tapken und London-Return OLD zeigten eine der besten Runden des Tages, berührten keine einzige Stange und veranlassten den Stadionsprecher zu dem Kompliment "a German jumping machine". Am Ende stand ein hervorragender 12. Platz. Etwas in die andere Richtung ging es für Julia Krajewski und Last Prophecy: Durch zwei Abwürfe rutschten sie im dicht gedrängten Feld vom 9. auf den 22. Platz.

Sichtlich erfreut war auch Frank Ostholt über die Leistung von Sir Medicott: Keine Stange fiel, nur eine ganz knappe Zeitüberschreitung veranlassten ihn, die Faust in Höhe zu strecken. Nach dem geretteten Missgeschick aus dem Gelände mit Rang 34 immer noch ein gelungenes 3*-CCI Debüt für das 8jährige Nachwuchspferd. Nicht ähnlich gut erging es seinem Bruder Andreas mit So is et: Sechs Mal wickelten sie sich die Stangen um die Beine und fuhren mit einem 55. Platz zurück nach Warendorf. Um die Leistung richtig einzusortieren: Die beiden sind damit immer noch in der ersten Hälfte der Ergebnisliste zu finden. Drei Abwürfe sind das Springergebnis von Nicolai Aldinger / Incaletta CH bei ihrem ersten Boekelo-Auftritt und damit in diesem starken Teilnehmerfeld ein beachtlicher 43. Rang.

Nur ein Satz zur heutigen Überlegenheit des siegreichen deutschen Teams: Als Peter Thomsen in den Parcours ritt, waren alle Mannschaftspferde aus Australien, Frankreich, Groß Britannien, Belgien, den Niederlanden. Italien und Amerika schon wieder im Stall.

Boekelo, 9. Oktober 2011 - Klaus Kurk


Alle Deutschen "knacken" den Boekelo-Kurs

Mit neun Paaren sind die Deutschen Three-Day-Eventer hier angetreten und alle Neune absolvierten den Geländetag ohne Hindernisfehler. Eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, die auf diesem Niveau sicherlich Seltenheitswert hat. Mark Todd (NZB Campino - 41,40 Punkte) "verschleuderte" im Cross ganze sechs Sekunden und ist nun alleiniger Spitzenreiter. Andreas Dibowski und FRH Butts Avedon haben in ihrem ersten 3*-CCI ein wahre Glanzleistung abgeliefert, unterboten die Bestzeit um zwei Sekunden und rangieren mit ihrem Dressurergebnis von 46,60 Punkten auf dem zweiten Platz. Einen Riesensprung von Rang 20 auf Platz 3 vollbrachte die Irin Camilla Speirs (Portersize Just a Jif - 48,80 Punkte) mit einer weiteren Doppel-Null-Runde.

Bereits am frühen Morgen legten Beeke Kaack und Judy famos los. Schnell und sehr angriffslustig gingen sie die Strecke an und ließen bis ins Ziel überhaupt nichts anbrennen. Am Ende strahlte sie mit der aufkommenden Sonne um die Wette: "Ich bin richtig gut zufrieden. Sie hat alles so gemacht, wie wir das wollten." Lediglich 3,20 Strafpunkte addieren sich für die acht Sekunden Zeitüberschreitung im Ergebnis hinzu: Mit 51 Punkten und Platz sechs geht es in die Nacht.

Andreas Dibowski im Sattel von FRH Butts Avedon hatten zwei Stunden später ihren großen Auftritt. Zunächst galt es, dem Ansager zu vertrauen: Bis Sprung acht war alles gut verlaufen, und damit auch die erste Klippe, die Folge 7abc (immerhin strauchelten hier 18 Paare), überwunden. Dann tauchten sie am ersten Wasser auf. Aufmerksam und sicher nahm Avedon jedes einzelne Element und dann war er auch schon wieder weg. Fast wie ein Alter. Der Reiter hinterher im Gespräch: "Das Pferd hat alles super gemacht. Zum Schluss konnte ich sogar einige Distanzen mit einem Galoppsprung weniger reiten. Er hat so etwas wie einen fünften Gang. Zum Ende hin fühlt er sich langsamer an, wird aber schneller und galoppiert dabei aus dem Körper heraus immer rationeller." Aber es wäre nicht Dibo, wäre mit diesem Teil der Analyse alles gesagt. "Zwei Reiterfehler musste Avedon ausgleichen. Bei 12a und b und 13 habe ich die Linie nicht getroffen und war statt nach fünf oder eventuell sechs Galoppsprüngen schon nach 4 ½ vor b. Aber mit zweimal groß sind wir noch gut herausgekommen. Beim zweiten Wasser habe ich es zu ruhig angehen lassen, musste dann auf einmal Druck machen und wir sind so gerade über den Einsprung gerutscht." Und mit einem sehr ausgeglichenen Gesichtsausdruck: "Es ist schon faszinierend wie sehr sich dieses Pferd über die Saison hin entwickelt hat."

Avedon war noch nicht im Stall, da gab es die nächste Großtat: Ina Tapken und London-Return OLD, vor dem Gelände noch auf Platz 51 geführt, zeigten, zu was sie in der Lage sind. Wie an der berühmten Schnur gezogen, ging es für die beiden durch den mittlerweile sehr gut besuchten Kurs. Zwei Schrecksekunden galt es zu überwinden: Der erste Teil vom ersten Wasserkomplex überraschte anscheinend etwas und wurde nur mit Mühe überwunden. Nach dem zweiten Wasser ritt Ina Tapken die Bahn so eng, dass die Zuschauer schon zurückwichen und ihr Pferd ob des glatten Bodens kurz mit der Hinterhand ausrutschte. Am Ende lief die Uhr sieben Sekunden nach: 57,80 Punkte und Rang 19 vor dem Abschlusstag.

"Alles nach Plan gelaufen", so der Kommentar von Andreas Ostholt nach den 11:04 Minuten mit So is et. "Nach der ersten Hälfte hatte ich die Bestzeit um 20 Sekunden überschritten, zum Ende hin ließ er sich richtig gut reiten und wir waren besser in der Zeit. Einfach gigantisch." Fast überflüssig zu erwähnen, dass die beiden alle Anforderungen ohne Fehler absolviert haben. Auf Grund des sehr dichten Mittelfeldes bringt die Zeitüberschreitung Platz 34 in der Ergebnisliste mit sich.

Sein Bruder Frank war heute der Meister des Gleichgewichtes: Sir Medicott sprang mit einem Riesensatz in das erste Wasser, kam ins Stolpern und sein Reiter kurz vor den Sattel, konnte sich aber mit den Knien festklemmen und wieder "Platz nehmen". Allerdings war er da schon am D-Element vorbei, sortierte zunächst seine Bügel und ritt mit aufgegangener Sicherheitsweste den Sprung neu an, "Es war mir sofort klar, dass es keine Verweigerung war", und setzte die erste gemeinsame 3*-CCI-Reise unbeirrt ("Er hat alles super-ehrlich mitgemacht") fort. Am Ende war die Bestzeit um knapp eine dreiviertel Minute überschritten und bringen den Warendorfer auf Rang 44.

Sehr glücklich, zufrieden und Freude strahlend kam Dibo-Schüler Nicolai Aldinger mit seiner Stute Incaletta CH über die Ziellinie. Lediglich 19 Sekunden Zeitüberschreitung hieven die beiden bis auf Rang 37 in der Zwischenwertung, eine Verbesserung um mehr als 20 Plätze. Ebenfalls einen Riesensatz machte das Perspektivgruppenmitglied Julia Krajewski mit dem 11jährigen Lost Prophecy: Nur 14 Sekunden Zusatzzeit puschen sie um 16 Plätze bis auf Rang 9! Und dann war da ja auch noch Beeke zum zweiten: Mit Summersby, der 9jährigen Esteban xx-Tochter, kopierte sie die tolle Leistung vom Vormittag, ritt lediglich 18 Sekunden zu spät über die Ziellinie und findet sich jetzt auf Platz 16 wieder.

Aus deutscher Sicht bildete ein weiterer Championatsreiter den Abschluss: Als 102.! Starter machte sich Peter Thomsen auf die mittlerweile doch arg gebeutelte Strecke. "Ich wollte bei dem Boden nicht alles geben" waren seine Worte. In der Tat hielt er sich genau 15 Sekunden zurück und kassierte dafür 6 Strafpunkte - und wird als viertbester Adlerträger auf Rang zehn geführt. In der offiziellen Mannschaftswertung (die unsere ReiterInnen souverän mit etwas über 20 Punkten vor den Australiern anführen) ist er mit seinen 55,20 Punkten allerdings schon das Streichergebnis.

Neben den bereits erwähnten Andreas Dibowski und Camilla Speirs gingen noch Christopher Burton (AUS - Hanuzac), Elizabeth Power (IRL - September Bliss), Jean-Lou Bigot (FRA - Johara de Petra*HN; blieben genau in der Bestzeit) und Geoff Curran (IRL - Shanaclough Crecora) Doppel-Null, weitere 54 Paare blieben ohne Hindernisfehler. Neunmal kamen Reiter aus dem Sattel, viermal Pferde zu Fall. Nach den Angaben des Veranstalters verliefen alle Stürze glimpflich. Weitere 9 Starter schieden auf Grund von Verweigerungen aus, zehn gaben im Verlauf des Cross auf, Jo Asten (GBR - Kolora Stud Archie) ist heute nicht mehr angetreten. Von den 110 Startern sind aktuell noch 77 in der Wertung.

Boekelo, 6. Oktober 2011 - Klaus Kurk


2.Dressurtag
Mark Todd + Raf Kooremanns teilen sich Führung


Der neuseeländische Routinier mit dem erst 9jährigen NZB Campino und Ralf Kooremanns bei seinem "Heimspiel" mit dem ebenfalls neun Jahre alten Cavalor Demeter wurden von den Richtern mit 39 Punkten bedacht. Im Klassement folgen die drei Erstplatzierten von gestern: Zara Phillips, Christopher Burton und Peter Flarup.

Aus deutscher Sicht begann der Tag mit soliden Vorstellungen von Incaletta CH / Nicolai Aldinger (56,2 Punkte - Platz 58) und Lost Prophecy / Julia Krajewski (49,4 Punkte und Platz 25). Damit rangiert sie direkt vor Beeke Kaack mit ihrem zweiten Pferd Summersby (49,6 Punkte), deren Ergebnis mit Judy übrigens noch einmal korrigiert wurde: Zwei RichterInnen hatten die angebliche Zeitüberschreitung beim Einreiten in das Viereck nicht wahrgenommen und die Entscheidung bezüglich der Strafpunkte wurde revidiert.

Als letzter Mannschaftsreiter ging Peter Thomsen mit Horseware's Parko ins Viereck: Eine Vorstellung mit Höhepunkten in der Galopptour, Punktverluste gab es bei den Schrittlektionen. "Er hat eigentlich alles gut gemacht, war hier schon die ganzen Tage frisch und griffig und die Vorstellung war für seine Verhältnisse ganz ordentlich, er ist halt kein Dressurpferd." 49,20 Punkte lassen ihn zusammen mit Andreas Ostholt und Oliver Townend auf Platz 22 übernachten. Aber das war alles nicht mehr ganz so wichtig, steht doch ein spannender Geländetag bevor: "Gute Sprungfolgen, klasse aufgebaut. Die große Frage ist, wie der Boden hält." Und zu den eigenen Möglichkeiten befragt: "Er kann eine gute Nullrunde drehen, sicherlich müssen wir uns die Kraft gut einteilen und nicht von Anfang an voll aufdrehen."

Überall auf und an der Strecke wurde heute noch mit Nachdruck gearbeitet. An einigen neuralgischen Punkten liegen Berge von Sand und Holzhackschnitzeln, um das Geläuf in einem möglichst guten Zustand zu halten. Damit das Oberflächenwasser zügig abgeführt werden kann, wurden zusätzliche Gräben ausgehoben. Und für die erwarteten Menschmassen gibt es zahllose Lokalitäten, Stände, Buden und Sponsorenzelte. Vermarktungsprobleme scheinen die Veranstalter nicht zu kennen. Es soll morgen wohl eine flächendeckende Party geben. Die Reiter werden davon nicht viel mitbekommen: Für sie gilt es, nach 10:30 Minuten im Ziel zu sein.

Insgesamt 25 Hindernisse hat Olympia-Bauerin Sue Benson in den 5.985 Meter langen Kurs gesetzt. Die Sprünge zwei bis vier stehen auf dem Turnierplatz und gaben von Anfang an eine Menge Diskussionsstoff: Der erste Stadion-Sprung ist noch aus einem guten Vorwärtstempo anzureiten, bei der Folge drei vier und wieder heraus aus dem Stadion reitet man allerdings zweimal um die eigene Achse herum. Andreas Dibowski dazu: "Das kostet bestimmt fünfzehn Sekunden. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Aufbauerin Angst hat, dass zu viele Paare in die Zeit reiten." Es wurde heute auch schon mal die Vermutung geäußert, dass diese Passage als Test für das enge Olympiagelände im nächsten Jahr herhalten musste.

Kniffelige Kombinationen, gebogene Linien, schmale Sprünge, In-Out und auch der Wasserkomplex aus dem Werbevideo - es gibt für die Pferde viel zu sehen und auch eine ganze Menge Möglichkeiten, mal kurz an der einen oder anderen Seite vorbei zu huschen. Insgesamt hinterlässt der Kurs einen schweren, aber überall reitbaren Eindruck. Es ist nicht alles am Limit gebaut, aber das ist bei dem moorigen Boden auch gut so.

Boekelo, 6. Oktober 2011 - Klaus Kurk


1.Dressurtag - volles Programm in Boekelo

Es ist Herbst, es ist windig, ab und zu regnet es und dann und wann lässt sich auch die Sonne etwas blicken. Eigentlich alles so wie immer hier in Boekelo. Es ist Donnerstag und es sollen schon einige Zuschauer gesichtet worden sein, die nicht auch anderweitig in das Geschehen eingebunden sind. Das wird sich erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen drastisch ändern. Boekelo, das ist Kult für unsere holländischen Nachbarn und wird spätestens am Samstag wieder wahre Menschenmassen in die Provinz Overijssel locken.

Zum 41sten Mal wird das Turnier in diesem Jahr durchgeführt. Das Gelände unweit von Enschede ist vorbereitet, die letzten Zelte werden noch mit zusätzlichen Pflöcken gesichert und festgezurrt. Fahnen wehen überall und für die Pferde gibt es richtig was zu hören und zu sehen. Vorteile hat der, der einen Vierbeiner gesattelt hat, der sich nicht -mehr- ablenken lässt. Hundertundzehn Starter haben die Veranstalter zugelassen. Auch für diese Veranstaltung ein Mammutprogramm. Hoffentlich hält der Boden, zu dem Andreas Dibowski nur meinte: "Wir alle kennen Boekelo und wissen, worauf wir uns einlassen."

Die erste Hälfte der Teilnehmer hat die Dressuraufgabe absolviert. Mit der deutschen Brille auf der Nase ist der erste Tag sehr gut verlaufen: Vier deutsche Pferde rangieren auf den ersten fünf Plätzen, darunter Andreas Dibowski mit dem erst 8jährigen FRH Butts Avedon auf dem fünften Platz (49,60 Punkte). Zweimal auf Platz eins und bei einem Richter an der vierten Stelle bedeuten für Zara Phillips und dem von Sandra Auffarth übernommenen Lord Lauries im Moment die Führung mit 40,60 Punkten. Dicht dahinter (43,60 Punkte) der hannoversche Lantham-Sohn Underdiscussion mit dem Australier Chris Burton auf Rang drei und mit den Platzziffern 3 / 2 / 2 auf Rang vier: Peter Flarup und Calista E aus Dänemark.

Chris Bartle war voll des Lobes für FRH Butts Avedon: "Das war für seine Verhältnisse sehr gut." Dibo selber war wie gewohnt analytisch: "Er soll irgendwann mal in die Fußstapfen von Leon treten und die sind ja mächtig groß. Für den Moment bin ich sehr zufrieden, er hätte vielleicht etwas lockerer sein können, aber dass er sich bei dem Wind und den lauten Presslufthämmern nicht ablenken ließ, ist schon optimal."

Als erste deutsche Starterin beendete Beeke Kaack mit der 11jährigen Judy am frühen Morgen die Aufgabe: "Cool, ne" war der knappe Kommentar nach der insgesamt sehr gelungenen Vorstellung, die die Richter mit 49 Punkten bewerteten und nach dem ersten Tag Platz 9 bedeuten. Eigentlich waren es sogar nur 47 Punkte: Die Richter glauben aber, dass sich Beeke beim Einreiten zu viel Zeit gelassen hat und addierten zwei Strafpunkte. O-Ton Beeke Kaack zu einem tollen Halt innerhalb der Aufgabe: "Sie stand so gut, da habe ich mir gedacht, dass genießt du jetzt erst einmal."

Auch Andreas Ostholt wagte sich mit dem 8jährigen So is Et in die erste gemeinsame lange 3*-Aufgabe: "Ich bin nicht zum gewinnen hier, aber sehr zufrieden." Das Ergebnis von 49,20 Punkten und Rang 10 im Zwischenklassement bewertete er mit einem " Da kann ich gut mit Leben". "Es war sehr laut um das Viereck herum und durch die Unruhe ging immer wieder ein Zucken durch mein Pferd, aber wenn wir das hier so beenden, haben wir alles erreicht" ging der Blick gleich auf die weiteren Aufgaben an diesem Wochenende.

Auch sein Bruder Frank brachte den nächsten 8jährigen das erste Mal auf diesem Level an den Start: Mit 51 Punkten und Rang 13 geht er mit Sir Medicott am Samstag in den Geländeteil. "Die Atmosphäre hat ihn doch etwas flatterig gemacht" war das, was ihm nach dem Ritt zu entlocken war.

Immer noch in der "besseren Hälfte" des Starterfeldes (24.) rangiert eine weitere deutsche Starterin: Ina Tapken und London-Return OLD wurden von den drei Richtern mit 55 Punkten bewertet. Chris Bartle in der Nachbetrachtung: "Er ist halt nicht für die Dressur gebaut. Er ging frisch vorwärts und war im Galopp geschlossener als sonst. Das Gelände interessiert mich aber mehr, da war er in diesem Jahr sehr unterschiedlich."

Morgen geht es bereits um 8:30 Uhr in den zweiten Dressurtag. Am Abend folgt der nächste Bericht mit den ersten Eindrücken aus dem Cross.

Boekelo, 6. Oktober 2011 - Klaus Kurk





03/10/11 -
Lehrgang für Kurzentschlossene bei DIBO


Nach dem Startverzicht in Pau bietet Andreas Dibowski nun für Kurzentschlossene die Möglichkeit eines Vielseitigkeitslehrgangs vom 14. bis 16.10.2011 auf dem Irenenhof in Döhle.

Mehr Info => [...]





03/10/11 -
Ingrid Klimke gewinnt CCI** Osberton/GBR


Nach dem Sieg beim CIC** in Langenhagen und dem 4. Platz beim CIC** in Bad Harzburg kann sich Ingrid Klimke nun über einen weiteren Sieg mit dem 11-jährigen Trakehner Tabasco (von Heraldik xx) freuen.

Ergebnisliste => [...]





03/10/11 -
Doppelsieg für Michael Jung in Ligniere/FRA


Im französichen Ligniere dominierte Michael Jung mit Leopin (1.) und Weidezaunprofis River of Joy (2.) das Feld des CCI**.

Ergebnisliste => [...]





03/10/11 -
CIC* in Bad Segeberg


Aufgeteilt in 2 Abteilungen fand am vergangenen Wochenende in Bad Segeberg ein CIC* statt.

Ergebnisliste => [...]





25/09/11 -
CIC*/Landesmeisterschaften Mechtersen




Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden in Mechtersen eine Va, eine VL, ein CIC* und in diesem Rahmen die Landesmeisterschaften für Junioren, Ponyreiter und Junge Reiter, sowie die Bezirksmeisterschaften der Lüneburger Heide statt. Gutes Wetter, beste Bedingungen, gute Orgnisation und entsprechend gut gelaunte Reiter trafen aufeinander und sorgten gemeinsam für schönen Sport.

Die internationale Prüfung, das CIC*, konnte Judith Sommer mit Light my Fire für sich entscheiden, in der VL - ausgetragen in zwei Abteilungen - waren Christiane von der Recke mit Carey und Marie Kraack mit Havana Club siegreich.

Die neuen Landesmeister des PSV Hannover e.V. heißen Antonia von Baath (Junioren), Christoffer Forsberg (Junge Reiter) und Jeanine Zoebelein (Pony).

Christoffer Forsberg hatte bei seinem CIC*-Ritt durch das Gelände wieder seine Helmkamera dabei, ergänzt wird das Video (siehe oben) von Szenen die wir "vom Boden aus" gedreht haben. Viel Spaß beim sonnigen (Mit-)Ritt durch die Heide ...

Alle Ergebnisse im Überblick => [hier klicken]





25/09/11 - CIC*YH + CIC** Strzegom/POL

German Eventing Es war wieder Andreas-Tag am vergangenen Wochenende - so könnte man sagen und dabei auf Fortsetzung in Boekelo und Pau hoffen - denn Andreas Dibowski konnte das CIC*YH mit Escadia und das CIC** mit FRH Fantasia gewinnen und zwar jeweils mit seinem Dressurergebnis. Außerdem platzierte er sich mit FRH Butts Avedon an 8. Stelle.

Andreas Ostholt, der amtierende Deutsche Meister, konnte zwar keine Prüfung gewinnen, er platzierte sich dafür aber gleich dreimal an Top-Positionen im CIC**: mit So is et wurde er 4., mit Castell 5. und mit Rainman 9.. Auch sein viertes Pferd in dieser Prüfung, Franco Jeas, war nach seinem EM-Sturz wieder bestens aufgelegt, leider unterlief aber Andreas am Einsprung der "Sunken-Road" ein Fehler: er verlor komplett den rechten Zügel und konnte nicht auf den direkten Weg zum nächsten Element wenden. Hierfür gab es zwar 20 Minuspunkte, trotzdem ist Andreas Ostholt aber mehr als zufrieden mit seinem Top-Pferd Franco Jeas: "Ich habe ein neues Gebiss bei Franco Jeas ausprobiert, eine dicke Aufziehtrense, und das funktioniert super. Er kommt deutlich besser zurück und fühlt sich scheinbar wohl mit der Zäumung."

Während FRH Butts Avedon und So is et nun beim CCI*** in Boekelo an den Start gehen werden, ist die nächste Station für FRH Fantasia und Franco Jeas das CCI**** in Pau. Es wird also noch einen sportlich interessanten Herbst geben ...

Alle Ergebnisse im Überblick => [hier klicken]





11/09/11 - Nachtrag: Wiener Neustadt

German Eventing Vom 9. bis 11. September fand in Wiener Neustadt, tatsächlich ca. 40 km von Wien entfernt, ein internationales Vielseitigkeitsturnier statt. Es wurden 4 Prüfungen ausgetragen, nämlich jeweils eine Kurz- und eine Langprüfung auf Ein- und Zweisterne-Niveau.

Sehr erfolgreich war Europameisterschaftsreiterin Julia Mestern. Mit den beiden gekörten Hengsten Feenzauber Iwest (1.) und Leo von Faelz (2.) konnte sie im CCI* einen Doppelsieg feiern. Im CIC* belegte sie mit Halimey Go, ebenfalls ein gekörter Hengst, den zweiten Platz, mit Aska Iwest wurde sie 9.

Kurt Carstensen, der als Richter tätig war, äußerte sich gegenüber German-Eventing mit Begeisterung über das Turnier: "Auf der traumhaften Anlage der Theresanischen Militärakademie, 40 km von Wien entfernt, fanden am letzten Wochenende die östereichischen Staatsmeisterschaften in der Military statt. Mit viel Aufwand wurde eine Geländestrecke mit 2 Wasserkomplexen gefertigt. Hochsommerliche Temperaturen verhalfen dieser Veranstaltung zu einem ganz besonderem Flair. Das Team um Major Roland Pulsinger hatte ganze Arbeit geleistet, welches von allen Reitern hoch gelobt wurde. Als Richter kann ich sagen: viele schöne Ritte. Diese Veranstaltung war für den Militarysport in Östereich eine sehr gute Werbung!"

Alle Ergebnisse => [...]





18/09/11 - Dr. Martina Reemtsma gewinnt CDV-Cup-Finale 2011

German Eventing
Im Rahmen des CIC* fand in Birstein auch das CDV-CUP-Finale 2011 statt. Mit nur 1,3 Minuspunkten Vorsprung siegte am Ende Dr. Martina Reemtsma mit Löwenstein vor Antje Schöniger im Sattel von FST Schönsgreen Quebec. Über den dritten Platz der diesjährigen Finalprüfung kann sich Ole Bieg mit seinem Pferd Riviera freuen.

Für den Club Deutsche Vielseitigkeitsreiter (CDV) war Vorstandsmitglied Sebastian Spör anwesend und voll des Lobes: "Wir haben hier ein ganz tolles Turnier erleben dürfen, es wurde wirklich an alles gedacht. Ein großes Dankeschön an Stefan Schwanbeck und sein Team!"

Das CIC* selber konnte Wolf-Dieter Eckl mit Pennsylvania für sich entscheiden, 2. wurde Ann-Kathrin Horst-Saur mit Liza Minnelli vor Julia Schwanbeck mit Black Vip, die zugleich auch Platz 5 belegte, dieses Mal im Sattel von Racolonia.





Aktuell: Varsseveld/NED

[Endergebnis CIC**] [Endergebnis CIC*]





18/09/11 - Verena Baumgärtner ist Deutsche Meisterin der Pony-Reiter/innen

[Homepage] [Facebook-Seite][Ergebnisse]

German Eventing FINALE - Birstein (fn-press). Verena Baumgärtner aus Garstedt und Mac Mathieu sind die neuen Meister der Ponyvielseitigkeitsreiter. Bei den Deutschen Meisterschaften im hessischen Birstein gewann die 16-Jährige Gold vor Katja Wolf (15) aus Ditzingen mit ihrem Falben Puccini. Die Bronzemedaille ging an die Vorjahres-Zweite Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara, die damit wie schon bei den Europameisterschaften das beste Ergebnis der deutschen EM-Teilnehmer erzielte. In Polen hatte sie Platz fünf in der Einzelwertung belegt.

Alle drei Medaillengewinnerinnen blieben sowohl im Gelände als auch im abschließenden Springen ohne Fehler und beendeten die DM mit ihren Dressurergebnissen. Ohne zusätzliche Fehler schloss auch Anna-Katharina Vogel (14) aus Biessenhofen mit Mc Ide die DM ab und wurde Vierte. Sie gehörte zusammen mit Stefanie Bendfeldt zum deutschen EM-Aufgebot, ebenso wie Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall. Die 15-Jährige lag wie schon bei den EM nach Dressur und Gelände auf Medaillenkurs, verspielte ihre Chancen allerdings im Springen. Zwei Abwürfe plus zwei Zeitfehler warfen sie vom zweiten Platz nach Gelände auf den achten Platz in der Gesamtwertung zurück. Damit landete sie noch hinter einer weiteren EM-Teilnehmerin, Flora Reemtsma (14) aus Groß Walmstorf. Sie wurde mit Pamira LK Sechste hinter der erst 13-jährigen Celine Geißler aus Frankenthal mit Heiligenberg’s Normandie. „Es hat sich gezeigt, dass sich an der Spitze die Erfahrung ausgezahlt hat, sprich die älteren und routinierteren Reiterinnen vorne waren. Erfreulicherweise gab es bei dieser DM wieder eine interessante jüngere Paare, die bei sportlicher Weiterentwicklung in Fußstapfen derer treten können, die jetzt aus dem Ponyalter herausgewachsen sind“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf).

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Ponyvielseitigkeitsreiter fand in Birstein auch das erste U15-Bundesfinale statt, an dem sich 16 Nachwuchsreiter im Alter von 15 Jahren und jünger mit ihren Pferden beteiligten. Die Prüfung ist Teil des U15-Nachwuchsförderkonzeptes des Vielseitigkeitsausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), mit dem den Nachwuchsreitern der Übergang vom Ponysport aufs Pferd und zu den Anforderungen der Deutschen Juniorenmeisterschaften erleichtert werden soll. Die erste Siegerin dieses U15-Finales heißt Annika Aruba Baumgart und kommt aus dem rheinischen Eitorf. Im Sattel ihres Schimmelwallachs Kaiserstern beendete die 15-Jährige die auf Klasse L ausgeschriebene Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 47,0 Minuspunkten. Wie neun weitere Reiter gehörte auch sie zu den Teilnehmern am diesjährigen Bundesnachwuchschampionat in Warendorf. Die Siegerin dort hieß Flora Reemtsma mit ihrem Pferd Sarotti. In Birstein belegte das Paar Platz zwei (58,5) vor dem Westfalen Maximilian Fritsch (Ennepetal) mit La Fayette (59,9) und der erst 13-jährigen Johanna Fahle aus dem hessischen Twistetal mit Farina (60,4). Auf die ersten drei wartet jetzt ein Ehrenpreis der besonderen Art: ein Stipendium in Form eines längeren Trainingsaufenthalts bei einem namhaften Vielseitigkeitsreiter.

„Wir sind mit dem Nennungsergebnis der Premiere sehr zufrieden und auch die Aufgabenstellung in Birstein war genau richtig – nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Also ein ideales Saisonziel für Nachwuchsreiter, die den Sommer über auch A-Niveau erfolgreich unterwegs waren und jetzt den nächsten Schritt machen wollen“, sagte der zuständige Bundestrainer Fritz Lutter. „Ich bin sicher, dass wir die meisten Teilnehmer im kommenden Jahr bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften wiedersehen werden. Wichtig ist jetzt, dass sie bei der Winterarbeit am Ball bleiben und sich weiter auf Ein-Stern-Niveau vorbereiten.“ In Kürze soll auch der aktuelle D/C-Perspektivkader berufen und die Auserwählten noch Ende des Jahres zu einem Lehrgang nach Warendorf eingeladen werden.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press



German Eventing GELÄNDE - Auch der zweite Tag des internationalen Vielseitigkeitsturnier in Birstein war ein voller Erfolg für die Teilnehmer und auch die Veranstalter. Bei sehr guten Boden- und Wetterbedingungen fand heute, ohne einen einzigen Sturz, die zweite Teilprüfung der Deutschen Meisterschaften Ponys, des CIC*, zugleich Finale CDV-Cup, und einer VA (Perspektivkader "U15"), statt.

CIC*
Auch nach dem Gelände führt Championatsreiter Kai-Steffen Meier das Feld an. Mit der besten Dressur und einem Geländeritt mit lediglich 1.20 Zeitfehlern (Zeit: 5,44) konnte er sich mit dem siebenjährigen Heraldik-Sohn Luckington Lane die Vorreiterrolle, mit einem Zwischenergebnis von 44.30 Punkten, weiter sichern. Derzeit auf Platz 2 liegt Ann-Kathrin Horst-Saur mit Liza Minelli (-46,50) und auf Platz drei Katharina Hiebsch mit Ramazotti (-49,70).

DM Ponys

Bei der DM der Ponys konnte sich Verena Baumgärtner mit Mac Matthieu, vom Pferdezucht- u. RV Luhmühlen e.V., mit einem fehlerfreien Geländeritt (5:25) an die "Pole-Position" der DM reiten. Ihr dicht auf den Fersen ist Rebecca-Juana Gerken mit Chagall (-44,80 Punkte) vom RuFG Bargfeld-Stegen und Katja Wolf mit Puccini (46,70 Punkte) vom RC Riedhöhe.

Perspektivkader "U15"
In der VA, Sichtung für den D/C Perspektivkader "U15", teilen sich zur Zeit Lara Bergmann mit Lateness und Annika Aruba Baumgart mit Kaiserstern den ersten Platz. Beide absolvierten die Teilprüfungen sehr souverän mit einem Zwischenergebnis von -47,00 Punkten, wobei Lara Bergmann im Gelände das beste Ergebnis erzielte und Annika Aruba Baumgart in der Dressur dominierte.

Der Sonntag, mit der dritten Teilprüfung, dem Springen, wird mit Spannung erwartet. Neben der Deutschen Meisterschaft der VS-Ponys wird nämlich im Rahmen der CIC* auch der Gewinner des CDV-Cups 2011 ermittelt.

Bericht: USG / Foto: MT-Fotografie/USG



German Eventing DRESSUR - Gelungener Auftakt des Reitturniers Birstein: Dressurprüfung der DM Ponys bei bestem Wetter dominiert von Johanna Hölscher mit Nemo und Judith Helmer mit Top Nadine und Nabur.

Mit 38,9 Strafpunkten erzielte Johanna Hölscher mit Nemo das beste Dressur-Ergebnis der insgesamt 40 Starter für die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Ponys, dicht gefolgt von Judith Helmer auf Platz 2 und 3 mit Top Nadine (42,00) und Nabur (42,60).

Beide Reiterinnen haben eine hocherfolgreiche Saison hinter sich: So gewann Johanna Hölscher, Emsdetten, bereits beim Bundesnachwuchschampionat Einzel- und Mannschaftsgold und sicherte sich auch am vergangenen Wochenende die Goldene Schärpe der Ponys in Olfen-Vinnum. Judith Helmer aus Saerbeck gewann mit ihrem Pferd Top Nadine in diesem Jahr den Preis der Besten Pony Vielseitigkeit 2011 und die EM-Sichtung der Ponys.

Als erfolgreichste diesjährige deutsche EM-Reiterin der Vielseitigkeits-Ponys beendete die 16-jährige Stefanie Bendfeldt die Dressur auf Dara mit 47 Fehlerpunkten und ist damit auf Rang 9. Dieses Paar hatte im vergangenen Jahr bei der Deutsche Meisterschaft der Ponys die Silbermedaille geholt.

Weitere EM-Reiter aus dem 40 Reiterpaare großen Starterfeld sind u.a. Rebecca-Juana Gerken mit Chagall (44,80), Anna-Katharina Vogel mit Mac Die (50,90), Flora Reemtsma mit Pamira LK (52,00) und Hanna-Lea Kehrer mit Cyrano (63,70).

Das CIC* wird von EM-Reiter Kai-Steffen Meier angeführt. Er stellt in Birstein Luckington Lane vor.

Bericht: USG / Foto: MT-Fotografie/USG



German Eventing VORBERICHT - Schon seit einigen Jahren engagiert sich der SV Fischborn erfolgreich im Deutschen Vielseitigkeitsport und das mit wachsender Bedeutung. Nach sechs Monaten intensiver Vorbereitung steigt nun die Spannung bei den Veranstaltern, erstmals zu einer Deutschen Meisterschaft begrüßen zu dürfen. Mit 130 Reitern und fast 150 Pferden verspricht das Reitturnier Birstein auch in diesem Jahr ein spannendes Fest des Pferdesports zu werden.

Reitsport-Highlights
Die besten Ponys aus ganz Deutschland treten in den Disziplinen Dressur, Springen und Gelände an, um ihren Meister zu ermitteln. Und so erwartet der kleine Birsteiner Ortsteil Fischborn gut 40 Reiter aus ganz Deutschland, die um die begehrte Meistertrophäe ringen. In weiteren Prüfungen geht es auf internationaler Ebene um die schwierigste Prüfung einer CIC*. Die Schwere der Prüfung lässt sich schon an der langen Geländestrecke von 3,2 km mit 22 zu überwindenden Natur-Hindernissen und einer festgelegten Höchstzeit erkennen. Hierzu werden der deutsche A-Kader-Reiter Kai-Steffen Meier aus Waldbröl erwartet. Natürlich startet auch Lokalmatadorin Julia Schwanbeck, die vor Kurzem mit der hessischen Mannschaft den deutschen Bundeswettkampf gewann.

Eine Sichtungsprüfung für den Deutschen Bundeskader für Jugendliche unter 15 sowie für die regionalen Reiter bzw. Reiter mit jungen Pferden, der VA, sorgen für eine umfangreiches Gesamtprogramm.

Spannende Unterhaltung für Jung und Alt
Neben einer Ausstellung von heimischen Geschäften, Hüpfburgen, einer PKW-Ausstellung, dem 70 Meter hohen Aussichts-Kran (Eintritt frei!) u.v.m., steigen am Samstag um 18.00 Uhr zwei Heißluftballons auf. Anschließend sorgt die Liveband "Die Nixnutze" in der umgebauten Reithalle für gute Stimmung. Als weiteres Highlight werden vier Reitvereine aus der Umgebung um den Sieg im Tanz-Contest "Wild wild Hessen" kämpfen.

Bericht: Nadia Geldmacher / Veranstalter





11/09/11 - CCI*** Blenheim:
Bettina Hoy + Lanfranco TSF 3.


Bettina Hoy mit Lanfranco TSF CIC*** Hartpury / German Eventing Blenheim/GBR (fn-press). Bettina Hoy (Warendorf) hat mit Lanfranco TSF in der internationalen Drei-Sterne-Vielseitigkeit CCI*** im britischen Blenheim den dritten Platz belegt. „Es bedeutet viel für mich, mit einem so guten Ergebnis beendet zu haben“, sagte Bettina Hoy nach ihrem Ritt in einem Interview. Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass ich unter die ersten Zehn komme, wäre ich schon sehr zufrieden gewesen. Unter den ersten Drei zu beenden, ist fantastisch.“ Als nächstes Ziel kündigte sie den Start beim CCI**** Badminton an.

Der Sieg ging an Piggy French, die nach Dressur und Gelände mit zwei Pferden in Führung gelegen hatte, allerdings nur noch DHI Topper W zur Verfassungsprüfung vorstellte. Sie beendete die Prüfung mit einem Endstand von 47,2 Minuspunkten vor der US-Amerikanerin Tiana Coudray mit Rindwood Magister (49,4). Bettina Hoy, die mit 42,1 Minuspunkten die Dressur gewonnen hatte, kam mit einigen Zeitstrafpunkten im Gelände auf einen Endstand von 49,7 Minuspunkten.

Von Bedeutung war das CCI*** auch für die Teams aus Neuseeland, Japan und Australien, da Blenheim vom Weltreiterverband (FEI) als Qualifikationsturnier der Gruppen F und G (Afrika, Mittlerer Osten, Südostasien und Ozeanien) benannt worden war. Das beste Ergebnis erzielte die neuseeländische Mannschaft mit 185,8 Minuspunkten. Da sich die Neuseeländer ihren Startplatz allerdings schon mit ihrer Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen im vergangenen Jahr sichern konnten, dürfen sich nun die Japaner auf einen Start in London freuen. Das beste Ergebnis für das japanische Team erzielte der in Deutschland stationierte Kenki Sato, der mit Chippieh Platz 16 belegte. Die Australier verpassten die direkte Qualifikation für die Spiele, nachdem nach einem Sturz von Lucinda Fredericks im Gelände auch Brook Staples nach zweimaliger Verweigerung von Ever so Clever III im Springen ausscheiden musste. Um noch eine Chance auf eine Olympiateilnahme zu haben, muss Australien nun versuchen, sich über Einzelreiter für die Spiele zu qualifizieren.

Final-Result => [...] / Bericht: Uta Helkenberg - FN-PRESS





11/09/11 - EM-Junioren/Portugal:
deutsches Damen-Trio gewinnt Silber



3 für Deutschland: (v.l.) Charlotte Sophia Hachmeister/Kassio, Josephine Wilms/Corvette D. + Franziska Kristin Dennersmann/Rantanplan Z

[Homepage] [Ergebnisse + Startzeiten]

Vale Sabroso/POR (fn-press). Die Erwartungen waren nicht allzu hoch – und wurden mehr als übertroffen. Mit einem kleinen und noch recht „grünen“ Team waren die Deutschen bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften der Junioren in Portugal am Start und gewannen Mannschafts-Silber. Den Titel holten die Reiter aus Großbritannien, das französische Team landete auf dem Bronzerang.

Nur zu dritt, also gerade mit ausreichend Reitern für ein Team, gingen die Deutschen in diesem Jahr bei den Europameisterschaften an den Start. Krankheitsbedingt waren kurz vor der Abreise zwei Paare ausgefallen, zuletzt der auf Zwei-Sterne-Niveau erfahrenste Reiter Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Federleicht. Damit lag es an Josephine Wilms (Bergkamen) mit Corvette D, der Einzigen mit EM-Erfahrung, und den beiden Championatsneulingen, Franziska Kristin Dennersmann (Dortmund) mit Rantanplan Z und Charlotte Sophia Hachmeister (Aurich) mit Kassio, das Eisen auf dem Feuer zu holen. Und es gelang ihnen mehr als gut. In der Dressur übernahm das Trio sogar die Führung und konnte diese dank dreier fehlerfreier Runden durch das Gelände halten. Erst im Springen mussten die Deutschen der britischen Konkurrenz das Feld räumen, denn alle drei kassierten je einen Abwurf.

Besonders hart traf dies Josephine Wilms, die als Verteidigerin des Mannschaftstitels antrat, und in der Einzelwertung vor dem Springen auf Silberkurs lag. Doch gleich am ersten Sprung fielen die Stangen und Wilms aus den Medaillenrängen. Mit nur einem Zehntel Abstand auf den Briten David Doel mit Kings Cross (47,9) wurde sie Vierte (44,0). „Das war natürlich besonderes Pech für Josie, mit so einem geringen Abstand eine Medaille zu verlieren. Aber insgesamt gesehen war, das eine Superleistung unseres Teams“, sagte Andreas Ostholt), der als Trainer die deutschen Junioren zusammen mit Equipechef Rüdiger Schwarz (Sassenberg) in Portugal betreute.

Nicht nur Wilms, auch die nach Dressur und Gelände führende Emily King, Tochter der bekannten britischen Vielseitigkeitsreiterin Mary King, konnte ihre Position nicht in eine Medaille verwandeln. Sie hatte mit Mr. Hiho zwei Abwürfe und wurde Siebte. Neue Europameisterin wurde mit einer Nullrunde ihre Landsfrau Zoe Brenan mit Latino K (46,9), die Silbermedaille holte der Franzose Kevin Seignier mit Or du Genet (47,1).

Franziska Kristin Dennersmann landete mit einem Endstand von 52,1 Minuspunkten auf Platz zehn, Charlotte Sophia Hachmeister mit 53,3 Minuspunkten auf Platz zwölf. Insgesamt bewarben sich 42 Paare aus 15 Nationen um den Titel, acht Nationen stellten ein Team.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-PRESS, Bilder: G.Kolb





11/09/11 - CIC*/** Langenhagen


Auf dem Bild: Ingrid Klimke, Gewinnerin der Milford Trophy, zwischen Marc Dennis Münkel (links) und Michael Spethmann, Milford

[Homepage] [Ergebnisse]

Ingrid Klimke gewinnt die Milford-Trophy CIC**

Sie startete als letzte Teilnehmerin, als es in Twenge kurz vor Schluss leider in Strömen regnete. Aber dann stand sie ganz oben auf dem "Treppchen": Ingrid Klimke gewinnt mit ihrem Pferd Tabasco die 2-Sterne-Prüfung CIC**, Milford-Trophy, beim Internationalen Vielseitigkeitsturnier des Vereins für Vielseitigkeitsreiterei e. V. in Langenhagen-Twenge, Region Hannover.

Den zweiten Platz erritt Sara Algotsson-Ostholt auf Mrs. Medicott, vor Solveig Hoffmann auf Casper K. Auch Andreas Dibowski, ein weiterer Pechvogel der Europameisterschaft in Luhmühlen, konnte sich freuen. Er landete mit Butts Avedon auf Rang 5. Sara Algotsson- Ostholt wurde außerdem mit einem Ehrenpreis für die beste Dressurleistung ausgezeichnet. "Wir hatten hier drei tolle Turniertage, fast nur schönes Wetter, und die EM-Revanche ist wohl auch gelungen", freute sich Veranstalter und Turnierleiter Marc Dennis Münkel, 1. Vorsitzender des Vereins für Vielseitigkeit. Wie im Vorjahr war auch diesmal das Starterfeld so groß, dass der Beginn der Prüfungen kurzerhand von Samstagmorgen auf Freitagnachmittag vorverlegt wurde.

Und wieder einmal zeigten die Twenger, dass hier energisch nach vorn geritten wird: Als der Regen am Sonntagnachmittag nicht mehr aufhören wollte, wurde die Siegerehrung kurzerhand "ohne Pferde" ins Zelt verlegt. Eine Entscheidung, die allgemein Zustimmung fand. So konnten Fritz Engelke, 2. Vorsitzender des Vereins, und die Offiziellen eine stilvolle Siegerehrung vollziehen, ohne dass die vielen wertvollen Ehrenpreise nass wurden. Es siegten in der 1-Sterne-Prüfung CIC*, Preis des Juwelier Mauck, in der 1. Abteilung die Finnin Juulia Savonlahti auf Phyllis, vor dem Schweden Pontus Hugosson auf Carmon und Anja-Christine Bensdorf, Deutschland, auf Ayan. In der 2. Abteilung belegten Platz 1: Julia Krajewski auf First Flight´s Beauty, Platz 2: Alina Meister auf Hill Dream, und Platz 3: Christin Tidow auf Neuburg.

Peter Thomsen bedankte sich im Namen aller Reiter für das gelungene Turnier in Twenge, bei dem die Vielseitigkeitselite wieder einmal breit vertreten war. Damit das auch so bleibt, nahm er Claus Münkel das Versprechen ab, noch so lange die Turnierhindernisse aufzubauen, bis die beiden Thomsen-Kinder, sechs und acht Jahre alt, in Twenge reiten können. Abschließend wurde auch ein anderes langjähriges Mitglied des Twenger Teams geehrt: Barthold Plass überreichte im Namen des Pferdsportverbands der Region Hannover die bronzene Verbands-Ehrennadel an Richter Uwe Braunroth, für seine langjährigen Verdienste um den Pferdesport.

Rund 4000 Besucher besuchten am Wochenende das Turnier in Twenge. Ein Kutschen-Shuttle erleichterte das Überwinden der großen Distanzen auf der Geländestrecke rund um Twenge. Wer sich über die Vielseitigkeitsreiterei generell informieren wollte oder sich für Profi-Tipps aus erster Hand interessierte, konnte sich einer Führung mit Eventing-Experte Prof. Gerhard Sybrecht aus Isernhagen anschließen. Über eine Stunde lang kommentierte er fachkundig das Geschehen und beantwortete alle Fragen. Die jüngsten Besucher hatten währenddessen Spaß und viel Pferdekontakt beim Kinderprogramm des Vereins für Therapeutisches Reiten.

Sportlich war das Turnier mit der WM-Sichtung "Junge Pferde" verbunden. Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Mit Unterstützung des Projekts Pferdestärken Langenhagen wurden am Samstag, im Rahmen des traditionellen "Vielseitigkeitsabends, die diesjährigen "Wild-Wochen Langenhagen" eröffnet. Eingeleitet wurde das Programm mit einem Trecker-Konzert des Trecker-Clubs Engelbostel, unter der Leitung von Manfred Unger, und einem sehr schwungvollen kleinen Konzert des Jugendblasorchesters der Musikschule Langenhagen, dirigiert von Stefan Polzer.

Fritz Engelke und Marc Dennis Münkel gratulierten den Siegern und bedankten sich bei allen Teilnehmern und Besuchern, dass sie in so großer Zahl den Weg nach Twenge gefunden hatten. Den ausdrücklichen Dank des Vereins richteten die beiden Vorsitzenden an alle Sponsoren für ihre Treue und Unterstützung und an alle Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung durch das Projekt Pferdestärken Langenhagen, das sich in diesem Jahr besonders für die Realisierung einer attraktiven Gastro- und Shopping-Zeltstraße stark gemacht hat. "So fließen EU-Gelder zurück in den ländlichen Raum und in ein ländliches Pferdesportprojekt", begrüßte Fritz Engelke das Engagement.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier, und daher hofft Marc Münkel, dass sich alle Pferdefreunde, Vielseitigkeitsfans und Unterstützer im Jahr 2012 gesund wiedersehen, wenn es das Turnier in Twenge bereits zum 28. Mal geben wird, wie immer am zweiten Wochenende im September.

Bericht: Beate Roßbach / Foto: Bernd Hauers





Nachlese: CIC* Immenhausen-Gut Waitzrodt:
Sieg für Friederike Tophoff-Kaup!



Hendrik Degros/BEL wurde Zweiter und gewann den Stilpreis. Foto: Alexandra Hollstein

Eigentlich wollte Friederike Tophoff-Kaup aus Warendorf mit "Lady You MG" in Holland starten, doch das Turnier wurde kurzfristig abgesagt. So entschied sie sich zu ihrem Glück für den mit 2.000,-- EUR dotierten CIC* in Immenhausen-Gut Waitzrodt und gewann die Siegprämie. Nach der Dressur lag Hendrik Degros aus Belgien auf dem Trakehner "Afrikaner" noch in Front, musste sich dann aber aufgrund von Zeitfehlern mit dem zweiten Platz begnügen. Für seine stilistisch vollendeten Ritte erhielt er den von Gerhard Fröhlich gestifteten Stilpreis. Der dritte Platz ging an Brita Esser auf Escorial aus Ostbevern. Die Lokalmatadorin und Vorjahressiegerin Josefa Sommer errang mit dem selbstgezüchteten Hannoveraner "Henry" den vierten Platz und gewann damit die Kurhessische Verbandsmeisterschaft. Außerdem wurde ihr gemeinsam mit Julia Schwanbeck der von Konrad Schuster gestiftete Sonderehrenpreis für die beste Geländeleistung zugesprochen. Diesen Preis, eine wertvolle Carrera-Armbanduhr, erhält derjenige, der am nächsten an die Bestzeit heranreitet. Beide Reiterinnen überschritten die Bestzeit nur um eine Sekunde, beide erhielten eine Uhr.

Hendrik Degros belegte mit seinem zweiten Pferd "Ardenco" den fünften Platz vor Roland Harting (Lux), Stefan Klapsing (Eine wie Keine) und der Schwedin Anna Nielson auf "Candy Girl". Auf den weiteren Plätzen folgten Judith Sommer (Waitzrodt), Julia Schwanbeck (Fischborn), Alexandra Haase-Uitz (Österreich) und Frederike Kaupa (Hamburg).

62 Nennungen waren zu dem zum zweiten Mal, diesmal als "One Day Event" veranstalteten CIC* Waitzrodt International aus insgesamt 10 Nationen eingegangen. Die schweren Gewitter und sintflutartigen Regenfälle am Vorabend des Turnierwochenendes ließen dann aber das Starterfeld auf 37 zusammenschmelzen. Trotzdem ließ sich der von Bernd Backhaus gestaltete Geländeparcours ausgezeichnet reiten. Bereits bei den Dressuren konnte sich Chefrichter Joachim Daum über sehr gute Leistungen freuen. Der anspruchsvolle Springparcours war aber für die Starter eine echte Herausforderung.

Der 2.450 m lange Geländeritt des CIC* mit 26 liebevoll gestalteten und geschmückten Sprüngen bot den zahlreichen Zuschauern einen echten Augenschmaus. Bei kühlem, aber sonnigem Wetter konnten sie hautnah die Ritte auf einem Spaziergang entlang der Strecke miterleben.Gleichzeitig hatten Sie einen herrlichen Blick auf die Landschaft rund um Kassel.

Aus einem freudigen Grund verzichtete Fabian Hayessen auf das Springen mit seinen beiden Pferden: Er musste schnell seine Frau Maria ins Krankenhaus fahren, die dort einen Sohn gebar. Zur Cross-Führzügelklasse mit seiner Tochter Marlene war er dann rechtzeitig wieder da.
Weitere Infos: www.waitzrodt.net







05/09/2011: Christoffer Forsberg gewinnt CIC*** Breda und Madeleine Brugman wird Niederländische Meisterin

German-Eventing Breda ist eins der größten Turniere in den Niederlanden, mit allen Disziplinen inklusive Viererzugfahren. In diesem Jahr fanden dort zusätzlich die Niederländischen Meisterschaften statt.

Das CIC*** konnte Christoffer Forsberg/SWE mit Piece of Hope gewinnen und wenn alles geklappt hat, können wir uns auf ein Helmkamera-Video von seinem Ritt durch das Gelände freuen. (Bild links: mit Grafman bei der EM in Luhmühlen)

An zweiter Stelle beendete Madeleine Brugman mit Edino die Prüfung und wurde zugleich Niederländische Meisterin. Frank Ostholt zeigte sich mit seinem Olympiapferd Mr. Medicott auch wieder in bester Form und wird 3. vor Sonja Buck mit Ohio und über den 6. Platz kann sich Julia Krajewski mit Lost Prophecy freuen.

Alle Daten und Ergebnisse finden sie bei Rechenstelle.de => [...]





05/09/2011: CCI**** in Burghley/GBR



[Internet] [Ergebnisse] [Zeiteinteilung] [Gelände]

German-Eventing
Bilder links: William Fox-Pitt, Andrew Nicholson und Mary King

Finale: Mit einem tollen 11. Platz endet das CCI**** in Burgley für Anna Warnecke und Twinkle Bee. Die Grundlage für diesen Erfolg legte Anna bereits in der Dressur, denn hier waren es nur 50,3 Minuspunkte die sie aus dem Viereck mitbrachte. In dem sehr schweren und vor allen Dingen auch sehr langen Gelände kamen nur wenige Zeitfehler hinzu und im abschließenden Springen fiel nur eine Stange.

Über den Sieg in dieser Prüfung kann sich William Fox-Pitt mit Parklane Hawk freuen. Dabei ist interessant, dass das Pferd in Burghley seine erste Viersterneprüfung bestritt. An zweiter Stelle beendet Andrew Nicholson mit Avebury die Prüfung vor Mary King mit King Temptress, die sich völlig unbeeindruckt von ihrem Sturz in Luhmühlen zeigte und die selbstgezogene Stute frisch durch das Gelände "steuerte".

Hier ein Video von Anna Warnecke im abschließenden Springen:





German-Eventing
Bilder links: William Fox-Pitt, Andrew Nicholson und Caroline Power

Gelände: Simone Deitermann, die nach der Dressur führende Reiterin im CCI**** Burghley, hatte im Gelände wirklich großes Pech. Bis Sprung 24 lief alles "glatt", Free Easy NRW griff die schweren Aufgaben regelrecht an und zeigte sich dabei reaktionsschnell und hoch motiviert. An Sprung 24, einem einzelnen Sprung, kam Simone dann aus dem Gleichgewicht, hing nach dem Sprung an der Seite von Free Easy NRW, versuchte einige Sekunden wieder zurück in den Sattel zu kommen, musste schließlich aber doch mit den Füßen auf den Boden was den Ausschluss bedeutete.

Besser lief es für Anna Warnecke mit Twinkle Bee. Nach der Dressur auf einem guten 25. Platz liegend, verbesserten sich die Beiden durch einen schnellen (nur -2,4 für Zeitüberschreitung) und fehlerfreien Ritt auf Rang 15 und die Rangierung an dieser Stelle des Klassements ist so dicht, dass ein Platz unter den Top-Ten durchaus möglich ist. Erst einmal steht aber die Verfassungsprüfung auf dem Programm und hier kann man gleich schon mal die Daumen drücken, denn im vorletzten Jahr musste Twinkle Bee, nach ebenfalls sehr gutem Gelände, vor dem Springen zurück gezogen werden.

An der Spitze des Feldes findet sich William Fox-Pitt/GBR mit Parklane Hawk wieder. Er blieb im Gelände absolut fehlefrei, genauso wie der an zweiter Stelle liegende Andrew Nicholson/NZL mit Avebury und die zur Zeit drittplatzierte Caroline Powell/NZL, übrigens Vorjahressiegerin, mit Lenamore. Das abschließende Springen wird sehr spannend, denn die Führenden können sich allesamt keinen Abwurf leisten.





German-Eventing
Bilder links: Simone Deitermann und Mary King

2.Dressurtag: Simone Deitermann konnte mit Free Easy NRW die Führung nach der Dressur übernehmen. Mit einem knappen Vorsprung liegt sie damit vor William Fox-Pitt/GBR, der nach dem ersten Dressurtag in Führung war, und Mary King/GBR.

Starke Leistungen zeigten auch Andrew Nicholson/NZL (4.+5.) und Vorjahressiegerin Caroline Powell/NZL (6.) - beide gehören zu den großen Favoriten des CCI**** in Burghley.

Anna Warnecke mit Twinkle Bee, die bereits mehrfach gute Leistungen in Burghley zeigten, gehen als 25. in das sehr anspruchsvolle Gelände und haben damit eine ausgezeichnete Position für eine gute Platzierung.





German-Eventing
Bilder links: die drei Führenden des ersten Dressurtages

1.Dressurtag: Nach dem ersten Dressurtag des CCI**** in Burghley/GBR liegt der Brite William Fox-Pitt mit Parklane Hawk mit -39,7 auf der Spitzenposition. Andrew Nicholson/NZL, den viele als Favoriten des diesjährigen CCI handeln, folgt mit Avebury auf Rang 2 mit 42,8 Minuspunkten. Auf Platz 3 rangiert zur Zeit die Irin Elisabeth Power mit Kilpatrick River (-43,3).

Für Deutschland sind in Burghley zwei Reiterinnen am Start: Simone Deitermann mit Free Easy NRW und Anna Warnecke mit Twinkle Bee. Beide sind mit ihrer Dressur am Freitag dran.











28/08/2011: EM in Luhmühlen - Historischer Sieg und Medaillen für das deutsche Team German-Eventing

Geprägt durch die Überraschungen der letzten Championate war man in diesem Jahr sehr vorsichtig mit Prognosen, das britische Team wurde völlig zurecht als klarer Favorit gehandelt und die Chancen auf eine Team-Medaille für das deutsche Team als "möglich" formuliert. Die Erwartungen in Bezug auf die Einzelmedaillen gingen in eine ähnliche Richtung, wobei man hier schon eher an einen Sieg glaubte, schließlich ging ja auch Weltmeister Michael Jung mit seinem Sam an den Start.

Was man dann ab dem ersten Dressur-Tag erleben durfte war unbeschreiblich. Ein deutsches Paar nach dem anderen brachte seine Bestleistung ins Viereck, im Gelände zeigten sich die Teamreiter vom Ausfall des "Pathfinders" unbeeindruckt und ritten mit Erfolg "auf Sieg" und im Springen war der Vorsprung so groß, dass auch die 6 Abwürfe von Braxxi die Goldmedaille nicht verhindern konnten.

In der Einzelwertung war die Lage, Dank toller Ritte im Gelände, genauso konfortabel und am Ende gehen sogar die ersten vier Plätze an deutsche Paare. Das Wahnsinnsergebnis muss nun von allen Seiten erst einmal realisiert werden und für uns steht auch der Montag noch ganz im Zeichen der EM. Viel schönes Material wird gesichtet, unser EM-Bericht wird geschrieben und im Laufe des Tages wird man dann die ganze EM noch einmal erleben können.

Viele Bilder, Videos, Daten, Ergebnisse und Berichte finden Sie auf unserer EM-Sonderseite [...]





22/08/2011:
Team Hessen gewinnt Bundeswettkampf
Bundeswettkampf 2011 in Giesenbach / German Eventing

Im bayrischen Giesenbach fand am vergangenen Wochenende der Bundeswettkampf statt, ein traditionsreicher Mannschaftswettbewerb, ausgetragen als CCI*.

Obwohl nach der Dressur nur auf Platz 6 konnte sich das hessische Team kontinuierlich nach Vorne arbeiten und am Ende über den Sieg freuen. 2. wurde das Team aus Hannover vor der Mannschaft aus Westfalen. Mit acht Mannschaften war das Mannschafts-Championat sehr gut besucht, das Team aus dem gastgebenden Bayern bildete dabei leider das Schlusslicht, da zwei Teamreiter ausscheiden mussten.

Ergebnisse: [Einzel] [Team]





21/08/2011:
Freya Füllgräbe neue Europameisterin der Jungen Reiter, das Team gewinnt Bronze


Die neue Europameisterin Freya Füllgräbe mit Oje Oje / German Eventing / Bild: FEI / German Eventing

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[Zeiteinteilung]
[Startzeiten]

[LIVE-RESULTS]


20/08/2011 - Finale => Blair Castle/GBR (fn-press). Freya Füllgraebe und Oje Oje sind Europameister der Jungen Vielseitigkeitsreiter. Beim Championat im schottischen Blair Castle besiegelte die 19-jährige Krefelderin ihrem Titel mit einer Nullrunde im abschließenden Springen ihren Sieg. Mit ihrem Ergebnis trug Füllgraebe auch maßgeblich zum Erfolg der deutschen Mannschaft, die Bronze gewann. Mannschafts-Gold ging an die Reiter aus Großbritannien, Silber holte sich das irische Team.

Als einzige der deutschen Reiter beendete Freya Füllgraebe die EM mit ihrem Dressurergebnis. Mit 47,1 Minuspunkten hatte sie zunächst an achter Stelle nach Dressur gelegen. Dank des fehlerfreien Geländeritts rückte sie vor dem Springen punktgleich mit dem Franzosen Esteban Nedelec an die Spitze vor. Am Sonntagmorgen stellte dieser seinen Matin du Neipo allerdings nicht mehr zur Verfassungsprüfung an. Füllgraebe nutzte die Chance und machte im Springen „den Sack zu“. Die Silbermedaille ging an die Britin Willa Newton mit Neelix (48,4), die Bronzemedaille sicherte sich der Ire David Hannigan mit dem früher von Zarah Philipps gerittenen Red Baron (49,5).

Als zweitbeste Deutsche landete Franca Lüdeke (Bonn) auf dem 14. Platz. Die Jurastudentin, die in der Dressur und Bettina Hoy (Warendorf) trainiert und von dieser auch in Blair Castle unterstützt wurde, lag mit Parlando nach der ersten Teilprüfung auf Platz vier. Im Gelände kamen 18,0 Zeitstrafpunkte, im Springen ein Abwurf hinzu. 20 Strafpunkte für eine vermeintliche Verweigerung an Hindernis 23 wurden der Rheinländerin allerdings wieder abgezogen. Ihr Endstand: 67,7 Minuspunkte. Etwas dahinter konnte sich Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina auf dem 17. Rang platzieren, die ebenfalls fehlerfrei, aber über der erlaubten Zeit ins Ziel kam und zum Schluss einen Fehler im Parcours machte. Auf ihren „vierten Mann“ im Team – in diesem Falle mit Ben Leuwer (Königswinter) tatsächlich ein Reiter – mussten die Mädels allerdings bei der Endabrechnung verzichten. Er schied nach einem Sturz am zweiten Wasserhindernis vorzeitig aus.

Nicht nur im Gelände, sondern auch im Springen unterliefen den beiden EM-Neulingen im deutschen Team Fehler. Sophie Grieger (Kaufbeuren) startete positiv mit einem vierten Platz nach der Dressur, büsste ihre Medaillenchancen durch einen Vorbeiläufer im Gelände ein (Endstand 84,8 Minuspunkte/Platz 27). Die kurzfristig nachgerückte Stefanie Böhe (Salzhausen) beendete ihre EM-Premiere mit Greena auf Platz 30 (87,4).

Bericht: Uta Helkenberg

20/08/2011 - Gelände => Blair Castle/GBR (fn-press). Bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften der Jungen Reiter liegt die deutsche Mannschaft nach dem Geländeritt auf Rang drei. Kurs auf Gold genommen hat dagegen die Deutsche Meisterin Freya Füllgraebe. Dank einer Nullrunde liegt die Krefelderin mit Oje Oje auf Platz zwei hinter Esteban Nedelec aus Frankreich mit Matin du Neipo. Beide haben die gleiche Punktzahl auf dem Konto, allerdings war der Franzose näher an der erlaubten Zeit.

Der Geländetag begann für die deutsche Mannschaft allerdings mit einer Enttäuschung. Für den ersten Starter Ben Leuwer (Königswinter) und Cappuccino endete die Reise vorzeitig nach einem Sturz am zweiten Wasserhindernis. Auch Franca Lüdeke (Bonn) musste sich zunächst eine Verweigerung anrechnen lassen, was sich allerdings als falsch herausstellte. Was blieb, waren 18 Minuspunkte für Zeitüberschreitung. „Die Strecke ging fast nur bergauf. Es hat die ganze Nacht geregnet, der Boden hat unheimlich gezogen", sagte die Jurastudentin und zollte ihrem Pferd großes Lob. "Parlando hat so toll für mich gekämpft, aber am Ende war er einfach etwas müde.“ Lüdeke hatte nach Dressur noch auf Rang fünf gelegen hatte. Mit 63,7 Minuspunkten fiel sie auf Platz 16 zurück. Ebenfalls Zeitfehler musste auch Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina in Kauf nehmen. Sie liegt damit auf Platz 20 in der Zwischenwertung (69,6). Mit einer flotten Nullrunde sorgte Freya Füllgraebe für einen versöhnlichen Abschluss des Geländetages. Mit dem 14-jährigen, in der Familie gezogenen Rheinländer Oje Oje blieb sie sogar unterhalb der erlaubten Zeit und rückte damit von Platz acht auf zwei vor (47,1).

Damit überrundete sie nicht nur Franca Lüdeke, sondern auch die deutsche Einzelreiterin Sophie Grieger (Kaufbeuren) mit Windrose. Diese hatte nach Dressur Platz vier belegt, kassierte im Gelände jedoch eine Verweigerung, ebenso wie die zweite Einzelreiterin Stephanie Böhe (Luhmühlen) mit Greena und die nach Dressur führende Dani Evans mit Urchin. Die Britin lieferte damit das Streichergebnis für ihre Mannschaft, die mit 157,2 Minuspunkten dennoch an erster Stelle liegt. Auf den zweiten Rang verbessern konnte sich das irische Team (166,9). Deutschland rangiert mit 180,4 Minuspunkten vor dem abschließenden Springen auf Bronzekurs.

Bericht: Uta Helkenberg

19/08/2011 - Dressur => Blair Castle/GBR (fn-press). Bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften der Jungen Reiter im schottischen Blair Castle liegt die deutsche Mannschaft nach Dressur auf Platz eins. Das beste Ergebnis auf dem Viereck erzielte aus deutscher Sicht allerdings Einzelreiterin Sophie Grieger (Kaufbeuren) mit Windrose. Mit 45,2 Minuspunkten rangiert sie auf Platz vier.

Nur einen halben Minuspunkt mehr hat Franca Lüdeke (Bonn) mit Parlando auf dem Konto. Die Jurastudentin startet zusammen mit der Deutschen Meisterin Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Oje Oje (47,1/Platz acht), Ben Leuwer (Königswinter) mit Cappuccino (52,4/20) und Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina (54,8/Platz 29) für das komplett rheinisch besetzte deutsche Team. Die zweite Einzelreiterin, die angehende Pferdewirtin Stephanie Böhe vom Ausbildungszentrum Luhmühlen, liegt nach Dressur auf Platz 23 (53,4). Sie war für Sabine Deparade (Engersen) ins deutsche Aufgebot nachgerückt, deren Stute Khira De kurz vor der Abreise ausgefallen war.

Die aktuelle Führung in der Team- und Einzelwertung haben die Gastgeber aus Großbritannien. An der Spitze liegt die frühere Vizejunioreneuropameisterin Dani Evans mit Uchin (41,2) vor dem Schweden Ludwig Svennerstal mit Shamwari (42,8) und Romane Yacovleff aus Frankreich mit Jazz d’Alroben (45,0). Insgesamt bewerben sich 57 Paare aus 14 Nationen um den Titel. Acht Nationen stellen ein Team. Hinter Großbritannien und Deutschland liegt Frankreich auf Platz drei im Zwischenstand .

"Unsere Reiter haben sich in der Dressur tapfer geschlagen und heute eine gute Ausgangsbasis für die weitere Prüfung geschaffen", sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg). Die EM wird morgen vormittag um 9.45 Uhr deutscher Zeit mit dem Geländeritt fortgesetzt. "Ein reeller Zwei-Sterne-Kurs, der sicher noch einige Veränderungen in der Rangierung mit sich bringen wird", so Schwarz' Einschätzung.

Bericht: Uta Helkenberg

18/08/2011-09:32 => Heute um 10:00 Uhr Ortszeit, bei uns in Deutschland also 11:00 Uhr, beginnt die Dressur der Europameisterschaften der Jungen Reiter. Der erste deutsche Starter wird Mannschaftsreiter Ben Leuwer mit Cappucino sein. Außerdem in der Mannschaft sind Franca Lüdeke mit Parlando, Jana Weyers mit Lardina und Freya Füllgräbe mit Oje Oje. Als Einzelreiterinnen gehen Stephanie Bohe mit Greena und Sophie Grieger mit Windrose an den Start.

Gerne kann man auch Ben Vogg, er startet für die Schweiz ist aber in Deutschland zu Hause, und Cristina Pinedo Sendagorda/SPA, sie sitzt im Sattel von Top-Eventers-Pferd O Lady Mary, die Daumen drücken. Übrigens wird die Schwester von Cristina Pinedo Sendagorda, Maria, bei der EM in Luhmühlen für Spanien an den Start gehen und zwar ebenfalls mit einem Top-Eventers-Pferd, nämlich Windsor H.





14/08/2011: Sara Algotsson Ostholt gewinnt CIC** Bad Harzburg Sara Algotsson Ostholt mit Mrs Medicott CIC** Bad Harzburg / German Eventing

Einer sehr erfolgreichen Saison kann Sara Algotsson Ostholt/SWE ein weiteres erfolgreiches Wochenende hinzu fügen. Mit der 7-jährigen Hannoveraner-Stute Mrs. Medicott, von Rabino aus einer Prince Thatch xx - Mutter, gewinnt sie nach dem CCI* in Everwinkel und dem CIC** in Bielefeld zum dritten Mal in dieser Saison, dieses Mal das CIC**. An zweiter Stelle beendet Landsmännin Malin Petersen (geb. Larsson) im Sattel von Piccadilly Z die Prüfung. Auch wenn die Freude über die guten Platzierungen groß sein dürfte, gibt es einen kleinen Wermutstropfen, denn in diesen Tagen wurde bekannt, dass Niklas Lindbäck/SWE nicht mit seinem Malmö-Sieger Mr. Pooh bei der EM an den Start gehen kann. Besonders deshalb unerfreulich für die Schweden, die als Medaillenfavoriten gehandelt wurden, da es in Luhmühlen um die Qualifikation für die olympischen Spiele in London geht.

Ingrid Klimke platziert Hale Bob auf Platz 3, das CIC* kann Ingrid in toller Manier mit dem jungen Glenn Grant gewinnen.

Unser Videobericht zum Turnier in Bad Harzburg erscheint am Dienstag!


Ergebnis CIC* => [Final Result]
Ergebnis CIC** => [Final Result]





14/08/2011: Bettina Hoy wird 7. beim CIC*** Hartpury/GBR Bettina Hoy mit Lanfranco TSF CIC*** Hartpury / German Eventing

Bettina Hoy war am vergangenen Wochenende in Hartpury/GBR am Start. Die Prüfung war nicht nur geprägt durch äußerst starke Konkurrenz sondern auch durch ein extrem schweres Gelände. Von 68 gestarteten Paaren sahen 33 nicht das Ziel. Für Lanfranco TSF und Bettina Hoy begann die Prüfung mit einer ordentlichen Dressur (-48,5), im Parcours kam nur ein Abwurf hinzu und im abschließenden Gelände galoppierten die Beiden fast in der Bestzeit ins Ziel.

Bettina Hoy, die eine nicht ganz stressfreie Zeit hinter sich hat, kommentierte die gute Platzierung mit Begeisterung: "Ich hatte endlich wieder den Kopf frei, konnte mich auf den Sport konzentrieren und hatte richtig Spaß bei meinen Ritten!"

In den nächsten Wochen ist für Bettina Hoy jetzt erst einmal Pendeln angesagt. Am kommenden Wochenende steht sie Ihrer Schülerin Franca Lüdeke bei der EM in GB zur Seite, am Mittwoch wird sie dann bei der EM in Luhmühlen im Rahmen der "Ritte des Jahrhunderts" gemeinsam mit Mark Todd aus dem "Nähkästchen" plaudern und direkt danach geht es dann wieder nach GB. Am CCI**** in Burghley werden nämlich nicht weniger als acht Schüler/innen von Bettina Hoy teilnehmen die auf ihre Unterstützung bauen. Nächstes Ziel für Lanfraco TSF ist übrigens eine nationale S in GB und danach das CCI*** in Blenheim.


Ergebnis CIC*** => [Section C]





12/08/2011:
FRH Fantasia Nummer 1 der Weltrangliste
FRH Fantasia mit Andreas Dibowski im Gelände des CCI**** Luhmühlen / German Eventing

Die aktuelle Weltrangliste der Vielseitigkeitspferde wird von deutschen Pferden bzw. Pferden die in nahem Zusammenhang mit der deutschen Reiterei stehen, dominiert. An der Spitze steht FRH Fantasia. Sie ist damit im Anrechnungszeitraum das erfolgreichste Pferd weltweit. Die 11-jährige Hannoveraner-Stute, im Besitz von Gabriele Giensch (Ehefrau des deutschen Mannschaftsarztes Dr. Manfred Giensch), stammt von dem Hengst Federweisser / aus einer Quasi Roi - Mutter und wurde von Klaus Cohrs gezüchtet.

FRH Fantasia wurde von Andreas Dibowski ausgebildet und in den Sport gebracht. Dabei war er schon früh von der Leistungsbereitschaft und dem Potential der Hannoveranerin begeistert. Im letzten Jahr erfüllte die Stute ihrem Reiter ein lange angestrebtes und des öfteren knapp verfehltes Ziel: den ersten Sieg in einem CCI**** (Pau/FRA). In diesem Jahr wird FRH Fantasia mit Andreas Dibowski bei der EM in Luhmühlen an den Start gehen und die Chance dabei im deutschen Team zu sein ist sehr hoch.

Auf Platz 2 in der Weltrangliste findet sich Leopin wieder, der genauso wie der auf Platz 3 liegende Weidezaun Profis River of Joy von Weltmeister Michael Jung geritten wird. Landvision, der unter Mark Todd das CCI**** Badminton/GBR gewinnen konnte, belegt Platz 4, auf Platz 5 folgt Leprince des Bois (Kai Rüder) vor Wega (Sara Algotsson Ostholt), Opgun Louvo (Sandra Auffarth) und Butts Leon (bisher Andreas Dibowski).





10/08/2011: EM/Meier rückt für Rüder nach Nominierung EM in Luhmühlen

Luhmühlen (fn-press). Kaum einen Tag alt ist die Shortlist für die Vielseitigkeits-Europameisterschaften in Luhmühlen (25. bis 28. August), da gibt es schon die erste Änderung. Verletzungsbedingt musste Kai Rüder seinen Hengst Leprince des Bois bei Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) vom EM-Start abmelden.

Für den Fehmaraner rückt Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada M TSF ins deutsche Aufgebot nach. Insgesamt dürfen zwölf Paare für Deutschland an den Start gehen.





09/08/2011:
Nominierung für die EM Luhmühlen
Nominierung EM in Luhmühlen

Luhmühlen (fn-press). Im Anschluss an das Weltcupturnier in Malmö/Schweden hat der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) seine Kandidaten für die Europameisterschaften in Luhmühlen (25. bis 28. August) aufgestellt. Da die EM im eigenen Land stattfindet, sind zwölf deutsche Paare startberechtigt.

Nominiert wurde in zwei Gruppen. Aus Gruppe eins werden im Anschluss an das Trainingslager in Warendorf (17. bis 21. August) die vier Paare für die Mannschaft aufgestellt. Dort entscheidet sich für die Reiter mit zwei nominierten Pferden auch, welches Pferd mit nach Luhmühlen reist.

Der Gruppe eins gehören an (in alphabetischer Reihenfolge): Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia, Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam FBW und Leopin, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas, Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip und King Artus (Einzelwertung) sowie Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny und Horseware’s Parko (Einzelwertung).

Der Gruppe zwei gehören an: Julia Krajewski (Warendorf) mit After the Battle, Julia Mestern (Ohlstadt) mit FRH Schorsch, Andreas Ostholt (Warendorf) mit Franco Jeas, Frank Ostholt (Warendorf) mit Little Paint, Kai Rüder (Blieschendorf) mit Leprince des Bois sowie Benjamin Winter (Warendorf) mit Wild Thing Z. Er rückt als Reservist für Marina Köhncke (Badendorf) nach, die Calma Schelly aufgrund einer Weideverletzung für den EM-Start abgemeldet hat.

Erste Reserve ist Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada TSF, zweite Reserve Simone Deitermann (Saerbeck) mit Free Easy NRW.





07/08/2011:
Julia Krajewski 2. im CIC***W Malmö/SWE


FINAL-RESULT => [CIC***W]
FINAL-RESULT => [CCI**]

alle Listen/Ergebnisse => [RECHENSTELLE]

Einen sehr schönen und wohl auch sehr wichtigen Erfolg konnte Julia Krajewski beim Weltcupturnier im schwedischen Malmö feiern. Mit After the Battle xx, einem argentinischen Vollblüter, brachte sie nämlich fast (-3,6 kamen im Gelände dazu) ihr gutes Dressurergebnis von nur 43,7 Minuspunkten ins Ziel und wurde damit Zweite. Zusammen mit den guten Ergebnissen bei den CIC*** in Wiesbaden / Marbach und dem tollen 4. Platz beim CCI*** in Boekelo 2010 kann man den Vorbeilaufer beim CCI*** Strzegom nun tatsächlich als "Ausrutscher" werten und die Chancen auf eine EM-Teilnahme dürften sehr gut sein.

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07/08/2011:
Elmar Lesch 2. beim CIC*** Sopot/POL


FINAL-RESULT => [CIC***]

Im polnischen Sopot fügte Elmar Lesch (Top-Eventers) mit Lanzelot, von Lauries Crusador xx, einer erfolgreichen Saison ein weiteres Top-Ergebnis hinzu. Nach der Dressur lag Elmar gemeinsam mit dem späteren Sieger, Pawel Spisak/POL, auf Rang 2. Im Gelände kamen nur 1,2 Minuspunkte hinzu und im Springen fiel zweimal eine Stange. Als Saisonhöhepunkt steht nun das CCI*** in Blenheim/GBR auf dem Programm.

Ebenfalls Grund zur Freude hat Alexandra Werner, die mit ihrer Stute Katika M in Polen einen gelungenen Dreisterne-Einstieg lieferte. Mit 68,6 Minuspunkten rangierte sie am Ende auf Rang 7.





07/08/2011:
EM ländliche Reiter in GBR


Die deutsche Mannschaft hat mit 349,6 Minuspunkten die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter in Aston-le-Walls gewonnen. Die Goldmedaillen ging an den Gastgeber Großbritannien (312,5), Silber an Belgien (339,4). Beste Deutsche in der Einzelwertung war Janet Wiesner (Frankenberg) mit FST Golden Joy. Ebenfalls platzieren konnte sich Anna Schulze Zurmussen (Everswinkel) mit Bright Prospector xx. Sie wurde Elfte.

[alle Berichte lesen]





02/08/2011 - Euroridings Butts Leon verkauft
Butts Leon mit Andreas Dibowski im Gelände des CCI**** Luhmühlen / German Eventing
Andreas Dibowski hat Euroridings Butts Leon an Nina Ligon, eine US-Reiterin mit doppelter Staatsbürgerschaft, die für Thailand versuchen wird bei den Olympischen Spielen in London teil zu nehmen, verkauft.

Es sei eine reine Kopfentscheidung gewesen - "normalerweise entscheide ich gerne aus dem Bauch heraus..." - so beschreibt es Andreas Dibowski selber. Tatsächlich ist man mit einem konkreten und natürlich auch sehr guten Angebot erst während des CICO Aachen an ihn heran getreten und für Andreas Dibowski war schnell klar, dass ein solches Angebot, verbunden mit der sportlichen Perspektive für Butts Leon in Richtung London 2012, wohl nicht mehr oft auf ihn zukommen würde. Am Ende hätte ihm dann auch der plötzliche Tod von Dirk Schrades Spitzenpferd Gadget de la Cere noch einmal vor Augen gehalten, wie schnell und plötzlich man ein Pferd verlieren kann. Andreas Dibowski: "Natürlich ist mir bewusst, dass ich durch den Verkauf von Butts Leon einen möglichen Start bei den Olympischen Spielen in London gefährde. Auf der anderen Seite wird es aber eine solche Möglichkeit für den 14-jährigen Butts Leon wohl nicht noch einmal geben." Die Planung für die diesjährige EM in Luhmühlen ist davon übrigens nicht betroffen, denn bereits vor dem Verkauf stand fest, dass FRH Fantasia das EM-Pferd sein soll. Genauso wie La Biosthetique Sam FBW, das Erfolgspferd von Weltmeister Michael Jung, gilt die Stute quasi als gesetzt und wird nicht mehr in Malmö/SWE an den Start gehen müssen. Butts Leon war für einen Einsatz beim CCI**** in Pau vorgesehen.

Butts Leon, ein 14-jähriger Hannoveraner-Wallach von Heraldik xx aus einer Star Regent xx - Mutter, gehört zu den weltweit erfolgreichsten Pferden und wurde von Andreas Dibowski ausgebildet und im großen Sport geritten. Alleine der Blick auf die Viersterne-Ergebnisse ist beachtlich: 6./5./2./2./2. und zuletzt der Sieg beim CCI**** in Luhmühlen sind eine allerbeste Bilanz. Dazu kommen noch etliche Platzierungen und Siege im Dreisternebereich und nicht zuletzt der Gewinn der Team-Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Hongkong. Sein Züchter Fritz Butt nannte Butts Leon nicht ohne Grund sein "züchterisches Endprodukt".

Nina Ligon, die neue Reiterin von Butts Leon, ist übrigens eine 19-jährige Amerikanerin, die auch die thailändische Staatsbürgerschaft besitzt. Nachdem sie bereits 2007 die Asiesn-Games gewinnen konnte und 2010 mit einem vierten Platz zum Gewinn der Team-Silbermedaille für Thailand beitrug, gelang in diesem Jahr der erfolgreiche Übergang in die "Dreisterne-Klasse". Dabei kann sie sich bisher vor allen Dingen auf Fernhill Fearless, mit dem sie ein CIC*** gewinnen konnte und ein CCI*** als 2. beendete, und Jazz King, zuletzt Sieger des CIC*** in Pardubice/CZE, verlassen.

Homepage von Nina Ligon => [...]





01/08/2011 - CIC* in Kreuzau leider abgesagt

Leider müssen die Veranstalter das CIC1* in Kreuzau wegen mangelnder Beteiligung absagen. Zur Info der aktuelle Reiterbrief als PDF => [lesen]





01/08/2011 - CIC*/** in Salgen

Am vergangenen Wochenende fanden im bayrischen Salgen ein CIC* und ein CIC** statt, zugleich wurden die Bayrischen Meisterschaften / Senioren ausgetragen.

Den Meister-Titel konnte sich in diesem Jahr Hans-Heinrich Held sichern. Er verwies dabei Julia Kappel auf Silber und Robert Sirch wurde Dritter.

Über den Sieg in der Zweisterneprüfung konnte sich hingegen Melanie Held mit Salino TSF freuen. Im CIC* war Julia Mestern sehr erfolgreich: Platz 1, Platz 2, Platz 9 und Platz 15.

Ergebnisse => [CIC**] - [CIC*]




01/08/2011 - EM Pony in Jaszkowo/POL
Pony EM 2011 / German Eventing

29/07/11 - Jaszkowo/POL (fn-press). Einen Doppelerfolg landeten die französischen Vielseitigkeitsreiter bei den Pony-Europameisterschaften im polnischen Jaszkowo. Mit nur einem Zehntel Vorsprung gewann die „Equipe Tricolore“ vor der Mannschaft aus Irland. Dritter wurde Großbritannien In der Einzelwertung holte sich Luce Bentejac mit Mon Nantano de Florys den Titel. Silber ging an Sam Ecroyd (Großbritannien) mit Three Wells Breeze, Bronze gewann Jodie O’Keefe aus Irland mit Castleview Rakish Milly. Die deutschen Reiter gingen erstmals seit Langem leer aus.

Es war im Jahr 2000, als in Hagen a.T.W eine französische Mannschaft zuletzt den Titel holte. Und genau so lange ist es her, dass ein deutsches Vielseitigkeitsteam ohne Medaille von den Pony-EM zurückkehrte. In diese Jahr musste das deutsche Quartett bereits in der Dressur den Franzosen und Briten den Vortritt lassen. Im Gelände kam dann nur Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara fehlerfrei ins Ziel. Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Pamira LK und Hanna-Lea Kehrer (Reutlingen) mit Cyrano mussten sich je eine Verweigerung und Zeitfehler ankreiden lassen und Leoni Leuwer (Königswinter) schied mit Camissa Nera sogar aus. Damit fiel das Team zwei Plätze zurück und es nützte auch nichts, dass am Sonntag noch einmal alle „null“ im Parcours waren. Es blieb bei Rang fünf.

Noch länger als in der Mannschaftswertung ist es her, dass kein einziges deutsches Paar auf dem Treppchen zu finden war, zuletzt 1994. Bis kurz vor Schluss war Einzelreiterin Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall dicht an einer Medaille dran. Mit nur 40,8 Minuspunkten in der Dressur und einem astreinen Geländeritt lag die 15-jährige Holsteinerin vor dem Springen auf Platz zwei. Im Parcours hatte sie allerdings vier Abwürfe – zwei zuviel für Edelmetall. Das hieß Platz zwölf. „Es war bekannt, dass das Springen die schwächste Disziplin der beiden ist“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf). „Es kann gut gehen oder eben auch nicht. Heute hat es nicht geklappt. Aber bei einer EM kommt natürlich noch eine besondere Anspannung dazu.“

Als beste Deutsche beendete damit die 16-jährige Stefanie Bendfeldt ihre zweite und – aus Altersgründen – letzte EM. Sie kam mit ihrem Dressurergebnis von 52,9 Minuspunkten nach Hause und wurde Fünfte. „Schade, schade. Wenn es in der Dressur etwas besser gelaufen wäre, hätte es für eine Medaille reichen können“, bedauerte Lutter.

Die übrigen deutschen Paare reihten sich in der zweiten Hälfte der Ergebnisliste ein. Flora Reemtsma belegte Platz 24, Hanna-Lea Kehrer kam auf Patz 29. Das Schlusslicht machte die zweite deutsche Einzelreiterin Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit McIde. Zu den Fehlern im Geländeritt gesellten sich Abwürfe im Springen. So blieb es für die 14-Jährige bei Platz 40.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press

Ergebnisse => [Einzel]
Ergebnisse => [Team]




27/07/2011 - Gadget de la Cere lebt nicht mehr
Gagdet de la Cere AA mit Dirk Schrade bei der Verfassungsprüfung des CCI**** in Luhmühlen 2009. Damals wurden die Beiden 3. / German Eventing
Für eine größere Ansicht des Bildes und den Start der Galerie (3 Bilder) bitte hier klicken => [...]


Gagdet de la Cere AA, Anglo-Araber von Athos De Ceran, mit dem Dirk Schrade an zwei Championaten teilgenommen hat und zahlreiche große Erfolge feiern konnte, lebt leider nicht mehr.

In der vergangenen Woche erlitt der Wallach eine schwere Kolik und wurde sofort in die Tierklinik nach Telgte gefahren. Dort stellten die Tierärzte bei der OP fest, dass sich in der Wand des Dickdarms ein Loch gebildet hatte und bereits Futterreste im Bauchraum zu finden waren. Ein gesundheitlicher Defekt der sich scheinbar über Jahre zu dem aktuellen und unheilbaren Zustand entwickelte. Gadget war leider nicht mehr zu retten, die Tierärzte entschieden sich dazu den Wallach aus der Narkose nicht mehr aufwachen zu lassen.

Gagdet de la Cere AA kam von Michèle Schwarzenbach/SUI zu Dirk Schrade in den Stall und wurde von Dirk 2004 erstmals international geritten. In den gemeinsamen Jahren erritten Dirk und Gadget zahlreiche internationale Erfolge bis hin zu dem 2. Platz beim CCI**** in Luhmühlen 2007 und dem 3. Platz 2009 (ebenfalls CCI**** in Luhmühlen).

Zweimal nahm Dirk mit Gadget de la Cere an Championaten teil, leider war das Glück aber weder bei den Europameisterschaften 2009 noch bei den Weltreiterspielen 2010 auf der Seite des Paares. Überhaupt stand die Karriere von Gadget de la Cere nicht immer unter dem glücklichsten Stern, einige Male musste der Wallach wegen gesundheitlicher Probleme pausieren. Dirk Schrade: "Gagdet war ein tolles Pferd mit großem Potential. Ich wünsche mir, dass man ihn als einen der großen Sportler in Erinnerung behält!"





24/07/11 - CIC*/** Hünxe

Hünxe (fn-press). Bei der letzten Sichtung für die Europameisterschaften der Jungen Reiter in Blair Castle/Großbritannien (18. bis 21. August) konnten die rheinischen Nachwuchsreiter ihre diesjährige Erfolgsserie fortsetzen. Nach dem Preis der Besten, den Deutschen Jugend- und den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften gab sie auch in der Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) in Hünxe den Ton an.

Mit ihrem Dressurergebnis von 45,0 Minuspunkten gewann die DM-Dritte Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina die erste Abteilung des CIC** und holte damit auch den Titel der Rheinischen Meisterin der Jungen Reiter. Zweiter wurde der Deutsche Vizemeister Ben Leuwer (Königswinter), der mit Cappuccino im Gelände und Springen ebenfalls fehlerfrei blieb (47,8). Beide haben damit ihre Fahrkarten nach Schottland in der Tasche, ebenso wie Franca Lüdeke (Bonn) mit Parlando. Sie belegte mit 53,3 Minuspunkten Platz vier vor Sabine Deparade (Engersen) mit Khira De (53,8).

Insgesamt dürfen bei der EM sechs deutsche Paare an den Start gehen. Ebenfalls nominiert wurde die Deutsche Meisterin Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Oje Oje, allerdings unter dem Vorbehalt, sich vorab noch in einer gleichwertigen Prüfung zu präsentieren. In Hünxe ging das Paar nur in der Dressur an den Start. Außerdem ins EM-Aufgebot berufen wurde Josephine Schnaufer (Neitersen). Sie lag nach einer der wenigen Nullrunden durch das Hünxer Gelände auf Platz eins, konnte aber morgens nicht zur Verfassungsprüfung antreten, da sich ihre Schimmelstute Sambucca nachts in Box verletzt hatte. Die Nominierung erfolgte daher vorbehaltlich der Gesundheit des Pferdes.

Als Reservisten wurden Sophie Grieger (Kaufbeuren) mit Windrose, Stephanie Böhe (Luhmühlen) mit Greena und Lara Adelhelm (Kirchberg) mit Gentano aufgestellt. Die Nominierung für die Junioren-Europameisterschaften in Portugal erfolgt im Anschluss an deren letzte Sichtung im Rahmen des CIC* Altensteig Mitte August.

Einen Start-Ziel-Sieg landete in der zweiten Abteilung des CIC** Hünxe der Japaner Yoshiaki Oiwa mit Noonday de Conde. Mit 41,4 Minuspunkten gewann er vor dem Deutschen Meister Andreas Ostholt (Warendorf) mit Castell (52,9). Dritter und zugleich Rheinischer Meister wurde Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Lacorna (54,4) vor Bettina Hoy (Warendorf) mit Nachwuchspferd Designer (56,3).

Alle Ergebnisse => [Rechenstelle]

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press





24/07/11 - CIC*/** Sahrendorf

Souveräne Ritte von Peter Thomsen und Anna Siemer in der Geländepferdeprüfung
15 5-7jährige Pferde haben sich am Freitag mit einer Wertnote von 8,0 und besser für das Bundeschampionat in Warendorf qualifiziert. Peter Thomsen (Lindewitt) siegte in der 1. Abteilung auf Viva, einer 7j. Holsteiner Stute v. Clearway im Besitz von Swantje Sievers mit der Wertnote 8,8. Die zweite Abteilung konnte Anna Siemer (Salzhausen) auf Prinitinus, einem 7j. dänischen Warmblut v. Solos Ladntinos im Besitz von Lotte Holm und Anna Siemer mit der Wertnote 8,6 für sich entscheiden.

Franziska Haunhorst und Felix Vogg gewinnen das CIC1*
In der ersten Abteilung, die auch in diesem Jahr als Wertungsprüfung für den Compagel-Eventing-Cup 2011 - unterstützt von der Firma Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH - zählte, siegte Franziska Haunhorst (Kreuzau) vom PZRV Luhmühlen auf Eskadia (7j. Hannoveraner Stute im Besitz von Susanne Heigel), die mit ihrem zweiten Pferd ebenfalls den 8. Platz belegte. Die zweite Abteilung entschied der Schweizer Felix Vogg, der mit seinen Eltern und Brüdern Ben und Christian eine Reitanlage in Radolfzell betreibt, auf Onfire (9j. Wallach im Besitz von Dr. Daniele Vogg) für sich. Auch er konnte sein zweites Pferd auf dem 3. Rang platzieren. 91 Pferde starteten bei trockenem Wetter in das hügelige Sahrendorfer Gelände. 2 leichte Stürze ohne Verletzungen und insgesamt nur 10 ausgeschiedene Reiter-/Pferd-Paare überzeugten die Teilnehmer von einer anspruchsvollen aber fair gebauten Geländestrecke von Parcourschef Wolfgang Fehl (Krefeld) und Karl Rabeler vom veranstaltenden RuFV Auetal.

Elmar Lesch und Josefa Sommer siegen im CIC2* / Schlechter Tag für Frank Ostholt
Vor einer Woche hat er sich entschieden mit Lanzelot, einem 9j. Hannoveraner Wallach im Besitz von Heike Kikuth, im CIC2* nachzumelden - dann siegte Elmar Lesch (Bavendorf) in der ersten Abteilung mit der schnellsten Zeit und einer tadellosen Runde im Gelände. Dicht auf den Fersen folgte ihm Andreas Dibowski (Döhle) auf den Plätzen 2 und 3 mit Mighty Magic und FRH Butts Avedon. Einen schlechten Tag erwischte der Warendorfer Frank Ostholt, der mit seinem ersten Pferd Sir Medicott unglücklich am letzten Sprung stürzte und mit seinem zweiten Pferd So Is Sie an Hindernis 19 aufgab. Weitere 5 Reiter kamen nicht ins Ziel, wobei 3 von ihnen am Doppeleck (Hindernis 11a,b) den ersten Sprung "vergassen" und somit den falschen Weg einschlugen.

Die zweite Abteilung der jüngeren Reiter konnte Josefa Sommer (Immenhausen) auf Hamilton, einem 9j. Hannoveraner Wallach im Besitz von Florian Appe gewinnen. Zweiter mit nur 0,2 Punkten Rückstand wurde Nicolai Aldinger (Notzingen), der zur Zeit bei Andreas Dibowski trainiert und für den PZRV Luhmühlen startet. Einen hervorragenden 6. Platz belegte Nadine Marzahl vom RuFV Auetal, dem gastgebenden Verein.

Im CIC2* zollten die Reiter dem regnerischen Wetter und dem anspruchsvollen Gelände Respekt. Von insgesamt 63 Reitern blieben 38 ohne Hindernisfehler und handelten sich lediglich Zeitfehler durch die eng bemessene Zeit ein. Keinem Reiter gelang es in die erlaubte Zeit von 5:36 min. zu reiten. 5 Stürze forderte die Geländestrecke insgesamt, die alle ohne Folgen für Reiter und Pferd geblieben sind.

Alle Ergebnisse finden Sie im Internet unter www.rufv-auetal-sahrendorf.de => [...]

Bericht: Susanne Asendorf / Veranstalter





15+16/07/2011 - CICO*** Aachen

Michael Jung im Cross des CICO*** in Aachen / German Eventing


alle Ergebnisse => [Rechenstelle]

Aachen (fn-press). Nach vier Siegen in Folge beim CHIO Aachen musste die deutsche Vielseitigkeitsmannschaft dieses Privileg erstmals anderen überlassen. Mit einem Endstand von 133,1 Minuspunkten gewann heute nach einem spannenden Geländeritt das britische Team vor den Mannschaften aus Neuseeland (142,9) und Schweden (159,2). Das Quartett von Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) musste mit dem fünften Rang vorlieb nehmen. Versöhnt wurden die deutschen Fans durch den Sieg von Weltmeister Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam FBW in der Einzelwertung.

" Das war eben die Generalprobe für die Europameisterschaften. Dort drehen wir den Spieß wieder um“, nahm es der Bundestrainer das Abschneiden der Mannschaft zunächst mit Humor, wurde dann aber ernst. „Es war schon enttäuschend. Einen ‚Ausfall’ kann man verkraften, aber eben keine zwei.“ Damit spielte er auf die Ergebnisse von Andreas Ostholt (Warendorf) und Kai Rüder (Blieschendorf) an, die beide jeweils eine Verweigerung und daraus folgend Zeitfehler auf der 4.000 Meter langen Geländestrecke kassiert hatten. Der Deutsche Meister hatte mit Franco Jeas einen Verweigerung an der ersten „Schatzkiste“, dem Einsprung des zweiten Wasserhindernisses und kam mit einem Endstand von 80,6 Minuspunkten ins Ziel. Vizemeister Kai Rüder verpasste mit Leprince des Bois nach dem Absprung von der Normandie-Bank das darauffolgende schmale Element und fiel mit 86,3 Minuspunkten auf den 30. Rang zurück.

Damit hätte es dem deutschen Team auch nichts genützt, wenn Michael Jung für das Team sein Starpferd Sam gesattelt hätte. Er bewies mit seinem Teampferd Leopin als Erster von insgesamt acht Startern, dass sich die Geländestrecke innerhalb der erlaubten Zeit bewältigen lässt. Es blieb beim Ergebnis aus Dressur und Springen: 48,0 Minuspunkte, das bedeutete Platz zehn. Nur knapp über der Zeit kam der ehemalige Aachen-Sieger Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia fehlerfrei ins Ziel („Irgendwo habe ich zwei Sekunden liegenlassen, aber ich arbeite dran.“). Mit 43,9 Minuspunkten belegte er Platz fünf der Einzelwertung.

An der Nominierung für die Europameisterschaften verändert sich nach Aachen aktuell aber nichts. „Wir haben in Luhmühlen die Longlist aufgestellt. Jetzt gehen fast alle Longlistpferde noch einmal beim Weltcupturnier in Malmö an den Start. Und danach entscheiden wir“, sagte Bundestrainer Hans Melzer.

An der Nominierung von Michael Jung mit La Biosthetique Sam FBW dürften allerdings kaum Zweifel bestehen. Die Weltmeister übernahmen mit nur 32,3 Minuspunkten die Führung in der Dressur und bauten diese mit einer Nullrunde im Springen weiter aus. Als das Paar ins Gelände ging, waren es genau 18 Sekunden Vorsprung. „Ich bin deswegen nicht bewusst langsamer geritten, aber ich konnte doch etwas mehr auf Sicherheit reiten und mir an ein, zwei Hindernissen etwas mehr Zeit lassen.“ Am Ende überschritt er die vorgegebene Zeit nur um sechs Sekunden – genug, um mit „Ausnahmepferd Sam“ seinen ersten Aachen-Sieg zu feiern. „Ein Topgefühl“ sagte er strahlend. „Die Bedingungen waren aber auch optimal. Tolles Wetter, tolle Bodenbedingungen und ein flüssig zu reitender Kurs.“

Auf dem zweiten Platz landete der Italiener Stefano Brecciaroli mit Apollo van de Wendi Kurt Hoeve (41,4) vor den beiden britischen Mannschaftsweltmeister William Fox-Pitt mit Neuf de Coeurs (42,1) und Mary King mit Imperial Cavalier (42,9). Beide äußerten sich begeistert über Aachen. „Es ist wirklich ein einzigartiges Turnier“, sagte Fox-Pitt, der das erste Mal bei einem CHIO an den Start ging. Und seine Teamkollegin Mary King ergänzte: „Es ist uns eine Ehre hier in Aachen starten zu dürfen und wir sind stolz darauf, die Deutschen in ihrer Heimat schlagen zu können.“ Dazu hatten die Briten im EM-Jahr ein besonders starkes Team entsandt. Neben Fox-Pitt und Mary King gehörte auch die dritte WM-Mannschaftsreiterin Nicola Wilson mit Opposition Buzz zum Aufgebot (49,8/Platz 13). Wie King ritt auch sie ihr Toppferd, während Fox-Pitt seine Nummer zwei für die EM an den Start brachte. Vierte im Bunde des Siegerteams war Polly Stockton mit Westwood Poster (49,7/Platz 12).

Von den deutschen Einzelreitern konnte sich noch Julia Mestern (Ohlstadt) mit FRH Schorsch platzieren. Die ehemalige Deutsche Meisterin hatte einen guten Start in der Dressur und war gewohnt schnell im Gelände unterwegs. Zwei Abwürfe und Zeitfehler im Springen kosteten sie allerdings eine mögliche vordere Platzierung. Mit glatten 50,0 Minuspunkten belegte sie Platz 14.

Etwas enttäuscht war Ingrid Klimke (Münster), die mit FRH Butts Abraxxas in Aachen ihr Comeback nach einer knapp dreimonatigen Verletzung feierte. In der Dressur bewies sie mit dem zweiten Platz ihre gute Form, kassierte allerdings im Springen zwei Fehler und musste auch im Gelände einen Vorbeiläufer in Kauf nehmen. „Das ist schon ein bisschen ärgerlich. Aber knapp daneben, ist auch vorbei. Bis dahin lief alles am Schnürchen“, sagte sie nach ihrem Ritt.

Für drei deutsche Paare endete die Prüfung vorzeitig. Simone Deitermann (Saerbeck) schied mit Free Easy NRW nach einem Sturz im Springen aus. Andreas Dibowski verzichtete aufgrund einer wenig aussichtsreichen Ausgangslage darauf, seinen erst achtjährigenn FRH Avedon ins Gelände zu starten. Auch Marina Köhncke (Bavendorf), nach Dressur und Springen noch auf Platz acht, brach wegen eines Migräneanfalls ihr Aachen-Debüt vor dem Start ins Gelände ab.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press . Bild: Veranstalter




Neue Hybrid Air Jacket bei der EM testen

Oliver Townend mit der neuen Hybrid Air Jacket / German Eventing

Bald ist es soweit, die weiter entwickelte Sicherheitsweste von Point Two, eine Kombination der Racesafe 2010 Geländeweste und der Point Two Pro Air Jacket, wird im Handel erhältlich sein. Hybrid Air Jacket / German Eventing

Die neue Weste mit dem Namen "Hybrid Air Jacket" erfüllt damit den geforderten Sicherheitsstandard und bietet zugleich den erprobten Schutz der Air-Technologie.

Oliver Townend ist bereits beim CCI**** in Badminton mit der "Hybrid Air Jacket" an den Start gegangen und ist begeistert von Tragekomfort und gegebener Sicherheit.

Das Luhmühlener Reitsportgeschäft "Horse and Rider" wird die neue Weste im Rahmen der EM vorstellen und es werden reichlich Westen zum Probieren und auch zum Kaufen zur Verfügung stehen.

Auch der Preis ist interessant: ab 675,00 € wird die "Hybrid Air Jacket" bei "Horse and Rider" in Luhmühlen und über deren Online-Shop (siehe rechts) erhältlich sein.




13/07/2011 - Zurich Bezirksdirektion Roland Wolters unterstützt Vielseitigkeit
Roland Wolters (mit Pokal) gratuliert der Siegerin Ruth Edge/GBR / German Eventing

Für eine größere Ansicht des Bildes bitte hier klicken => [...]


Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Fürstenau-Lonnerbecke war Roland Wolters (siehe auch Video oben), Bezirksdirektor der Zurich Gruppe, mit seinem Team vertreten und zieht ein postives Fazit nach der Veranstaltung.

"Das Engagement hat sich gelohnt, besonders die speziell auf Reiter und Pferde ausgerichteten Versicherungen trafen auf sehr großes Interesse", berichtet Roland Wolters zurfrieden.

Mehr Informationen zu der Haftpflichtversicherung für Reit- und Zugpferde, die Haftpflichtversicherung für Reitervereine und beispielsweise die Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung für reitende Schüler/innen und Studenten/innen sowie alle Kontaktdaten finden Sie hier => [...]





10/07/11 - CIC**/* in Holzerode

Das CIC** in Holzerode konnte Andreas Brandt mit Clever und Smart für sich entscheiden. Auf Platz 2 folgt Judith Sommer mit Light my Fire vor Andreas Dibowski mit Mighty Magic.

Final-Result => [CIC**]

Verena Baumgärtner lässt im CIC* die gesamte Konkurrenz hinter sich. An dritter Stelle liegend legte sie im Sattel von Charly eine Nullrunde im Parcours vor und profituierte von den Abwürfen der beiden bis dahin führenden Paare. An zweiter Stelle beendet Hill Dream AA mit Alina Meister die Prüfung vor Nadja Sönnichsen mit Al my Choise.

Final-Result => [CIC*]

Besonders in der Einsterneprüfung kam es zu vielen Ausfällen, von ursprünglich 63 Startern beendeten 29 Paare die Prüfung nicht. Vor allen Dingen ein bergab anzureitender Graben entwickelte sich zur Fehlerquelle und sorgte für teilweise turbulente Szenen, als hin und wieder ein reiterloses Pferd über die Wiesen galoppiert kam.






10/07/11 - CIC**/* in Schwaiganger
Iwest Cup in Schwaiganger / German Eventing

Michaela Messerschmidt, aus dem hessischen Altenstadt, kann sich mit Benson über den Sieg im CIC** freuen. Bereits nach Dressur und Gelände lag sie in Führung, im Parcours blieb Benson dann ohne Abwürfe, der Sieg war ihr also nicht mehr zu nehmen. An zweiter Stelle beendet Andres Esther/SUI mit Schwalbenprinz die Prüfung vor Melnaie Held auf Salino TSF.

Final-Result => [CIC**]

In der Einsterneprüfung ist Felix Vogg/SUI mit Onfire siegreich. Nach Dressur und Gelände lag er noch hinter Julia Mestern, die übrigens heute (MO) Geburtstag hat, auf Rang 2, schob sich dann aber mit einer fehlerfreien Runde im Parcours an die Spitze des Feldes. Julia Mestern "rutscht" wegen drei Abwürfen von Feenzauber Iwest auf Rang 4 und lässt dadurch Lisa Deghé/ITA mit Nibble (2.) und Nina Schultes mit Zitnas Quitellis (3.) den Vortritt.

Final-Result => [CIC*]

Homepage => [Alpen Cup Iwest]

Der Countdown zum iWEST ® Alpen Cup in Schwaiganger läuft. Vom kommenden Freitag bis zum Sonntag steht das Bayerische Haupt- und Landgestüt ganz im Zeichen des alljährlichen Vielseitigkeits-Events. 150 Pferde und 116 Reiter werden erwartet, mehr als doppelt so viele wie im letzten Jahr. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und aus der Schweiz. Wegen des umfangreichen Programms findet das Turnier erstmals nicht im Rahmen der Gestütsschau statt. "Wir wollen den iWEST® Alpen Cup für Reiter und Zuschauer noch attraktiver machen. Deshalb gibt es neben der Zwei-Sterne-Prüfung zusätzlich eine Ein-Sterne-Prüfung und Geländepferdeprüfungen. Die Reiter nutzen die Möglichkeit, auch ihre jungen Pferde zu reiten", freut sich Landstallmeister Dr. Eberhard Senckenberg.

Iwest Cup in Schwaiganger / German Eventing

Die Turniervorbereitungen laufen seit Wochen auf Hochtouren. "Wir haben viele Hindernisse neu gebaut", erzählt Parcourschef Jürgen Strauss, der auch erster Vorsitzender der Turniergemeinschaft Haupt- und Landgestüt Schwaiganger ist. Der neu gegründete Verein richtet den Event zum ersten Mal aus. In der Zwei-Sterne-Prüfung überwinden die Teilnehmer 24 Hindernisse mit 28 Sprüngen, in der Ein-Sterne-Prüfung sind es 22 Hindernisse mit 26 Sprüngen. Besonders schön gestaltet sind die beiden Wasserkomplexe, an denen die Zuschauer beobachten können, mit wie viel Geschick Pferd und Reiter den Ein- und Aussprung ins Wasser bewältigen. Es lohnt sich, die Strecke abzugehen und sich die Respekt einflößenden Hindernisse aus der Nähe anzusehen, auch wenn man einen großen Teil des Geländes von einer Erhöhung aus gut überblicken kann.

Iwest Cup in Schwaiganger / German Eventing

Rüdiger Schwarz, der Cross Country-Designer der Weltreiterspiele in Aachen und deutscher Bundesjugendtrainer, zeichnet in diesem Jahr erstmals für die Geländestrecken in Schwaiganger verantwortlich. Auch Bundestrainer Hans Melzer kommt diesmal nach Schwaiganger. Dabei wird er seine Championatskaderreiterin Julia Mestern, die auch auf der Longlist für die Europameisterschaft steht, besonders im Blick haben. Die Bronzemedaillengewinnerin der Deutschen Meisterschaft in Luhmühlen ist seit letztem Jahr im Haupt- und Landgestüt Schwaiganger als freiberufliche Bereiterin tätig und will beim iWEST® Alpen Cup insgesamt neun Pferde an den Start bringen. Der einzige Wehrmutstropfen für sie ist, dass sie die Zwei-Sterne-Prüfung nicht reiten kann. "Das wäre für Schorsch zu viel, denn er geht nächste Woche beim CHIO in Aachen", sagt Mestern. Zur Vorbereitung wird sie mit Bundestrainer Melzer aber zumindest auf der Strecke trainieren. Einen Heimvorteil sieht Mestern für sich nicht. "Im Gegenteil, es ist für die Pferde immer schwieriger, wenn sich die gewohnte Umgebung verändert und plötzlich Blumen und Zuschauer da sind. Das ist eine neue Situation. Die Pferde gucken da schon", meint Mestern. Konditionell sieht die Vielseitigkeitsreiterin keine Probleme. "Man steht in der Prüfung unter Adrenalin, da merkt man die Anstrengung nicht so. Für mein Team ist es viel anstrengender. Die Pferde müssen ja alle pünktlich geputzt, gesattelt und getrenst da stehen, damit ich reiten kann", erklärt die zierliche Blondine.

Iwest Cup in Schwaiganger / German Eventing

Gespannt auf das Turnier sind Mesterns Sponsoren, Dr. med. vet. Dorothe Meyer und ihr Mann Gerhard W. Meyer. Aus Liebe zum Vielseitigkeitssport und aus persönlicher Freundschaft zu Landstallmeister Dr. Eberhard Seckenberg fördern die Inhaber der Firma iWEST® das Turnier großzügig. Mit Josef Priller, dem Bezirksdirektor der NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE, wurde der notwendige zweite Partner gefunden. Außerdem hofft man, Unternehmen aus der Region als Sponsoren einbinden zu können, um den wachsenden Turnieretat zu finanzieren. Die sportlichen Perspektiven für eine Weiterentwicklung des iWEST® Alpen Cups sind gut. Im kommenden Jahr werden im Bayerischen Haupt- und Landgestüt die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Vielseitigkeit stattfinden. Ziel ist es, den iWEST ® Alpen Cup weiter zum Drei-Sterne-Event aufzubauen. "Schöner als hier kann man den Vielseitigkeitssport nicht präsentieren", sind sich alle einig.

Iwest Cup in Schwaiganger / German Eventing

Das Programm des iWEST® Alpen Cups beginnt am Freitagmorgen um 9 Uhr mit der Dressur für die Teilnehmer des Ein-Sterne- und des Zwei-Sterne-Events. Wegen der großen Starterfelder werden die Prüfungen erstmals parallel auf zwei Vierecken auf dem Paradeplatz ausgetragen. Am Samstag um 11 Uhr geht der erste Reiter auf die Geländestrecke der Zwei-Sterne- Prüfung. Das Gelände der Ein-Sterne-Prüfung beginnt um 15 Uhr. Ab 20 Uhr wird im Festzelt bei Livemusik mit dem "Musikexpress" im Festzelt gefeiert. Am Sonntag früh ab 7.30 Uhr finden die Geländepferdeprüfungen statt. Ab 10 Uhr geht es im Springen um den Gesamtsieg in der Ein-Sterne-Prüfung. Am Nachmittag ab 14 Uhr müssen die Teilnehmer der Zwei-Sterne-Prüfung in den Parcours. Hier wird es noch einmal richtig spannend, bis dann um 16 Uhr Sieger und Platzierte geehrt werden. Als hippologische Schmankerl präsentiert das Haupt- und Landgestüt am Nachmittag ein schönes Schauprogramm. Das Kinderland, der Bauernmarkt, verschiedene Aussteller und Gastronomen sorgen dafür, dass sich auch ein Bummel über das Freigelände lohnt. Am gemeinsamen Stand der beiden Hauptsponsoren des Turniers, der Firma iWEST® und der NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE, kann man mit etwas Losglück eine Fahrt mit dem Heißluftballon der NÜRNBERGER gewinnen.





06/07/11 - Test-Event London

London 2012 - Panorama Test-Event - German-Eventing

London 2012 - Siegerehrung Test-Event - German-Eventing
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Nicht von allen Seiten positiv beurteilt aber auf jeden Fall beeindruckend ist das Turniergelände für die Olympischen Reiterspiele im Greenwich-Park, mitten in der Metropole London. Die Argumente dagegen: der Park steht unter größtem Schutz, ist immerhin Weltkulturerbe, und wird gerne von Stadtbewohnern zur Erholung und für Sport genutzt. Selbst die vorsichtigsten Baumaßnahmen für die OS werden Spuren hinterlassen und blockieren den Park für mindestens 8 Wochen. Leider kann der Park nur zwischen 50.000 und 70.000 Zuschauer aufnehmen, was einer zu erwartenden Zahl von über 200.000 Zuschauern gegenüber steht, die bei anderen Bedingungen vor Ort den Sport begleiten würden. Außerdem werden die Reiterspiele sehr teuer - man spricht von ca. 50 Mio. Das Geld ist zwar vorhanden, könnte aber andererorts für den Ausbau eines Reitsportzentrums genutzt werden, von denen gibt es nämlich in England nicht sehr viele.

Dem steht vor allen Dingen das Argument gegenüber, dass die Reiterspiele fast noch nie so integriert in das olympische Geschehen stattfinden konnten, wie es in London der Fall sein wird. Dementprechend fällt auch das Urteil der Reiter/innen - besonders der britischen - aus, und die Freude über diesen Ort ist nachvollziehbar groß.

Ideal werden die Bedingungen aus sportlicher Sicht aber nicht sein, dass hat schon der Test-Event Anfang dieser Woche gezeigt. Die Erfahrungen dieser Veranstaltung werden zwar genutzt um Veränderungen umzusetzen, einiges wird aber bleiben. So wird zum Beispeil die Geländestrecke mehr oder weniger komplett hügelig sein und gute Galoppierer fordern, die sich aber wegen des begrenzten Raumes gut regulieren lassen müssen. "Jedenfalls werden wir totale Chancengleichheit in London haben", sagt Frank Ostholt, der das Testevent mit Sir Medicott an 11. Stelle beendete und ergänzt: "Auch für die britischen Reiter gibt es keinen Heimvorteil."

Das Test-Event wurde als CIC** ausgetragen mit dem Unterschied, dass das Springen mit zwei Umläufen statt fand, so wie das dann auch bei den OS der Fall sein wird - jedenfalls für die besten Einzelreiter, die nach dem Mannschaftsspringen in einem zweiten Umlauf den Einzeltitel ermitteln.

Zum sportlichen Geschehen hier der Bericht von Uta Helkenberg/FN-Press:

Mit einem britischen Sieg ging heute der Olympia-Test in London zu Ende. Unter dem Jubel der Zuschauer ließ sich Vizeeuropameisterin Piggy French von der Duchess of Cornwall, der Ehefrau des britschen Thronfolgers Prinz Charles, die „Goldmedaille“ für umhängen. Platz zwei der „Greenwich Park Eventing Invitational“ ging an den deutschen Weltmeister Michael Jung aus Horb. Auf dem dritten Platz landete die zweimalige Europameisterin Pippa Funnell mit Billy Shannon.

Noch am frühen Morgen musste Piggy French allerdings um ihren Start bangen. Die Richtergruppe ließ ihr Pferd zunächst nicht durch die Verfassungsprüfung, sondern schickte DHI Topper W zur weiteren Untersuchung in die Holding Box. Sichtlich erleichtert nahm die Reiterin schließlich das erlösende „passed“ entgegen und quittierte diese Entscheidung mit zwei Nullrunden im Springen.

Wie im kommenden Jahr mussten die besten 25 Paare gleich zweimal in den Parcours. Diese Besonderheit ist der olympischen Devise „keine zwei Medaillen für dieselbe Leistung“ geschuldet. So wird im kommenden Jahr im ersten Springen die Vergabe der Teammedaillen entschieden, in der zweiten Runde geht es um den Einzeltitel. Bei der jetzigen Prüfung spielte zwar die Mannschaftswertung eine untergeordnete Rolle, doch Test ist Test.

Neben Piggy French (Endstand 34,7) blieb auch Michael Jung mit Weidezaunprofi’s River of Joy zweimal fehlerfrei und rückte damit auf Platz zwei auf (41,8). Eine „Doppel-Null“ verhalf auch Pippa Funnel mit Billy Shannon zum Platz auf dem Treppchen.

Die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt büßte dagegen ihre Chancen auf Edelmetall im Springen ein. Ein Abwurf im ersten Springen und ein Zeitfehler im zweiten bedeuteten für sie Platz fünf (46,6) noch hinter dem Australier Clayton Fredericks mit Bedingo (46,1). Pech hatte auch ihr Mann, der deutsche Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt (Warendorf) mit Sir Medicott. Im ersten Springen fielen bei ihm gleich drei Mal die Stangen. Damit kam er trotz einer Nullrunde zum Schluss nicht über Rang elf hinaus (60,9). Die dritte deutsche Reiterin, Sandra Auffarth (Ganderkesee) war nach einen Ausrutscher ihres Pferdes Parancs auf der Geländestrecke bereits am Vortag ausgeschieden. Insgesamt beendeten 35 von ursprünglich 41 Paaren aus 23 Nationen den Testevent.

Im Anschluss an die Siegerehrung zog Reinhard Wendt, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) und langjähriger Chef de Mission der deutschen Reiter ein erstes Fazit. „Absolut positiv zu bewerten ist die enge Einbindung der Reiterwettbewerbe in die gesamten Olympischen Spiele und der enge Kontakt zu den anderen Sportarten. Das ist sehr erfreulich, nachdem wir bei den zurückliegenden Olympischen Spielen doch etwas ausgegrenzt waren. Was die Organisatoren hier in Greenwich auf die Beine gestellt haben, ist wirklich beachtlich. Es werden allerdings Spiele auf engem Raum. Das garantiert einerseits kurze Wege, stellt die Organisatoren aber auch vor eine echte Herausforderung. Dies betrifft sowohl die Zuschauerführung, als auch den Geländeaufbau. Hier ist sicherlich noch einiges zu tun, speziell am Geläuf. Gleiches gilt für den Boden im Reitstadion“, sagte Wendt. „Aber um genau das herauszufinden, gibt es ja solche Testevents.“

[Homepage Test-Event]


Gut Waitzrodt / German Eventing
Waitzrodt International

Am 27. und 28. August 2011 findet auf dem malerisch gelegenen Gut Waitzrodt (Stadt Immenhausen bei Kassel) wieder eine internationale CIC*-Vielseitigkeitsprüfung statt. Gleichzeitig ist dies die Verbands-Meisterschaft Kurhessen-Waldeck!

Der Wettbewerb wird mit Rücksicht auf die am gleichen Wochenende in Luhmühlen stattfindenden Europa- Meisterschaften komplett am Sonntag als „One-Day-Event“ durchgeführt.

Neben wertvollen Ehrenpreisen ist der CIC* mit einem Preisgeld von 2.000,00 € überdurchschnittlich hoch dotiert! Auch werden wieder Sonder-Ehrenpreise für den Ritt im Gelände, der am dichtesten an der Bestzeit liegt, sowie für den stilistisch „schönsten“ Ritt vergeben!

Ein zweiter Höhepunkt ist die Vielseitigkeit Klasse A, die ebenfalls an einem Tag, dem Samstag, stattfindet und eine Wertungsprüfung zum IGV-Cup sowie die Kreis-Meisterschaft Kassel Stadt und Land bildet. Auch hier wird es wieder einen Stilpreis geben.

Insgesamt 17 Wettbewerbe bilden das breit gefächerte Programm von der E-Kombi über die Eignungsprüfung mit Gelände, die Reiter-Wettbewerbe bis zur Cross-Führzügelklasse. Für diejenigen, die Boxen für ihre Pferde benötigen, stehen feste Privat-Quartiere in nächster Umgebung des Veranstaltungsortes zur Verfügung.

Waitzrodt international ist eines der Turniere, das von ETSEvent- Travel-Service aus Frankfurt unterstützt wird!

[Ausschreibung International] [Ausschreibung National] [Flyer zum Turnier]



  An diesem Wochenende finden in Fürstenau-Lonnerbecke die Deutschen Meisterschaften für Mannschaften, ausgetragen als CIC**, sowie ein CCI* statt. Es haben sich einige Top-Reiter/innen angekündigt, ganz vorne weg Bettina Hoy, Andreas Dibowski, Dirk Schrade und sogar Ruth Edge kommt aus GB angereist.

Hier alle wichtigen Links:

alle Ergebnisse => [Rechenstelle.de]

LIVE-RESULTS => [CIC**]
LIVE-RESULTS => [CIC*]
LIVE-RESULTS => [Mannschaftswertung]

Liveübertragung => [ClipMyHorse]

Video-Berichte => [Windreich-Open-TV]


Links:

Final-Result => [CIC***W]
Final-Result => [CCI***]
Final-Result => [CCI**]
Final-Result => [CIC**]
Final-Result => [CIC*]

Videos:


M.Jung Leopin Springen


M.Jung Sam Springen


A.Dibowski FRH Fantasia Springen


DIBO FRH Fantasia Cross


Andreas Ostholt Rainman Cross


Yoshiaki Oiwa Noonday de Conde Cross


Michael Jung Sam Cross


Kai Rüder Olivier Kael Cross


Bettina Hoy Cross CCI***


Michael Jung Cross CIC*


Dr: Dirk Schrade/Under Suspection


Dressur Michael Jung/Halunke


Interview Bettina Hoy


Interview Andreas Ostholt


Interview Rüdiger Schwarz
  M.Jung gewinnt CIC***W
E.Lesch 3. im CCI***


Michael Jung mit Leopin auf dem Weg zum Sieg im CIC***W Strzegom / German Eventing In Strzegom fühlt sich Michael Jung wie "zu Hause", das hat er auch in diesem Jahr wieder bewiesen: mit fast 10 Punkten Vorsprung gewinnt er das CIC***W, eine Wertungsprüfung zum Weltcup 2011, mit Leopin und wird zudem 2. mit La Biosthetique Sam FBW. Damit wiederholt er quasi das Ergebnis von 2010, als er mit Weidezaunsprofi River of Joy gewann und mit Sam 2. wurde.

Andreas Dibowski brachte zum ersten Mal nach dem CCI**** in Badminton FRH Fantasia an den Start und ritt deshalb nicht alles an Tempo im Gelände. In dem anspruchsvollen Parcours hatten die Beiden einen Abwurf und fielen um einen Platz auf Rang 4 zurück. Davon profitierte Yoshiaki Oiwa/JPN, der im Sattel von Noonday de Conde fehlerfrei blieb und mit Dibo die Plätze tauschte. Wie anspruchsvoll der Parcours des abschließenden Springens war, zeigt das Ergebnis von Yoshiaki Oiwa und seinem zweiten Pferd Gorgeous George. Obwohl dreimal eine Stange fiel konnte er nämlich seinen 6. Platz halten.

Eine gute Prüfung zeigte auch Robert Sirch mit Kilcross. Nach dem 10. Platz beim CIC*** Vairano/ITA im Frühjahr und einer soliden Leistung beim CIC*** in Marbach kann er sich nun über den 7. Platz in einer Weltcup-Prüfung freuen. Übrigens einen Platz vor Patricia Attinger/SUI mit dem ehemaligen Top-Eventer-Pferd Raumalpha.

Für die "Top-Eventers" ist dies aber nicht die einzige gute Nachricht des Wochenendes, denn Elmar Lesch war in Strzegom selbst am Start und wurde 3. im CCI***. Er saß im Sattel von Lanzelot, einem 9-jährigen Hannoveraner von Lauries Crusador xx und im Besitz von Heike Kikuth, der in diesem Jahr etwas später in die Saison gestartet ist, weil Elmar Lesch im Frühjahr eine verletzungsbedingte Reitpause einlegen musste.

Julia Krajewski, Bettina Hoy und Kai Rüder, die ebenfalls im CCI*** am Start waren, mussten im Gelände "Vorbeilaufer" hinnehmen und beendeten deshalb die Prüfung im Mittelfeld, obwohl die Leistungen, bis auf den jeweils einen Fehler eben, gut bis sehr gut waren - so ist der Sport!

Am Sonntag fand auch ein CCI** seinen Abschluss und man könnte sagen es war geprägt von der Perspektivgruppe Vielseitigkeit. Es siegte nämlich Julia Krajewski mit Lost Prophecy vor Benjamin Winter mit Woolpit Amble, beide sind die aktuelle Besetzung der Perpektivgruppe, und auf Rang 4 folgt Dirk Schrade mit Neuzugang Play the Joker, der zur ersten Warendorfer Perpektivgruppe gehörte. Franca Lüdeke ritt ihren erprobten Parlando auf Platz 6 und Jutta Reutter beendet mit Sentinel FBW auf Rang 9., einen Platz vor Robert Sirch mit Louella.

Alle Ergebniss und viele Videos finden Sie auf der linken Seite, Bilder und die aktuelle Weltcup-Rangliste sind noch in Arbeit bzw. unterwegs zurück aus Polen und werden nachgeliefert!


Samstag: 3 x Gelände

Am Samstag standen die Geländeprüfungen des CIC***W, des CCI*** und des CCI** auf dem Programm in Strzegom. Wie in allen anderen Prüfungen auch spielten die deutschen Paare dabei wesentliche Rollen.

Nach zwei fehlerfreien "Runden" führt Michael Jung mit La Biosthetique Sam FBW die Weltcupprüfung an und liegt zudem auf Rang 2 mit Leopin. An dritter Position folgt Andreas Dibowski mit FRH Fantasia, die er nach dem CCI**** in Badminton und als Vorbereitung auf das CICO*** Aachen zum ersten Mal wieder am Start hatte und im Gelände deshalb nicht alles an Tempo forderte. Trotz Zeitfehlerpunkten zeigte sich Dibo nach seinem Ritt sehr zufrieden, denn es gab an keiner Stelle der Geländestrecke eine Unsicherheit.

Andreas Ostholt hatte in Strzegom Rainman am Start und für den sehr gehfreudigen Wallach war dies der erste Dreisternestart nach einer zweijährigen Pause. Im Gelände des CIC***W lief alles sehr gut, leider war die Landung in das erste Wasser aber etwas holprig und Andreas Ostholt gelang es nicht schnell genug wieder Balance in sein Pferd zu bringen, sodass es zu einem Vorbeilaufer am zweiten, schmalen Element der Sprungfolge kam.

Ebenfalls im Weltcup am Start war Robert Sirch mit Kilcross. Er verschlechterte sich zwar um zwei Plätze nach dem Gelände (11 => 13), zeigte aber einen sicheren und gut eingeteilten Ritt durch das schwere Gelände.

Bester Deutscher im CCI*** ist nach Dressur und Gelände der "Vater" der Top-Eventers, Elmar Lesch mit Lancelot. Er konnte sich durch eine flotte und sichere Runde auf Platz 6 verbessern.

Für Bettina Hoy, die nach der Dressur in Führung lag, lief es eigentlich sehr gut. Nur an einer Sprungfolge, nämlich 20 - 21a/b, einem Hausdach dem zwei Trippelhecken auf gebogener Linie stehend folgten, wurde Lanfranco TSF etwas stark und Bettina Hoy konnte die Abfrage an Distanz und Linie nicht bewältigen - es kam zu einem Vorbeilaufer.

Julia Krajewski verlor ihre sehr gute Position nach der Dressur (2.Rang), als After the Battle xx am zweiten Element des ersten Wassers einmal vorbeil lief. Hier war generell die größte Fehlerquelle der beiden Dreisterneprüfungen zu sehen, denn die Pferde ließen sich nach dem Einsprung sehr leicht ablenken und war der Focus erst einmal weg vom zweiten Element, gab es fast keine Chance mehr über die schmale Hecke zu kommen.

Das selbe Schicksal wie Julia Krajewski und Bettina Hoy - nur an einem anderen Sprung - ereilte Kai Rüder mit dem erst neunjährigen Oliver Cael, der ansonsten gut mit der hohen Anforderung zurecht kam.

Im CCI** gab es jede Menge gute Ergebnisse für die deutschen Starter: Julia Krajewski führt zur Zeit mit Lost Prophecy, der im Winter eine Kolik hatte und damit für große Sorge sorgte. Vielstarter Dirk Schrade folgt mit einem Nachwuchspferd, nämlich Play the Joker, auf Rang 2 und Benjamin Winter kann sich mit Woolpit Amble über Platz 4 im Zwischenergebnis freuen. Auch Franca Lüdeke mit Parlando blieben absolut fehlerfrei und Jutta Reutter, die bei Kai Rüder arbeitet und trainiert, muss mit Sentinel FBW nur wenige Zeitfehler hinnehmen - genauso wie Robert Sirch mit Louella.

Alle Ergebnisse finden Sie auf der linken Seite!


Freitag: die ersten Siege

Am Freitag fanden zwei Prüfungen in Strzegom bereits ihren Abschluss und wurden von deutschen Reitern gewonnen. Das CIC* kann Andreas Dibowski mit Escadia für sich entscheiden. In der überhaupt ersten internationalen Prüfung der sehr qualitätvollen Stute konnte das Dressurergebnis von -47,8 Punkten "nach Hause" gebracht werden. Die kompletten Ergebnisse finden Sie auf der linken Seite!

Das CIC** gewinnt Dirk Schrade mit Under Suspection, einer ebenfalls jungen Stute, von der sich Dirk sehr viel verspricht und die er in den besseren Sport bringen möchte. Zweiter wird Andreas Ostholt mit Castell, einem Pferd, dass unter einem seiner Schüler an den Asien-Games 2010 teilgenommen hat. Auch hier finden Sie die Ergebnisse auf der linken Seite.

Auch ein Blick auf die noch laufenden Prüfungen ist aus deutscher Sicht mehr als erfreulich: sowohl im CCI** (Julia Krajewski/Lost Prophecy) als auch im CIC***W (Michael Jung/La Biosthetique Sam FBW) und im CCI*** (Bettina Hoy/Lanfranco TSF) liegen deutsche Paare vorne und auf den vorderen Plätzen.


Donnerstag: 1.Dressurtag

Bettina Hoy mit Lanfrano TSF in Luhmühlen 2011 / German Eventing Am Donnerstag fand bereits die komplette Dressur des CCI*** in Strzegom statt. Im Viereck sah man eine wieder gut aufgelegte Bettina Hoy mit Lanfranco TSF. Am vergangenen Wochenende in Luhmühlen zeigte sie Nerven, ihr Pferd Lanfranco TSF übrigens auch, schlug im Gelände (Bild) den falschen Weg ein und musste ausscheiden. Dabei gilt es für sie nicht nur mit einem gewissen sportlichen Druck umzugehen - das ist sie sicher gewohnt, auch privat erlebt sie zur Zeit eine eher belastende Phase. Respekt also vor dem "Kampfgeist" mit dem sie sich erst einmal an die Spitze des CCI*** gesetzt hat (-39,6).

Super drauf ist auch Julia Krajewski mit After the Battle, die das CCI*** als wichtiges Ergebnis auf dem Weg zur EM-Teilnahme benötigt - dort würden die Bundestrainer sie gerne am Start sehen und trauen ihr sogar eine Top-Platzierung zu. Mit -40,4 liegt sie zur Zeit auf Rang 2.

An 8. Stelle folgt Elmar Lesch mit Lancelot. Die Ergebnisse finden Sie auf der linken Seite.


Zeiteinteilung => [pdf]
Luhmühlen => [Homepage]
Geländepläne => [...]
alle Daten => [Rechenstelle.de]

CCI**** => [Live]
CIC*** => [Live]


Videos:

Andreas Ostholt => [Interview] Interview mit Andreas Ostholt in Luhmühlen 2011

M.Pinedo Sendagorta => [Interv.] Interview mit Maria Pinedo Sendagorta in Luhmühlen 2011

S.Auffarth/K.Rüder => [Interview] Interview mit Sandra Auffarth und Kai Rüder in Luhmühlen 2011

N.Aldinger/C.Forsberg => [Interv.] Interview mit Andrew Hoy und Kai Rüder in Luhmühlen 2011

Mary King/GBR => [Interview] Interview mit Andrew Hoy und Kai Rüder in Luhmühlen 2011

A.Hoy/K.Rüder => [Interview] Interview mit Andrew Hoy und Kai Rüder in Luhmühlen 2011

A.Ostholt/H.Melzer => [Interview] Interview mit Bundestrainer Hans Melzer und Andreas Ostholt in Luhmühlen 2011

CCI**** => [1.Verfassung] 1.Verfassungsprüfung in Luhmühlen 2011

Andreas Dibowski => [Interview] 1.Verfassungsprüfung in Luhmühlen 2011

Marina Köhncke => [Interview] 1.Verfassungsprüfung in Luhmühlen 2011

Hans Melzer => [Interview] 1.Verfassungsprüfung in Luhmühlen 2011
  EM-Longlist

Luhmühlen (fn-press). Im Anschluss an die internationale Vielseitigkeit in Luhmühlen hat der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) die Longlist für die Europameisterschaften vom 25. bis 28. August aufgestellt. Da die EM im eigenen Land stattfindet, sind zwölf deutsche Paare startberechtigt. Die endgültige Entscheidung fällt nach dem CIC*** Malmö am 8. August.

Nominiert wurden (in alphabetischer Reihenfolge): Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Andreas Dibowski (Döhle) mit Euroridings Butts Leon und FRH Fantasia, Michael Jung (Horb) mit La Biosthetique Sam und Leopin, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas, Marina Köhncke (Badendorf) mit Calma Schelly, Julia Krajewski (Warendorf) mit After the Battle, Julia Mestern (Ohlstadt) mit FRH Schorsch, Andreas Ostholt (Warendorf) mit Franco Jeas, Frank Ostholt (Warendorf) mit Little Paint, Kai Rüder (Blieschendorf) mit Leprince des Bois und Saaten Unions Charlie Weld, Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip und King Artus, Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny und Horseware’s Parko. Als Reservisten wurden benannt (alphabetisch): Simone Deitermann (Saerbeck) mit Free Easy NRW, Beeke Kaack (Schmalensee) mit Judy, Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada TSF und Benjamin Winter (Warendorf) mit Wild Thing Z.


CIC***/CCI****/DM
A.Ostholt + Dibo siegen


Neuer Deutscher Meister: Andreas Ostholt und Franco Jeas / German Eventing Was für ein Sonntag in Luhmühlen - das Strahlen der Sieger ließ trotz Kälte und Regen keine schlechte Stimmung aufkommen. Verdiente Siege, tolle Platzierungen und großer Sport, so ließe es sich auf einen Nenner bringen, doch wird es schwer den Emotionen des heutigen Tages gerecht zu werden.

Andreas Ostholt, der viel Zeit für seine Ausbildung zum Diplom-Trainer investiert hat und ein zuverlässiger, fleissiger "Mitarbeiter" für die Bundeswehr in Warendorf ist - in 2010 wurde er zum Berufssoldaten befördert und besetzt seitdem die neu geschaffene Stelle des sportfachlichen Leiters im Bereich Reiten der Sportfördergruppe Warendorf - musste lange warten auf einen bedeutenden Sieg oder sogar Titel. An diesem Wochenende klappte so gut wie alles und auch das Quäntschen Glück war auf seiner Seite. Mit einem super aufgelegten Franco Jeas gewinnt er nicht nur das CIC*** sondern wird auch Deutscher Meister.

Sieger im CCI****: Andreas Dibowski und Euroridings Butts Leon / German Eventing Nicht minder spannend und wohl auch ganz im Sinne der deutschen und Luhmühlener Fans ging es im CCI**** zu. Am Ende siegt nämlich Andreas Dibowski mit Euroridings Butts Leon nach einem fehlerfreien Parcours. Damit geht für ihn ein großer Wunsch in Erfüllung und seine harte Arbeit und gute Planung werden belohnt. Die Heide feiert ihren Star und bereits Minuten nach dem Sieg gingen u.a. die Glückwünsche des Egestorfer Bürgermeisters im Gästebuch seiner Internetseite ein.

Gekrönt wurde der Erfolg durch die Spitzenergebnisse von Sandra Auffarth (2.) und Frank Ostholt (3.).

Ein ausführlicher Bericht und weitere Videos zu dem Turnier in Luhmühlen sind in Arbeit!


CCI**** - Gelände

Nach der Dressur und dem Gelände in Führung: Kai Rüder und Lesprince des Bois / German Eventing O.K., einen kleinen Aussetzer hatte er, ansonsten muss man sagen: "Petrus ist Luhmühlener!" Entgegen aller Vorraussagen war der heutige Geländetag in Luhmühlen überwiegend sonnig, nur wenige Minuten schüttete es aus allen Wolken, was besonders Kai-Steffen Meier mit TSF Karascada M traf (das Beweisvideo erscheint in den nächsten Tagen auf seiner Homepage www.ksm-eventing.de [...]).

Aber nicht nur die Wetterprognose bewahrheitete sich nicht, auch die Befürchtung, dass wegen der EM im selben Jahr einige Fans nur im August den Weg nach Luhmühlen antreten würden, war falsch. Es war richtig "was los" am Rand der Q-Strecke!

Das CIC*** am Vormittag bot eine Geländeprüfung vom Feinsten. Viel Spannung, hochkarätige Ritte und ein Ergebnis, dass einen spannenden Sonntag erwarten läßt. Kai Rüder mit Leprince des Bois liegt weiterhin in Führung und kann sich dabei auch noch über einen reifer gewordenen Hengst freuen, der zwar immer noch gerne rennt und springt, dabei aber nicht mehr wie früher übersieht, dass es auch noch einen Reiter mit eventuell anderen Tempowünschen gibt.

In der Viersterneprüfung ging es dagegen schon handfester zur Sache - so ist eben die Top-Liga! Die Reiterin des Tages ist für uns Sandra Auffarth, die gemeinsam mit ihrem Pferd Opgun Louvo zum ersten Mal am Start eines CCI**** war und nach einer absolut fehlerfreien Runde auf Platz zwei liegt. Auch Andreas Dibowski, Frank Ostholt, Dirk Schrade und Kai-Steffen Meier zeigten erstklassige Leistungen und Peter Thomsen kann sich genauso über einen super aufgelegten Horseware's Parko freuen, der einen Bilderbuch-Geländeritt mit nur einem Moment der Schwäche zeigte. Am vorletzten Hindernis kam es zu einem Vorbeilaufer, worüber sich der Reiter selbst am meisten ärgert.

Michel Jung gab nach drei Verweigerungen an zwei verschiedenen Sprüngen mit Leopin auf, Anna Siemer kam mit Charlott am Einsprung des Milford-Teich-Komplexes zu Fall und Bettina Hoy war so auf einen schnellen Ritt eingestimmt, dass sie eine Schleife auf der Jeep-Wiese vergaß und ausscheiden musste.

Auch hier steht ein sehr spannender Sonntag ins Haus!


CCI**** - Dressur

Nach der Dressur in Führung: Kai Rüder und Lesprince des Bois / German Eventing Little Paint hatte zwei Jahre Pause bevor er in diesem Jahr sein "Comeback" feiern konnte. Bereits im Vorfeld von Luhmühlen war sein Reiter, Frank Ostholt, davon begeistert, dass der großrahmige Wallach seine Nerven im Viereck viel besser als früher im Griff hat - immerhin war er aber auch 2008 schon 2. im CCI**** Luhmühlen. Dass Frank Ostholt nun aber mit Little Paint in Führung liegt, hat sich zwar durchaus angedeutet ist aber trotzdem eine kleine Überraschung.

An zweiter Stelle liegt Piggy French/GBR mit Flying Machine und auf Platz 4 folgt die nächste Deutsche: Sandra Auffarth mit Opgun Louvo. Sie lieferte eine ausdruckstarke und stark gerittene Dressur ab und ist damit bester deutscher "Firsttimer" beim CCI**** Luhmühlen.

Als letzter Starter sorgte Lokalmatador Andreas Dibowski für richtig Jubel bei dem Publikum, denn mit 39,8 Minuspunkten liegt er ganz dicht an der Spitze.

Pech - in Form von schlechten Nerven ihrer Pferde - hatten besonders Bettina Hoy und Malin Larsson. Die starken Reiterinnen hatten sichtlich ihre Mühe Lanfranco TSF bzw. Sofarsogood "im Zaum" zu halten. Bettina Hoy traf es mit -52,3 (25.) dabei nicht so hart wie Malin Larsson, die nach der Dressur auf Platz 41 liegt (-68,8).

Einhellige Meinung zum Gelände: alles offen! Der Kurs ähnelt zwar weitesgehend dem des Vorjahres ist deshalb aber nicht weniger anspruchsvoll - besonders wenn man in der Zeit reiten möchte.


CIC*** - Dressur

Nach der Dressur in Führung: Kai Rüder und Lesprince des Bois / German Eventing Eine hochkarätige Dressur erlebte das CIC***, zugleich Deutsche Meisterschaft, in Luhmühlen: 21 Paare gehen mit weniger als 50 Minuspunkten in das anspruchsvolle Gelände, das gegenüber dem Vorjahr besonders im Stadionbereich und am Milford-Teich einen hohen Schwierigkeitsgrad zu bieten hat.

Als letzter Starter und mit einer ausdrucksstarken Vorstellung eroberte Kai Rüder mit Leprince des Bois die Führung (-31,5) und verdrängte damit die bis dahin verdient führende Marina Köhncke / Calma Schelly auf Platz 2 (-37,5). Andreas Ostholt lieferte mit Franco Jeas eine tolle Dressur ab (-37,7), Chefrichter Martin Plewa ließ sich bei einer Lektion sogar zu einer 10 hinreissen, liegt zur Zeit auf Platz 3 und somit einen Platz vor Michael Jung und Weidezaunsprofi River of Joy (38,8). Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt, denn auch auf den nächsten Plätzen liegen Top-Paare: Kai Rüder (5), Sara Algotsson Ostholt (6) und auf Platz 7 Titelverteidigerin Julia Mestern mit Schorsch.


CCI**** - 1.Verfassung

45 Pferde wurden in der 1. Verfassungsprüfung des CCI**** vorgestellt, lediglich Salsa, eines der beiden Pferde von Julian Stiller/USA, wurde nicht akzeptiert. Das CIC*** startet in diesem Jahr ohne vorhergehende Verfassungsprüfung, es werden 43 Paare an den Start gehen und die Prüfung wird heute um 9:00 Uhr von Andreas Dibowski mit Mighty Magic eröffnet. [Video]

Starterliste => [CIC***]


Es geht los ...

Heute beginnt unsere Berichterstattung aus Luhmühlen und wir planen zwei Videos: die Verfassungsprüfung des CCI**** und einen Geländerundgang (CCI****) inkl. dem neuen Turniergelände.

Ab Donnerstag werden wir am Jeep-Stand in den Pausen und nach der Prüfung Interviews und Gesprächsrunden führen und freuen uns sehr auf den Besuch vieler interessierter Vielseitigkeits-Fans.






12/06/2011 - "Top-Eventer" aus deutscher Zucht sind weltweit gefragt


Maria Sendagorta mit Windsor H / German Eventing Zum Starten der Galerie (2 Bilder) bitte das Bild anklicken!

Elmar Lesch, international erfolgreicher Reiter und Ausbilder aus Bavendorf bei Lüneburg freut sich auf die Luhmühlener Turniertage sehr - obwohl er hier in diesem Jahr nicht selbst in den Sattel steigt.

Das besondere Augenmerk des Initiators der in Deutschland einzigartigen Auktion für Elite-Vielseitigkeitspferde, der "Top-Event-Horse-Auction" liegt auf einer jungen Amazone aus Spanien, die unlängst mit ihrem Sieg im CCI*** in Montenmedio im Sattel des Hannoveraner Wallachs Windsor H zum zweiten Mal nach 2009 den nationalen Meistertitel erringen konnte. Maria Sendagorta (25) reitet mit dem 11-jährigen Fuchs von Wilawander xx, der 2006 über die Top-Event-Horse-Auction in ihren Stall kam, seit vier Jahren von Erfolg zu Erfolg und hat sich für 2011 viel vorgenommen: Auf dem jetzt anstehenden Turnier startet sie in der CIC*** Milford Trophy, das große Saisonhighlight soll dann eine Teilnahme an den Europameisterschaften im August sein.

Die nächste Top-Event-Horse-Auction findet am 13. November 2011 in Luhmühlen statt, das Auktionsteam sichtet zur Zeit hoffnungsvolle Nachwuchspferde, die sich als Aspiranten für kommende Kollektionen empfehlen. Keiner, der mit dem Vielseitigkeitssport verbunden ist, lässt sich einen Besuch auf dem neuen, moderenen Turniergelände entgehen - auch Elmar Lesch und seine Geschäftspartnerin Iris Schless sind vor Ort und laden interessierte Züchter aber auch potentielle Kunden an den Infostand der Top-Eventers GmbH im Ausstellerbereich ein. Dort gibt es die Möglichkeit, mit der Auktionsleitung persönlich einige Worte zu wechseln, mehr über die Auswahlkriterien zu erfahren und sich über die Kollektion 2012 zu informieren.

Nach sechs durchgeführten Auktionen und zwei Verkaufstagen blickt Elmar Lesch optimistisch in die Zukunft: "Durch den erfolgreichen Werdegang unserer ehemaligen Auktionspferde, die in diesem Jahr sogar schon im 4-Sterne-Bereich in den USA punkten konnten und sich u. a. im Juniorenbereich mit internationalen Platzierungen glänzend in Szene gesetzt haben, hat sich das Vertrauen in unser Konzept sowohl auf Kunden- als auch auf Ausstellerseite enorm gefestigt und wir beobachten durchweg einen positiven Trend. Im vergangenen Jahr durchbrach das Spitzenpferd der Top-Event-Horse-Auction erstmals die "Schallmauer" von 100.000 Euro. Für die Züchter sollte dies Motivation sein, sich noch intensiver auf Vollblut geprägte Pferde zu konzentrieren - für Angebote an Nachwuchspferden sind wir jederzeit offen, insbesondere für Züchter schnüren wir individuelle und kostenorientierte Pakete. Neben der deutschen Reiterelite wie z. B. Mannschaftsolympiasieger Andreas Dibowski und Ingrid Klimke, Weltmeister Michael Jung sowie Alfred Bierlein und Beeke Kaack zeigt die internationale Kundschaft sehr großes Interesse an Vielseitigkeitspferden "Made in Germany". Ein großer Teil der ehemaligen Auktionspferde galoppiert über die Turnierplätze in der ganzen Welt. Prominentestes Beispiel ist zur Zeit Quintus, der als Spitzenpferd der Auktion 2006 einer amerikanischen Kundin 82.000 Euro wert war. Die Weltklassereiterin Karen O´Connor (USA), die mit dem Oldenburger Wallach vor einigen Wochen beim CCI4* in Kentucky in die Platzierung ritt, plant in Richtung Olympiateilnahme in London 2012. Die Turniertage hier in Luhmühlen geben uns eine wunderbare Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen sowie bestehende zu pflegen - wir freuen uns auf viele Besucher an unserem Stand."

Während der Turniertage steht die Top-Eventers GmbH den Medienvertretern vor Ort gern für ein Interview zur Verfügung. Sollten Sie aktuelles Bildmaterial benötigen, stellen wir Ihnen honorarfreie Fotos zur Verfügung, bitte sprechen Sie uns an:

Hier geht es zur Homepage der Top-Eventers => [...]





12/06/2011 - Sara Algotsson Ostholt gewinnt das CIC** in Bielefeld

Nach dem Sieg beim CCI* in Everswinkel kann sich Sara Algotsson Ostholt über einen weiteren Sieg, dieses Mal mit einem Stern mehr, freuen. Mit 0,9 Minuspunlten Vorsprung war die Weltmeisterin der jungen Pferde von 2010, Mrs. Medicott, nicht zu schlagen. An zweiter Stelle beendet Dirk Schrade mit Gadget de la Cere die Prüfung, die als letzte Vorbereitung für das CIC-W*** in Strzegom/POL dienen soll. Einige Top-Reiter nutzten das CIC** als letzte Vorbereitung für das Turnier in Luhmühlen, das in einer Woche statt findet, verzichteten allerdings auf einen Start beim abschließenden Gelände.

Das CIC* konnte Dirk Schrade mit Under Suspection für sich entscheiden, an zweiter Stelle folgt Andreas Ostholt mit Castell.

Ergebnis CIC** => [Final-Result]
Ergebnis CIC* => [Final-Result]

Alle Ergebnis- und Starterlisten => [RECHENSTELLE]





11/06/2011 - CIC*** in Wiesbaden: Doppelsieg und Platz 5 für Michael Jung


Sieger der Vielseitigkeit in Wiesbaden: Michael Jung mit Weide- zaunprofi’s River of Joy / German Eventing Zum Starten der Galerie (2 Bilder) bitte das Bild anklicken!

Wiesbaden (fn-press). Michael Jung mit Weide- zaunprofi’s River of Joy auf Platz eins. Michael Jung mit Leopin auf Platz zwei. Und auf dem dritten Platz ein Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe. So las sich die Ergebnisliste der internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung in Wiesbaden im vergangen Jahr und so sieht sie auch in diesem Jahr aus. Ein Déjà-vu für die zahlreichen Besucher entlang der Strecke im Biebricher Schlosspark und für den Weltmeister aus Horb der dritte Sieg in Wiesbaden in Folge.

„River of Joy ist prädestiniert für eine Prüfung wie Wiesbaden. Er geht eine Superdressur und springt gut, auch wenn er hier einen Springfehler hatte. Er ist allerdings nicht so ein Rennpferd“, charakterisierte Jung den zehnjährigen Württemberger, mit dem er in Wiesbaden zum Start-Ziel-Sieg antrat (Endstand 42,9 Minuspunkte). Anders Leopin, dessen Stärke eher im Gelände liegt. Er schloss dank einer Nullrunde durch den Schlosspark auf seinen Stallgefährten auf. Am kommenden Wochenende in Luhmühlen soll er seinen Einstand auf Vier-Sterne-Niveau geben. Als Dritter im Bunde der Jung’schen Pferde beendete der neunjährige Trakehner Vincent TSF sein Drei-Sterne-Debüt auf dem fünften Platz (53,10).

Am dichtesten an Jung heran ritt die 22-jährige Sportsoldatin Julia Krajewski (Warendorf) mit dem 16-jährigen After the Battle. Sie wurde Dritte und behauptete damit nicht nur ihre Führung im Derby Dynamic Cup für junge Pferde und Reiter, sondern kam auch ihrem Ziel ein Stück näher: Ich möchte mich in diesem Jahr gerne für die Teilnahme an den Europameisterschaften in Luhmühlen empfehlen“.

Ebenfalls Punkte im Derby Dynamic Cup sammelte der achtjährige Rutherglen, vorgestellt vom dreimaligen australischen Mannschafts-Olympiasieger Andrew Hoy (52,8 Minuspunkte/Platz vier). Mit seinem zweiten Drei-Sterne-Debütanten Cheeky Calimbo verpasste Hoy dagegen die Chance auf einen möglichen Sieg durch einen Vorbeiläufer am Coffin, Hindernis zwölf. Diese Hindernisfolge gehörte neben dem vorletzten Hindernis, einer Tisch-Ecke-Kombination, zu den einflussreichsten Elementen der rund 3.300 Meter langen Geländestrecke. „Der Kurs war etwas schwieriger als in den vergangenen Jahren“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) und lobte das „gute Händchen“ von Parcourschef Rüdiger Schwarz (Sassenberg). Lediglich ein Reiter musste nach einem Rumpler aus dem Sattel, zwei schieden nach Verweigerungen aus. Allerdings gelang auch nur zwei Paaren gelang ein Ritt innerhalb der erlaubten Zeit: Michael Jung mit Leopin und Sonja Buck mit Ohio. Die 21-jährige Mathematikstudentin und ihr 18-jähriger Ohio rückten damit noch in die Platzierung auf. Sie wurden Neunte.

„Wir freuen uns, hier in Wiesbaden dabei zu sein. Für unsere Reiter und Pferde ist es im Hinblick auf die Championate eine wertvolle Erfahrung, in so einer Atmosphäre an den Start gehen zu dürfen“, sagte Melzer.

Bericht: Uta Helkenberg/FN-Press - Bilder: Cymon Taylor

Ergebnisse: [...]

Bilder von Kerstin Hoffmann => [EventingArt]



05/06/2011 - Kai Rüder gewinnt CCI*** in Bramham/GBR


Bramham/GBR (fn-press). Höchst erfolgreich war das Wochenende für Vielseitigkeitsreiter Kai Rüder (Blieschendorf). Er gewann beim internationalen Drei-Sterne-Turnier in Bramham/Großbritannien mit Saaten-Unions Charlie Weld nicht nur die Hauptprüfung, sondern belegte darüber hinaus mit Edino auch Platz vier in der parallel ausgetragenen Kurzprüfung.

Nach Dressur noch auf Rang vier (42,0 Minuspunkte), bedeutete für Rüder und den ehemaligen Weltmeister des jungen Vielseitigkeitspferdes Saaten-Unions Charlie Weld eine Nullrunde im Gelände den Aufstieg zum Spitzenreiter. Mit einer Nullrunde im Springen festigte Rüder seine Position und verwies damit die Briten Polly Stockton mit Regulus (42,8) und Oliver Townend mit Neo du Breuil (45,0) auf die Plätze zwei beziehungsweise drei. Peter Thomsen (Lindewitt) belegte mit Horseware’s Barny nach drei Teilprüfungen Platz zehn (57,2).

Pech im Gelände hatten dagegen die beiden Damen im deutschen Aufgebot. Sowohl für WM-Teilnehmerin Simone Deitermann (Saerbeck) mit Free Easy NRW, als auch für Thomsens Ehefrau Dr. Kirsten Thomsen mit Horseware’s Master Boy endete die Reise durchs Gelände am zweiten Wasserhindernis. Beide hatte in der Dressur noch vor Rüder auf den Plätzen zwei und drei gelegen. Nicht ins Ziel kam auch die nach Dressur Führende Pippa Funnell mit Billy Landretti. Insgesamt schieden bei 76 Startern x24 Paare auf der Strecke aus oder gaben auf.

In der vorwiegend britisch besetzen Drei-Sterne-Prüfung für U25-Reiter belegte Perspektivgruppenmitglied Ben Winter (Warendorf) Platz zehn. Dank einer fehlerfreien Geländerunde und nur eines Abwurfes im Springen rückte er von Platz 15 nach Dressur kontinuierlich im Ranking nach vorne (Endstand 57,2). Der Sieg ging an die Britin Helen Dunning mit Keep your options open. Sie nahm im Springen zwei Zeitstrafpunkte in Kauf (Endstand 48,2) und profitierte am Ende von einem Abwurf der bis dahin führenden Irin Camilla Speirs mit Portersize just a Jiff (50,0). Dritter wurde der Brite Paul Sims mit Power of Dreams (51,2).

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press

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05/06/2011 - Freya Füllgraebe gewinnt DM-Titel bei den Jungen Reitern


Krusemark (fn-press). Die jungen Buschreiter aus dem Rheinland sind derzeit nicht zum bremsen. Nach dem Dreifacherfolg beim Preis der Besten sicherten sich die rheinischen Nachwuchsreiter jetzt auch alle drei Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter in Hohenberg-Krusemark. Den Titel gewann Mannschaftseuropameisterin Freya Füllgraebe aus Krefeld mit dem selbst gezogenen, 14-jährigen rheinischen Wallach Oje Oje.

Die Erleichterung war der 20-jährigen Abiturientin ins Gesicht geschrieben, als sie das letzte Hindernis im Parcours fehlerfrei überwunden hatte. Überglücklich fiel sie ihrem vierbeinigen Partner Oje Oje um den Hals. „Der Name Oje Oje war eigentlich nur als Spitzname gedacht“, berichtet Freya Füllgraebe, „passend zu dem seiner Vollschwester Olala.“ Aber als aus dem Fohlen ein Pferd wurde, blieb auch der Name. Mit dem Ziel, ihr Ergebnis vom Vorjahr zu halten – in Lonnerbecke holte das Paar Bronze – und in der Dressur besser zu sein, kam die angehende Sportstudentin nach Krusemark. Beides klappte nicht nur, sondern wurde noch übertroffen: Bereits nach der Geländeprüfung lag Freya Füllgraebe mit ihrem Dressurergebnis von 42,4 Minuspunkten vorne und durfte sich am Ende die Goldmedaille umhängen lassen.

Weniger Glück hatte Josephine Schnaufer (Neitersen), die während ihrer Internatszeit in Bad Honnef zum Vielseitigkeitssport gefunden hat. Mit ihrem Schimmel Sambucca lag die 20-Jährige nach Dressur und Gelände noch auf Platz zwei. Zwei Abwürfe, am letzten und vorletzten Hindernis, und 17 Zeitstrafpunkte machten ihr allerdings einen Strich durch die Medaillenrechnung. Mit einem Endstand von 52,3 Minuspunkten landete sie auf Platz vier. Die Medaillen blieben allerdings im Rheinland. Silber holte Ben Leuwer (Königswinter) mit Cappuccino, im vergangenen Jahr noch Mannschafts-Europameister der Junioren. Er fügte seinem Dressurergebnis lediglich vier Strafpunkte für einen Abwurf am letzten Hindernis hinzu (49,5). Auf den Bronzerang schob sich dank einer fehlerfreien, wenn auch eine Sekunde zu langsamen Runde im Parcurs Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina (51,6), im vergangenen Jahr 16te bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter.

Insgesamt bewarben sich 26 Reiter – 28 Paare – in der als offene Zwei-Sterne-Prüfung ausgeschriebenen Prüfung um den Titel des Deutschen Meisters. Auf dem fünften Platz landete die einzige Starterin des Gastgeberlandes Sachsen-Anhalt in dieser Altersklasse: Sabine Deparade (Engersen) mit Felix D, die aktuell eine Ausbildung am Bundesleistungszentrum in Warendorf absolviert (54,9). Wie Füllgraebe gehörte sie im vergangenen Jahr zur deutschen Goldmannschaft bei den EM der Jungen Reiter.

„Die erfolgreichen Paare des vergangenen Jahres waren auch in diesem Jahr vorne. Wir hatten ein sehr gemischtes Starterfeld mit sehr guten Leistungen einerseits, aber auch mit deutlich schwächeren“, sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg). So gab es unter den Jungen Reitern acht Nullrunden im Gelände, aber auch ebenso viele Paare, die auf der rund 4.500 Meter langen Strecke ausgeschieden waren.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press

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05/06/2011 - Pauline Knorr ist neue Deutsche Juniorenmeisterin Vielseitigkeit


Krusemark (fn-press). Pauline Knorr ist die neue Deutsche Vielseitigkeitsmeisterin der Junioren. Bei den DJM in Hohenberg-Krusemark behauptete die 15-jährige Gymnasiastin aus Hude trotz eines Abwurfs im abschließenden Springen ihren nach Dressur und Geländeritt erworbenen Vorsprung vor ihren Altersgenossen und krönte ihr DM-Debüt mit der Goldmedaille.

„Nach dem Fehler an der ersten Zweifachen dachte ich schon: Das wird nichts mehr“, sagte die frisch gebackene Meisterin. Doch bis zum Schluss fielen keine Stangen mehr und auch die Zeit reichte knapp aus. Mit 48,6 Minuspunkten blieb Pauline Knorr in der DM-Wertung vorne. Lediglich in der offenen Wertung des CIC* musste sie dem Schweden Christofer Forsberg mit Lejre de Fare (46,0) und Nicola Haller (Heiligenhafen) mit Picard MB (47,7) den Vortritt lassen. Seit rund drei Jahren sind Pauline Knorr und der achtjährige Abke’s Boy ein Paar. Gemeinsam bestritten sie zwei Mal die Goldene Schärpe und das Bundesnachwuchschampionat in Warendorf. Im vergangenen Jahr folgte auch der erste Start auf Ein-Stern-Niveau und der Plan, in diesem Jahr bei den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.

In einer spannenden Aufholjagd landete ein weiteres ganz junges Paar auf dem Silberrang. Lisa-Marie Förster (Ahlen), ebenfalls erst 15 Jahre alt, lag mit dem erst siebenjährigen Lucky Boy F in der Dressur in Führung. Auf dem 4.070 Meter langen Geländeritt war sie zwar wegen Zeitfehlern auf Platz sechs der DM-Wertung zurückgefallen, konnte ihren Zwischenstand von 51,4 Minuspunkten jedoch im Springen halten. Danach profitierte sie von den Fehlern ihrer Konkurrenz. So auch von dem Abwurf Jule Wewers (Peheim), die mit Lasse am letzten Hindernis patzte und damit um ein Zehntel hinter Förster zurückfiel (51,5) und Bronze holte.

Besonders hart traf es im Springen Charlotte Sophia Hachmeister (Aurich/WE) mit Kassio und Lena Brümmer (Speyerberg/HAN) mit Dustin K. Beide Reiterinnen waren im Gelände auf Medaillenkurs gegangen, mussten im Parcours aber Fehler hinnehmen. Während Charlotte Sophia Hachmeister sich am Ende immer noch über den 8. Platz in der Meisterschaft und den 15. Platz im CCI* freuen kann, beendete Lena Brümmer die Prüfung außerhalb der Platzierungsränge.

Mit 31 Reitern – 36 Paaren – war die Deutsche Juniorenmeisterschaft in diesem Jahr deutlich schwächer besetzt als in den Vorjahren. So sind beispielsweise viele der im letzten Jahr erfolgreichen Junioren ins Junge-Reiter-Lager aufgestiegen. „Solche Einbrüche gab es immer schon einmal“, sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg), der sich in diesem Jahr erstmals die Betreuung der Junioren mit Andreas Ostholt (Warendorf) teilt. Andererseits wurde bei einem Treffen der Landestrainer in Krusemark aber auch deutlich, dass Ganztagsschule und „G8“ Folgen für das Zeitbudget der Jugendlichen haben. „Wir müssen das auf jeden Fall im Auge behalten. Es wird sicherlich in Zukunft nicht einfacher werden, gute junge Reiter in großer Zahl in unserem Sport zu finden “, so Schwarz. Ein erster Schritt zur Verbesserung ist ein breiteres, bundesweites Angebot an Geländetrainings für U15-Reiter bei namhaften Reitern und Trainern, mit dem die Ausbildungs- und Turniervorbereitungsmaßnahmen der Landesverbände und Landestrainer unterstützt und ergänzt werden sollen.

Bericht: Uta Helkenberg / FN-Press

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29/05/2011 - Dirk Schrade wird 2. beim CIC*** Houghton Hall/GBR

Dirk Schrade und sein Pferd Hop and Skip können sich über den zweiten Platz im CIC*** Houghton Hall freuen und besonders darüber, dass die Zusammenarbeit immer erfolgreicher wird. In 2010 war der englische Wallach mit dem Japaner Kenki Sato bei den Weltreiterspielen am Start und zeigte eine solide Leistung ohne Hindernisfehler im Gelände. Für 2011 und die Zukunft steht das Pferd nun Dirk Schrade zur Verfügung, der große Stücke auf den Fuchs hält. Vom Typ her nicht gerade ein hochbeiniger, leichter Blüter gehört er doch zu den schnellsten Pferden auch in anspruchsvollstem Gelände, da er kaum Zeit an den Sprüngen verliert und mit viel Vermögen ausgestattet ist. Dazu kommt eine perfekte, sportliche Einstellung. Im Viereck zeigte Hop and Skip in der Vergangenheit ein wenig Nerven, was Dirk aber immer beseer in den Griff bekommt und man wird die beiden sicherlich auf dem Zettel haben müssen, wenn man über die vorderen Platzierungen beim CCI**** in Luhmühlen nachdenkt, denn dort wird der nächste Start für das Paar sein.

Bettina Hoy, die zur Zeit auf der selben Reitanlage wie Mark Todd in GB trainiert, hatte leider am mittleren Element einer Sprungfolge auf gebogener Linie einen Vorbeilaufer und "rutschte" zurück auf Rang 9. Nach Dressur und Springen lag sie noch mit Abstand in Führung und auch mit der Geländeleistung kann sie eigentlich zufrieden sein: "Der Vorbeiläufer war natürlich ein bisschen schade, bei meinem Vorsprung hätte ich das Ding locker gewinnen können. Aber dass Lanfranco im Gelände so griffig war, hat mir aber auch gezeigt, dass er für Luhmühlen superfit und motiviert ist." (Bettina Hoy im Interview mit Uta Helkenberg/FN-Press - [Quelle])

Im paralell ausgetragenen CCI** belegte Kai Rüder mit Oliver Cael den 8.Platz.


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29/05/2011 - Frank Ostholt 4. beim CIC*** Baily Bor/POL

Frank Ostholt, der nach der Dressur mit Little Paint in Führung lag, ritt im Gelände etwas auf Sicherheit und wählte beispielsweise beim zweiten Wasserkomplex die längere Alternative. Da Little Paint eine zweijährige Pause hinter sich hat, ist auch diees Ergebnis wichtig damit die Qualifikationskriterien für einen Start beim CCI**** in Luhmühlen erfüllt sind. Wegen ein wenig Überzeit rangierte Frank vor dem abschließenden Springen auf Platz drei, dabei wird ihn wenig gestört haben, dass er seine Gattin, Sara Algotsson Ostholt, die im Sattel von Wega unterwegs war, auf Platz 2 vorbei ziehen ließ. Im Parcours kamen zwei Abwürfe hinzu und am Ende war es dann der 4. Platz für Little Paint und Frank Ostholt. Sara Algotsson Ostholt blieb im Springen fehlerfrei und kann sich nun über den 2. Platz mit Wega freuen. Ein gutes Ergebnis und nach dem Sieg beim CCI*** in Vairano eine weitere Empfehlung für das schwedische EM-Team, die man in diesem Jahr nicht unterschätzen sollte.

Wieder einmal mit Leichtigkeit durchs Gelände und ohne Abwürfe im Parcours galoppierte TSF Karascada M mit ihrem Reiter Kai-Steffen Meier. Auch er wählte ein etwas schonenderes Tempo im Gelände, nahm Zeitstrafpunkte in Kauf und befindet sich mit einem 8. Platz in der Endabrechnung voll "im Plan" für die Viersterne in Luhmühlen, die in 2 Wochen anstehen.


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20/05/2011 - CCI*** in Saumur: Dirk Schrade + King Artus werden 8.


Das traditionell sehr gut besetzte CCI*** in Saumur/FRA litt in diesem Jahr sehr unter der langen Trockenheit im Vorfeld des Turniers und den hohen Temperaturen (immer um die 30°C) während der gesamten Prüfung. Seit Monaten hatte es nicht mehr geregnet, alle Wiesen waren eher braun als grün, teilweise war der Boden trotz aller Bemühungen sehr hart in den meisten Wendungen wurde zudem das Geläuf tief. Insgesamt 6 Pferde konnten nach Dressur und Gelände nicht mehr zum Springen antreten, 3 davon wurden zur letzten Verfassungsprüfung nicht mehr vorgestellt, weitere 3 erhielten kein "grünes Licht". Leider zählte dazu auch Glendale, der von Alfred Bierlein zwar mit Bedacht durch das Gelände geritten wurde, aber trotzdem - nach Meinung der Richtergruppe - nicht ganz fit war.

Wegen der nicht idealen Bedingungen ritt auch Dirk Schrade, der von einem aussichtsreichen 4. Platz nach der Dressur in das Gelände startete, mit "angezogener Handbremse". Dirk Schrade: "King Artus kann eine solche Prüfung sicher auch in der Zeit galoppieren und ich hätte natürlich auch gerne gewonnen, aber in diesem Fall war es wichtiger mit einem gesunden Pferd weiter in Richtung CICO*** Aachen und eventuell auch den Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen planen zu können." 8,4 Minuspunkte wegen Zeitüberschreitung ließen Dirk Schrade nach dem Gelände etwas zurück fallen, ein Fehler am Wassergraben des abschließenden Parcours kosteten einen weiteren Platz, sodass es am Ende Rang 8 für das deutsche Paar war.

Es siegte Clayton Fredericks/AUS auf Bendigo, einem 12-jährigen Holsteiner von Contender.

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20/05/2011 - Preis der Besten: Celina Nothofer gewinnt Vielseitigkeit


Warendorf (fn-press). An diesem Wochenende werden in Warendorf die „Besten“ gekürt. Als Erste durfte sich heute bereits Celina Nothofer (Kamp-Lintfort), im Vorjahr Vize-Europameisterin der Junioren, die Siegerschärpe umhängen lassen. Mit dem achtjährigen, aus eigener Zucht stammenden Rheinländer Simba dominierte sie die Vielseitigkeitskonkurrenz der Junioren und Jungen Reiter beim „Preis der Besten“.

Den Grundstein für ihren Sieg legte die 18-jährige Abiturientin in Dressur und Parcours, wo sie sich einen satten Vorsprung herausarbeitete. Dieser kam ihr beim abschließenden Geländeritt zu Gute. Mit knapp 1,5 Punkten Vorsprung blieb sie in der Gesamtwertung vor Freya Füllgraebe (19, Krefeld) mit dem ebenfalls aus eigener Zucht stammenden Rheinländer Oje Oje. Die Vorjahres-Mannschaftseuropameisterin war eine der Schnellsten auf der Geländestrecke. Sie benötigte nur eine Sekunde länger als erlaubt. Innerhalb der Zeit blieben nur drei der insgesamt 26 Starter, darunter auch Yvonne Booten (20, Goch) mit Dreamfire. Als dritte Rheinländerin landete sie auf Platz drei und bescherte dem gebürtigen Belgier Jarno Debusschere einen kaum zu überbietenden Einstand in sein neues Amt als rheinischer Landestrainer Vielseitigkeit.

Zu denjenigen, die ebenfalls ohne Strafpunkte ins Ziel kamen, zählten auch Sophie Krieger aus Kaufbeuren mit Windrose, die seit Kurzem bei Dirk Schrade in Sprockhövel trainiert. Sie belegte Platz vier vor der dritten „Null-Reiterin“ Sabine Deparade, Auszubildende am DOKR, mit Khira De und der Doppel-Junioreneuropameisterin des Vorjahres, Alina Meister (19, Löptin).

Der „Preis der Besten“ wird morgen mit den Prüfungen der Dressur- und Springreiter sowie der Ponyvielseitigkeitsreiter fortgesetzt.

Hier die Ergebnisliste => [...]

Bericht: Uta Helkenberg/FN-Press - Bild: (Archiv) Stefan Lafrentz/FEI





19/05/2011 - Luhmühlen freut sich auf großes und qualitätvolles Starterfeld


Es gibt in diesem Jahr viele Gründe sich zu freuen, denkt man an Luhmühlen: die Europameisterschaften im August, die Deutschen Meisterschaften im Juni, ein sehr gut besetztes CCI**** und nicht zuletzt das neu gestaltete Turnier-Areal. Sicher gibt es auch genug Reitsportfreunde die dem "alten" Ambiente nach trauern und deren Freude sich zumindest in diesem Punkt in Grenzen hält, wenigstens wird aber auch hier ein kleiner Trost sein, dass bisher alle Top-Reiter von der Entwicklung erfreut sind - es kommt also scheinbar dem fairen und pferdeschonenden Sport entgegen.

Am vergangenen Mittwoch ludt die TGL (Turniergesellschaft Luhmühlen) zum traditionellen Pressetermin im Vorfeld des Juni-Turniers ein und als hätte man es (Wetter) bestellt, zeigte sich an diesem Tag bei gutem Wetter der Turnierplatz in fast fertigem Zustand und mit ein wenig Phantasie konnte man schon erkennen, wie es in ca. drei Wochen aussehen wird.

Lesen Sie hierzu auch den Pressebericht mit Bildern der Turniergesellschaft und die aktuelle Liste der genannten Reiter/Pferde:

Pressebericht => [...]
Nennungsliste => [...]


Wir haben vier Videos produziert, drei Interview und einen Video-Rundgang über den neuen Turnierplatz und das angrenzende Gelände. Der Video-Rundgang erscheint in den nächsten Tagen, die Interviews mit Marina Köhncke, Bundestrainer Hans Melzer und Andreas Dibowski sind bereits online:









15/05/11 - DIBO gewinnt CIC*** in Jardy/FRA


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Andreas Dibowski gewinnt mit Euroridings Butts Leon das CIC*** in Jardy/FRA. Nach einer Dressur mit kleinen Fehlern gehörten die beiden zu den schnellsten im Gelände und blieben auch im Parcours fehlerfrei. Wie Andreas Dibowski auf seiner Homepage schreibt, hat er sich besonders darüber gewundert, im Gelände zu den schnellsten zu gehören, was besonders in Frankreich nicht immer ganz leicht ist, obwohl Leon bekanntermaßen zu den großen Galoppierern der internationalen Szene gehört.

An 8. Stelle beendet Frank Ostholt mit Little Paint die Prüfung. Dieses Ergebnis und auch die gute Leistung von Little Paint sind für Frank sehr wichtig, da der Wallach fast 2 Jahre Pause hatte und nach dem Ausfall von Mr. Medicott zum EM-Kandidaten "aufgerückt" ist. Mit dem Qualifikationsergebnis in der Tasche geht es für die Beiden nun weiter in Richtung CCI**** in Luhmühlen. Mit Sir Medicott konnte Frank die Prüfung leider nicht beenden, da dieser sich bei der Steward-Kontrolle nach der Dressur von seiner Trense befreite und um den gesamten Platz galoppierte. Nach Angabe des Reiters ist zum Glück nichts passierte. Da der Wallach aber zu Fall kam, verzichtete Frank auf einen Start im Gelände. Beeke Kaack und Marina Köhncke beendeten die Prüfung leider nicht.

Im CCI** wird Andreas Ostholt mit Rainman (hatte ebenfalls fast 2 Jahre Pause) 7., das CIC* beendet er mit Castell an 11.Stelle.

Ergebnisse als PDF => [CIC***] [CCI**]

Vielen Dank an Pauline Chevalier für die Bilder => [Homepage]



01/05/11 - CCI**** Kentucky - Doppelsieg für Mary King


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Eine Woche nach dem emotionalen Sieg von Mark Todd/NZL in Badminton, der nach seinem Rückzug seit 2008 wieder die internationale Szene bereichert, kann Mary King/GBR (48 J.) in Kentucky Geschichte schreiben: Sie beendet die Prüfung auf Platz eins und zwei. Das ist in Kentucky noch nie gelungen aber weltweit sind ihre "Vorgänger" Ian Stark/GBR (1988 Badminton), Mark Todd/NZL (1987 Burghley) und Blyth Tait/NZL (1998/Burghley). Dabei saß sie auch noch im Sattel eines selbst gezogenen Pferdes, nämlich Kings Tempress, der übrigens den gleichen Vater, Primitive Rising, wie Vorjahressieger Cool Mountain (William Fox-Pitt) hat.

Den zweiten Platz belegte Mary King mit Fernhill Urco, der mit seinen 10 Jahren seine erste Viersterne-Prüfung absolvierte.

Für eine kleine Überraschung sorgte Sinead Halpin/USA, die bei ihrer Viersterne-Premiere auf den dritten Platz reiten konnte und damit beste US-Amerikanerin wurde. Sehr erfreulich aus deutscher Sicht sind die Platzierungen von Clayton Fredericks/AUS (5.) auf Be My Guest, die Stute wurde von Simone Böckmann entdeckt und in den Sport gebracht - später von Dirk Schrade bis Viersterne geritten, und Karen O'Connor/USA, die mit einem ehemaligen Top-Eventer-Pferd, nämlich Quintus, an 13. Stelle und somit in die Platzierung reiten konnte.

In der hochdotierten HSBC-Wertung, deren nächste Station das CCI**** in Luhmühlen sein wird, liegt nun Mary King mit 10 Punkten Vorsprung in Führung. Beste Deutsche, die aber wohl eher einen Start bei der EM im Gegensatz zu weiterem Punkte sammeln in der HSBC-Serie anpeilen wird, ist Marina Köhncke auf Rang 15.


CCI**** Kentucky - Top-Ten:

1 Mary King/Kings Temptress (GBR) 47.7 + 0 + 0 = 47.7
2 Mary King/Fernhill Urco (GBR) 41.7 + 8 + 0 = 49.7
3 Sinead Halpin/Manoir de Carneville (USA) 53.1 + 2.8 + 0 = 53.1
4 William Fox-Pitt/Neuf des Coeurs (GBR) 53.2 + 0 + 0 = 54.0
5 Clayton Fredericks/Be My Guest (AUS) 50.2 + 2.8 + 4 = 57
6 Oliver Townend/ODT Sonas Rovatio (GBR) 55.8 + 2.4 + 0 = 58.2
7 Jessica Phoenix/Exponential (USA) 60 + 0 + 0 = 60
8 Hannah Sue Burnett/St Barths (USA) 53.3 + 0 + 8 = 61.3
9 Boyd Martin/Remington XXV (USA) 49.0 + 12.4 + 0 = 61.4
10 Rebecca Howard/Riddle Master (CAN) 48.5 + 12.8 + 4 = 68.5


HSBC-Zwischenstand

1. Mary King (GBR) - 25
2. Mark TODD (NZL) - 15
3. Piggy FRENCH (GBR) - 12
4. Sinead HALPIN (USA) - 10
5. Sam GRIFFITHS (AUS) - 8
6. William FOX-PITT (GBR) - 8
7. Niklas LINDBACK (SWE) - 6
8. Clayton FREDERICKS (AUS) - 6
9. Caroline POWELL (NZL) - 5
10. Oliver TOWNEND (GBR) - 5


GK / Bilder: Amy Katherine Dragoo



25/04/11 - 4. Sieg für Vielseitigkeits-Legende Mark Todd


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Badminton/GBR (fn-press). „Busch“-Legende Mark Todd hat zum vierten Mal die internationale Vielseitigkeitsprüfung in Badminton gewonnen. Im Sattel des Schimmels NBZ Land Vision behielt der Neuseeländer dank einer Nullrunde im abschließenden Parcours seine Führungsposition nach Dressur und Gelände bei. Mit 55 Jahren ist Todd der bislang älteste Gewinner in der Geschichte Badmintons. Seinen ersten Sieg in der britischen Traditionsprüfung erzielte er 1980 mit Southern Comfort, weitere Siege folgten 1994 (mit Horton Point) und 1996 (mit Bertie Blunt).

1994 war auch sie das erste Mal dabei: Marina Köhncke, damals noch unter ihrem Mädchennamen Loheit. Mit Sundance Kid übernahm sie in der Dressur die Führung, schied allerdings im Gelände aus. In diesem Jahr wagte sie mit der zwölfjährigen Stute Calma Schelly ihren zweiten Versuch und hatte es bereits nach der Dressur in der Hand, ganz vorne mitzumischen (39,8, Platz sechs). Im Gelände rückte sie noch weiter vor und lag mit nur 0,2 Minuspunkten Abstand hinter Mark Todd auf dem zweiten Platz. Und zunächst sah es im Springen auch so aus, als könnte sie diesen Platz halten, doch dann fiel am letzten Hindernis die Stange. Hinzu kamen zwei Zeitfehler, was in dem dicht beisammen liegenden Feld Platz neun im Endstand bedeutete (49,8). "Das war natürlich sehr schade. Aber auch so war es ein Super-Comeback für Marina. Das war ein Geländeritt vom Allerfeinsten und auch im Springen lief es bis zum letzten Sprung super“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen). „Es war aber auch richtig spannend. Das hat es aber noch nie gegeben in Badminton, dass die ersten Zwölf keinen Springfehler auseinander lagen. Da gehört dann am Ende eben auch ein bisschen Glück dazu.“ Platz zwei ging an Vize-Europameisterin Piggy French (Großbritannien) mit Jakata (45,2) vor ihrer Landsmännin Mary King mit Imperial Cavalier (45,8), die beide fehlerfrei geblieben waren.

Kai Rüder (Blieschendorf) verpasste mit Leprince des Bois einem Abwurf im Springen knapp die Top Ten. Er landete mit 51,2 Minuspunkten auf Platz elf, da er dem punktegleich beendenden Andrew Nicholson (Neuseeland) mit Avebury den Vortritt lassen musste, der im Gelände wenige Sekunden schneller unterwegs gewesen. Für das Holsteiner Paar war es der zweite Start in Badminton. Im Vorjahr hatten sie in der Dressur gewonnen und waren nach einem Fehler im Gelände auf Platz 39 gelandet. Eine bessere Badminton-Bilanz hat Mannschafts-Olympiasieger Andreas Dibowski (Döhle) vorzuweisen. Bereits zwei Mal lag er auf Platz zwei, einmal beendete er auf Platz vier. In diesem Jahr kam er mit Pau-Siegerin FRH Fantasia allerdings nicht über Platz 19 hinaus.

Insgesamt gingen am Wochenende sechs deutsche Paare an den Start. Anna Warnecke (Osnabrück), die mit Twinkle Bee bereits zum fünften Mal in Badminton am Start war, beendete die Prüfung auf Platz 43. So hatte sie sich nach Dressur zwar mit einer sicheren Geländerunde auf Platz 29 verbessert, büßte den Vorsprung jedoch durch drei Abwürfe und Zeitfehler im Springen wieder ein. Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke (Münster), die wie „Dibo“ bereits einmal mit Sleep Late den zweiten Platz in dieser Prüfung belegen konnte, schied mit FRH Butts Abraxxas nach einem Sturz im Gelände aus. Andreas Ostholt (Warendorf) mit Franco Jeas gab nach einer Verweigerung auf.

Bericht: FN-Press / Uta Helkenberg
Bilder: FEI / Kit Houghton



25/04/11 - Klaus Kurk berichtet aus Badminton / 4

Klaus Kurk

1980, 1994, 1996 + 2011
Mark Todd machte es zum 4. Mal


Um die Jahreszahlen einzuordnen: Er gewann seinen ersten Badminton-Titel, da war Michael Jung noch nicht einmal geboren und mehr als zehn Jahre nach seinem freiwilligen Ausstieg im Anschluss an die Olympischen Spiele von Athen ist er jetzt wieder ganz oben angekommen.

Heute ritt er den 10jährigen NZB Land Vision als Overnight-Leader in einer Art und Weise über die dreizehn Hindernisse, die einen wahren Champion auszeichnet. Er sah beim Einritt schon so aus, als wüsste er, dass nur er heute gewinnen könne. Der Schimmel, der im letzten Herbst Runner-up in Boekelo war und gestern nur mit dem letzten Tropfen durch das Quarry kam, sich dann noch über den letzten halben Kilometer quälte, hatte sich hervorragend regeneriert. Lediglich 43,6 Minuspunkte standen in der Ergebnisliste.

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24/04/11 - Klaus Kurk berichtet aus Badminton / 3

Klaus Kurk

Marina Köhncke ist zurück in der Weltspitze

Sie war heiser, sie hatte schlecht geschlafen, sie wurde das erste Mal im Cross gestoppt und ist jetzt wieder bei den Besten angekommen: Siebzehn Jahre nach ihrem letzten Badminton-Start ("Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch mal zurück komme.") hat Marina Köhncke die elfjährige Holsteiner Stute Calma Schelly ganz sicher durch den von Hugh Thomas gestalteten Kurs gesteuert. Lediglich 3,2 Zeitfehler katapultierten sie zwischenzeitlich auf die führende Position. Von den sieben Reitern, die ihr diesen Platz noch hätten streitig machen können, ritt aber niemand ohne Fehler in die Zeit. Einzig Mark Todd / NZB Land Vision konnte als letzter Starter trotz seiner Zeitüberschreitung einen ganz kleinen Vorsprung retten und schob Marina Köhncke auf den zweiten Platz.

An der Sunken Lane mussten die Zuschauer ganz kurz innehalten: Calma Schelly schaute sich das Hindernis etwas zu genau an, vergaß fast ihre Vorderbeine und rutschte mit der Vorhand über das erste Element: "Da haben wir Glück gehabt, dass die Landestelle tiefer lag und ich sofort wieder Gas geben konnte. Ich wollte unbedingt die Alternative vermeiden" konnte sie sich noch genau an die Situation erinnern. Danach kam dann auf Grund des Sturzes von Louise Skelton die unfreiwillige Pause. " Nach dem Stopp waren wir am Tisch nicht so gut, nicht flüssig genug." Dann der Wasserkomplex mit einer kleinen Schrecksekunde, da Calma Schelly beim Aufsprung aus dem Wasser ihre Hinterbeine nicht optimal mit bekam. Aber auch das war am Ende nicht wirklich ein Problem. "Sie hat so stark gekämpft" und setzte sich ob der eigenen Anstrengung erst einmal auf den Badminton-Rasen.

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24/04/11 - Badminton: Marina Köhncke 2. nach Gelände


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Badminton/GBR (fn-press). Nach dem Geländeritt bei der berühmten Vielseitigkeitsprüfung in Badminton in Großbritannien liegt Marina Köhncke (Badendorf) mit Calma Schelly an zweiter Stelle (Zwischenstand 43,8 Minuspunkte) hinter „Busch“-Legende Mark Todd aus Neuseeland (43,6) mit NBZ Land Vision und der Britin Nicola Wilson mit Opposition Buzz (44,0).

Für Marina Köhncke ist es der zweite Start in Badminton. Bereits 1994 nahm die damalige Deutsche Meisterin, damals noch unter ihrem Mädchennamen Loheit, mit ihrem Erfolgspferd Sundance Kid an der Traditionsprüfung teil, lag nach Dressur in Führung, musste allerdings an der „Luckington Lane Crossing“ ausscheiden. Bei ihrem aktuellen Start sitzt Marina Köhncke, mittlerweile verheiratet und Mutter zweier Kinder, im Sattel der zwölfjährigen Holsteiner Stute Calma Schelly. Diese ist auch der Grund für Köhnckes Rückkehr in den Spitzensport, „Sie kann alles, sie rennt und springt, sie ist ehrlich und vorsichtig, da ist nichts an ihr, was nicht gut ist“, sagte die Reiterin im Radiointerview nach der Dressur „Mit so einem Pferd kann man nicht zuhause bleiben.“ Ihre Qualität bewies die Stute nicht nur im Viereck, wo das Paar mit 39,8 Minuspunkten Platz sechs belegte, sondern auch im Gelände. Trotz einer Zwangspause auf der Strecke – das Paar war wegen eines Sturzes der englischen Reiterin Louise Skelton angehalten worden – fand das Paar rasch wieder seinen Rhythmus und beendete den Kurs fehlerfrei. Lediglich 4,0 Strafsekunden musste sich Marina Köhncke anrechnen lassen und kam damit auf 43,6 Minuspunkte, die schließlich nur der letzte der 77 Starter im Gelände, der zweimalige Olympiasieger Mark Todd mit NZB Land Vision, unterbieten konnte.

Gut lief es auch für Kai Rüder (Blieschendorf) mit Leprince des Bois. Der Vorjahres-Führende nach der Dressur kam in diesem Jahr ohne Hindernisfehler und mit nur 2,4 Zeitstrafpunkten durch das Gelände und belegt Platz zwölf (47,2) im Zwischenstand, zwei Plätze vor Mannschafts-Olympiasieger Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia (52,1). Anna Warnecke (Osnabrück) und Twinkle Bee, die bereits zum fünften Mal in Badminton am Start sind, rangieren vor dem Springen auf Platz 29 (63,6).

Insgesamt traten sechs deutsche Reiter beim CCI**** Badminton an. Weniger Glück als ihre Mitstreiter hatten Andreas Ostholt (Warendorf), der mit Franco Jeas kurz vor dem Ziel nach einer Verweigerung aufgab, und Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke (Münster). Sie ging als erste Deutsche an den Start und musste mit ihrem Championatspferd FRH Butts Abraxxas nach einem Sturz am Einsprung des „Huntsman Close“ ausscheiden. Dabei zog sie sich laut Mannschaftsarzt Dr. Manfred Giensch eine Innenbandverletzung am Knie zu. Ein möglicher Einsatz bei den Europameisterschaften im August sei dadurch aber nicht gefährdet, schätzt Dr. Giensch.

Bericht: FN-Press / Uta Helkenberg
Bilder: FEI / Kit Houghton



23/04/11 - Klaus Kurk berichtet aus Badminton / 2


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"Ich hab das Puckern am Stiefel spüren können",

... so Andreas Ostholt über den Herzschlag seines Franco Jeas, als der die Badminton-Fotografen entdeckt hatte. Morgens zwei Mal reiten, vor der Prüfung nicht einmal eine Viertelstunde aufwärmen und direkt vor dem Start die "Gewöhnung" an die schnell-auslösenden Kameras: Optimal auf den Punkt vorbereitet zeigten sich der Warendorfer und sein Partner: Fast neun Punkte verbessert gegenüber Luhmühlen, die beste Bewertung auf 3* und 4*-Niveau - und das hier in Badminton. "Er hat sich schon in der ersten Trabtour sehr gut gezeigt und ich hatte ein richtig gutes Gefühl." Aber eigentlich war die Dressur schon sehr schnell wieder Geschichte und der Blick ging eindeutig auf den Sonntag: "Ich habe vor, überall den direkten Weg zu gehen und hoffe auf eine schnelle Null-Runde."

Etwas ruhiger und nachdenklicher zeigte sich Andreas Dibowski nach seiner Vorstellung mit der Pau-Siegerin FRH Fantasia: "Sie war doch etwas angespannt, etwas erstaunt. Das gab sich zwar etwas beim Einreiten, aber die Tage vorher war sie lockerer." Eine andere Baustelle hat sich aber nicht aufgetan: "Ich hatte wohl gedacht, dass ich Probleme mit den Wechseln bekommen würde, denn die sprang sie in dieser Woche gar nicht mehr." Die drei Richter bewerteten den ausgeglichenen Ritt mit 616 Punkten oder umgerechnet 68,44 %. "Mein Gefühl hat mir schon gesagt, das ich mit so einer Note rechnen musste. Und das Wetter zählt als Ausrede auch nicht."

Die ersten sechs nach der Dressur haben weniger als 40 Punkte (Marina Köhncke - 6. - 39,8), Ruth Edge und der Luhmühlen-Sieger 2008 Two Thyme führen mit 33,3 Punkten das Feld der noch 82 Starter an, würden aber -rein theoretisch- mit einer Verweigerung bis auf Platz 40 "durchgereicht" werden. Dazwischen liegen noch Ingrid Klimke/FRH Butts Abraxxas (10. mit 43,3 Punkten), Andreas Ostholt/Franco Jeas (15. - 44,5), Kai Rüder/Le Prince des Bois (17. - 44,8) und Andreas Dibowski/FRH Fantasia (26. - 47,3). Vor zwei Jahren haben Anna Warnecke/Twinkle Bee ihrem Dressurergebnis von 60 Punkten nichts mehr hinzugefügt und waren am Ende 14. Heute steht der Zähler bei 59,2 Punkten.

Wenn man davon ausgeht, das auch Nicola Wilson und Opposition Buzz mal wieder ihr Dressurergebnis (Platz 12 mit 44,0 Punkten) nach Hause bringen, hätte -aus deutscher Sicht- neben Marina Köhncke nur noch Ingrid Klimke eine Siegchance. Gut, dass morgen alle noch in den Cross müssen.

Badminton, 22.4.2011 - Klaus Kurk / Bilder: Kit Houghton und Klaus Kurk



22/04/11 - Klaus Kurk berichtet aus Badminton / 1


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Es ist angerichtet

Innerhalb weniger Wochen ist aus dem beschaulichen Park des Duke of Beaufort wieder eine der weltgrößten Reitsportarenen geworden. Die rot-weißen Tribünendächer sind ebenso schon Tradition wie die vielen Helferinnen und Helfer, die ich wieder an denselben Stellen finde, wie in den Jahren zuvor. Auch wie immer: Freundlich, höflich und immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Selbst Mitsubishi als Titelsponsor ist schon seit 1992 dabei. Dieser Ort strahlt eine Art von Magie aus: Alles ist nichts Besonderes. Aber es ist eben Badminton. Im Auto schon wurde ich gefragt, weshalb die Geschwindigkeit mit der kürzer werdenden Reststrecke immer weiter steigen würde. Ich habe es selber nicht einmal gemerkt. Hunderte von Campern bevölkern die Wiese, die sie schon seit Jahrzenten an diesem Wochenende bevölkern. Einzig neu sind die seit einigen Jahren befestigte Auffahrt und die Dixi-WCs.

Das Viereck in der Mitte Platzes ist naturbelassen, lediglich die Mittellinie wurde mit dem Rasenmäher kenntlich gemacht. Über die Aufwuchshöhe des satten Grüns würde sich in heimischen Gefilden wahrscheinlich fast jeder L-Dressur-Reiter aufregen. Die Sitzplätze im Stadion sind mäßig gefüllt. Mehr Menschen drängt es bei den frühsommerlichen Temperaturen in die zahlreichen Ladenstraßen und die Außengastronomie. Sehen und gesehen werden. Oder einfach auch Leben und leben lassen. Eine tolle Atmosphäre. Es ist schön, wieder hier zu sein.

Sport? Richtig, geritten wird hier ja auch. Sogar sehr erfolgreich, wenn der Blick durch die deutsche Brille geht: Marina Köhncke /Calma Schelly mussten nur die Badminton-Debütantin Laura Collett passieren lassen. Ingrid Klimke / FRH Butts Abraxxas auf Rang 4 und Kai Rüder / Le Prince des Bois (5.) komplettieren das erfolgreiche Trio. Anna Warnecke und Twinkle Bee liegen nach dem ersten Tag mit 59,2 Punkten auf Rang 29. Vor Jahresfrist wurde Simone Deitermann in der Endabrechnung auf dem zwölften Platz geführt: Ihr Gesamtergebnis: 60,2 Punkte.

Marina Köhncke zeigte sich nach ihrem ersten Ritt in Badminton seit 1994 hoch zufrieden: "Ich bin besser vorbereitet als damals. Sie rennt, sie springt und dieses hier ist mein Ziel. Alles was dann noch kommt, ist zusätzlich."

Badminton, 22.4.2011 - Klaus Kurk (Bilder: Mitsubishi Motors / Kit Houghton)



04/04/11 - 25 Jahre Internationale Marbacher Vielseitigkeit

Auf die Besucher der 25. Internationalen Marbacher Vielseitigkeit warten vom 6. bis 8. Mai spannende Wettkämpfe: Neben Teilnehmern aus Belgien, Österreich und der Schweiz haben bereits vor Nennungsschluss die beiden, im wahrsten Sinne des Wortes, Spitzen-reiter der deutschen Vielseitigkeitsszene ihr Kommen zugesagt: Andreas Dibowski vom Irenhof in Döhle, die aktuelle Nummer eins unter den deutschen Buschprofis, amtierender Team-Olympiasieger und Vierter der Weltrangliste, und Michael Jung aus Horb-Altheim, der nach seinem Triumph bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr derzeit Position zwei der deutschen und Platz zehn der weltweiten Rangliste belegt.


Wiedersehen mit den Weltmeistern

Die Chancen, dass "Dibo" neben seinen beiden Nachwuchskrachern Mighty Magic und FRH Butts Avedon in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung auch sein Championatspferd Euroridings Butts Leon in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung sattelt, stehen gut. Und vielleicht gibt es auf der Schwäbischen Alb am ersten Mai-Wochenende - zur Freude der zahlreichen Fans - auch ein Wiedersehen mit "ihrem" Weltmeister-Duo: Voraussichtlich wird Lokalmatador Michael Jung nicht nur mit Leopin, mit dem er 2010 unter anderem Dritter im Aachener CCIO war, an den Start gehen, sondern in Marbach auch versuchen, mit seinem Württemberger La Biosthetique Sam FBW wie schon im Vorjahr die mit drei Sternen dekorierte Prüfung und damit auch das Championat der deutschen Berufsreiter für sich zu entscheiden. Insgesamt 7000 Euro gibt es im CIC***, der für die deutschen Reiter zugleich Vorberei-tungsprüfung für die EM in Luhmühlen und Station des Derby-Dynamic-Cups ist, zu ge-winnen. Dazu kommen 3000 Euro, die im Rahmen einer erstmals ausgeschriebenen Na-tionen-Mannschaftswertung ausgeschüttet werden. "Mit diesem Teamwettbewerb wollen wir zum einen unsere Hauptprüfung für die Zuschauer noch attraktiver machen und zum anderen ausländische Föderationen dazu animieren, mehr Reiter für unser Turnier zu nominieren", begründet Gesamt-Turnierleiter Wolfgang Leiss die Neuerung.


Alles neu macht der Mai

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es jedoch nicht nur Veränderungen hinsichtlich des Prü-fungsangebots sondern auch Neuigkeiten in Sachen Geländestrecke: Bereits abgeschlos-sen ist der Umbau des Wasserhindernis-Komplexes - nach dem Hauptsponsor, dem Württembergischen Pferdesportverband nun WPSV-Wasser genannt - im sogenannten Eichelesgarten, durch den die ursprünglich vorhandene Wasserfläche nahezu verdoppelt wurde. Dies schafft nicht nur mehr Variationsmöglichkeiten bei der Durchquerung des Teiches und somit eine abwechslungsreichere Gestaltung der Wasser-Hindernisse, sondern dient auch der Sicherheit von Reiter und Pferd. "Durch die neu geschaffene Wasserfläche bleibt bei einem eventuellen Unfall der Sturzraum frei, wodurch Kollisionen mit dem Teichrand, dem Zaun oder der Insel sehr viel unwahrscheinlicher sind", erklärt Marbachs international renommierter Gelände-Parcourschef Gerd Haiber. Darüber hinaus wurde die Streckenführung geändert: Bisher folgte an die Passage im Eichelesgarten eine lange Schleife durch eine Senke, bevor es wieder bergauf ging. Dieser Abschnitt wird komplett aus der Strecke genommen. Im Gegenzug wird der Start weiter zurückverlegt, so dass zu Beginn auf die Teilnehmer zunächst eine längere ebene Phase wartet. Insgesamt sind so wesentlich weniger Höhenmeter zu bewältigen. - Ein Konzept, das dem Einstiegscharakter der Prüfung Rechnung trage, so Wolfgang Leiss: "Wir wollen in diesem Jahr mit einer Drei-Sterne-Prüfung, die am unteren Schwierigkeits-Level angesiedelt ist, nicht zuletzt auch Nachwuchsreiter und Teilnehmer mit weniger erfahrenen Pferden ansprechen und ihnen den Auftakt in die Saison ermöglichen".


Am Samstag geht es ins Gelände

Für alle, die live dabei sein wollen: Die Teilprüfung Gelände steht sowohl für die CIC***-Reiter als für die Starter in der internationalen Ein-Stern-Prüfung (CIC*) und für die die Teilnehmer an der internationalen Pony-Prüfung (CCI-P) am Samstag auf dem Programm. Bereits am Freitag klingelt im großen Stadion des Haupt- und Landgestüts die Glocke im Viereck, am Sonntag dann entscheiden sich dort alle drei Prüfungen im Rahmen der abschließenden Springen. Nähere Infos rund um die Internationale Marbacher Vielseitigkeit 2011 gibt es im Internetunter www.marbachervielseitigkeit.de => [klick]



04/04/11 - 25 Jahre Internationale Marbacher Vielseitigkeit

Auf die Besucher der 25. Internationalen Marbacher Vielseitigkeit warten vom 6. bis 8. Mai spannende Wettkämpfe: Neben Teilnehmern aus Belgien, Österreich und der Schweiz haben bereits vor Nennungsschluss die beiden, im wahrsten Sinne des Wortes, Spitzen-reiter der deutschen Vielseitigkeitsszene ihr Kommen zugesagt: Andreas Dibowski vom Irenhof in Döhle, die aktuelle Nummer eins unter den deutschen Buschprofis, amtierender Team-Olympiasieger und Vierter der Weltrangliste, und Michael Jung aus Horb-Altheim, der nach seinem Triumph bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr derzeit Position zwei der deutschen und Platz zehn der weltweiten Rangliste belegt.


Wiedersehen mit den Weltmeistern

Die Chancen, dass "Dibo" neben seinen beiden Nachwuchskrachern Mighty Magic und FRH Butts Avedon in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung auch sein Championatspferd Euroridings Butts Leon in der internationalen Drei-Sterne-Prüfung sattelt, stehen gut. Und vielleicht gibt es auf der Schwäbischen Alb am ersten Mai-Wochenende - zur Freude der zahlreichen Fans - auch ein Wiedersehen mit "ihrem" Weltmeister-Duo: Voraussichtlich wird Lokalmatador Michael Jung nicht nur mit Leopin, mit dem er 2010 unter anderem Dritter im Aachener CCIO war, an den Start gehen, sondern in Marbach auch versuchen, mit seinem Württemberger La Biosthetique Sam FBW wie schon im Vorjahr die mit drei Sternen dekorierte Prüfung und damit auch das Championat der deutschen Berufsreiter für sich zu entscheiden. Insgesamt 7000 Euro gibt es im CIC***, der für die deutschen Reiter zugleich Vorberei-tungsprüfung für die EM in Luhmühlen und Station des Derby-Dynamic-Cups ist, zu ge-winnen. Dazu kommen 3000 Euro, die im Rahmen einer erstmals ausgeschriebenen Na-tionen-Mannschaftswertung ausgeschüttet werden. "Mit diesem Teamwettbewerb wollen wir zum einen unsere Hauptprüfung für die Zuschauer noch attraktiver machen und zum anderen ausländische Föderationen dazu animieren, mehr Reiter für unser Turnier zu nominieren", begründet Gesamt-Turnierleiter Wolfgang Leiss die Neuerung.


Alles neu macht der Mai

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es jedoch nicht nur Veränderungen hinsichtlich des Prü-fungsangebots sondern auch Neuigkeiten in Sachen Geländestrecke: Bereits abgeschlos-sen ist der Umbau des Wasserhindernis-Komplexes - nach dem Hauptsponsor, dem Württembergischen Pferdesportverband nun WPSV-Wasser genannt - im sogenannten Eichelesgarten, durch den die ursprünglich vorhandene Wasserfläche nahezu verdoppelt wurde. Dies schafft nicht nur mehr Variationsmöglichkeiten bei der Durchquerung des Teiches und somit eine abwechslungsreichere Gestaltung der Wasser-Hindernisse, sondern dient auch der Sicherheit von Reiter und Pferd. "Durch die neu geschaffene Wasserfläche bleibt bei einem eventuellen Unfall der Sturzraum frei, wodurch Kollisionen mit dem Teichrand, dem Zaun oder der Insel sehr viel unwahrscheinlicher sind", erklärt Marbachs international renommierter Gelände-Parcourschef Gerd Haiber. Darüber hinaus wurde die Streckenführung geändert: Bisher folgte an die Passage im Eichelesgarten eine lange Schleife durch eine Senke, bevor es wieder bergauf ging. Dieser Abschnitt wird komplett aus der Strecke genommen. Im Gegenzug wird der Start weiter zurückverlegt, so dass zu Beginn auf die Teilnehmer zunächst eine längere ebene Phase wartet. Insgesamt sind so wesentlich weniger Höhenmeter zu bewältigen. - Ein Konzept, das dem Einstiegscharakter der Prüfung Rechnung trage, so Wolfgang Leiss: "Wir wollen in diesem Jahr mit einer Drei-Sterne-Prüfung, die am unteren Schwierigkeits-Level angesiedelt ist, nicht zuletzt auch Nachwuchsreiter und Teilnehmer mit weniger erfahrenen Pferden ansprechen und ihnen den Auftakt in die Saison ermöglichen".


Am Samstag geht es ins Gelände

Für alle, die live dabei sein wollen: Die Teilprüfung Gelände steht sowohl für die CIC***-Reiter als für die Starter in der internationalen Ein-Stern-Prüfung (CIC*) und für die die Teilnehmer an der internationalen Pony-Prüfung (CCI-P) am Samstag auf dem Programm. Bereits am Freitag klingelt im großen Stadion des Haupt- und Landgestüts die Glocke im Viereck, am Sonntag dann entscheiden sich dort alle drei Prüfungen im Rahmen der abschließenden Springen. Nähere Infos rund um die Internationale Marbacher Vielseitigkeit 2011 gibt es im Internetunter www.marbachervielseitigkeit.de => [klick]



31.März 2011 / HORSEWARE Partner von Peter Thomsen

Internationaler Vielseitigkeitsreiter Peter Thomsen aus Kleinwiehe, der von der irischen Firma Horseware Products Ltd. gesponsert wird, verkündete letzte Woche, dass nun vier seiner Pferde, den Prefix "Horseware's" tragen werden. Die Pferde sind nun als "Horseware's Cayenne", "Horseware's Barny", "Horseware's Parko" und "Horseware's Master Boy" national und international eingetragen. Thomsen wird seit 2009 von Horseware Ireland Ltd. unterstützt und hat seitdem die Firma auf nationalem und internationalem Niveau vertreten.

Zu Thomsens größten Championatserfolgen zählen unter anderem die Mannschaftsgoldmedaille bei den Olympischen Spielen in Hong Kong 2008, der 5. Platz (Einzel) bei der Euro 1993 in Achselschwang mit White Girl und die Bronzemedaille mit dem Team bei der WM in Den Hag 1994 (White Girl), Silber mit dem Team bei der Euro in Luhmühlen 1999 mit Warren Gorse, 10.Platz mit The Ghost of Hamish in Badminton, dieser war auch in Burghley platziert und zahlreiche ***-Platzierungen mit über zwanzig Pferden.

Das große Saisonziel 2011 ist für Thomsen die Europameisterschaft in Luhmühlen Ende August. In Frage kommen dafür Horseware's Cayenne und Horseware's Parko. Beide haben die erforderlichen Qualifikationen. Weitere Termine sind die VM in Sahrendorf, das CIC** in Bredeneek und das CIC*** in Marbach. Erstes Hauptziel für Horseware's Barny, Horseware's Cayenne und Horseware's Masterboy ist das CCI*** in Bramham und das CCI**** in Luhmühlen.

Thomsen über Horseware:
"Horseware hat einfach die besten Pferdedecken, die es auf dem Markt gibt. Sie liegen perfekt auf dem Pferd, verfügen über beste Qualität und Stabilität. Unsere Pferde sind im Stall, auf der Wiese, in der Führmaschine und beim Transport bestens gekleidet und geschützt. Bei Horseware handelt es sich um ein junges, dynamisches Team, das kreativ mit Ideenreichtum, mit Spaß und Horsemanship Produkte entwirft, von denen die Pferde und wir jederzeit profitieren.

Horseware wünscht Peter Thomsen viel Erfolg fuer die Saison 2011 und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

HW



28.März 2011 / One-Day-Event (VL) Hannover

Das One-Day-Event, ausgeschrieben als nationale VL in drei Abteilungen, war in diesem Jahr mit gutem Wetter gesegnet, auf die Teilnehmer wartete eine neu gestaltete Geländestrecke und die Zuschauer bekamen einige prominente Paare und guten Sport zu sehen..

Die Besonderheit der Frühjahrsprüfung im Reitstadion Hannover ist die Lage. Der großzügige Turnierplatz befindet sich nämlich mitten in der Stadt. Trotz des relativ begrenzten Geländes gelingt es immer wieder eine flüssig zu reitende Einlaufprüfung zu konzipieren, die vor allen Dingen als Vorbereitungsprüfung für größere Aufgaben genutzt wird.

Auf ca. 1.600 m verteilen sich 26 Hindernisse mit einigen anspruchsvollen Sprungfolgen und Kombinationen. "Probleme" gab es auf der Geländetrecke aber fast überhaupt nicht zu sehen, die Qualität des Starterfeldes war, wie in jedem Jahr, äußerst hoch und auch Top-Reiter/innen wie zum Beispiel Bettina Hoy, Sara Algotsson Ostholt, Christopher Forsberg, Dirk Schrade und Kai-Steffen Meier nutzten die Chance zu einem gelungenen Saisoneinstieg.

Zu dem One-Day-Event wreden wir am Dienstag ein Video veröffentlichen, bereits heute können Sie sich alle Sprünge der Geländetrecke ansehen, zum Starten der Galerie klicken Sie bitte das Bild (oben links) an.

Ergebnisse: [1.Abt.] [2.Abt.] [3.Abt.]

GK



27.März 2011 / CICO*** in Fontainebleau:
Sieg für Michael Jung und das deutsche Team

Fontainebleau/FRA (fn-press). Es ist ein Saisonauftakt wie aus dem Bilderbuch. Im französischen Fontainebleau sicherten sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter – Michael Jung (Horb) mit Leopin, Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia, Kai Rüder (Blieschendorf) mit Leprince des Bois und Andreas Ostholt (Warendorf) mit Franco Jeas – den Sieg im Nationenpreis und stellten mit „Frontmann“ Michael Jung auch den überragenden Reiter des Turniers. Er belegte nicht nur die Plätze eins, drei und vier in der Drei-Sterne-Hauptprüfung, sondern auch mit Nachwuchspferden die Plätze eins und zwei im CCI*.

„Das lief deutlich besser als vor zwei Jahren“, kommentierte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) schmunzelnd in Erinnerung an die EM 2009, bei der das deutsche Team ausgeschieden war. Schon damals war es Michael Jung, der mit Einzel-Bronze die deutsche Ehre gerettet hatte. In diesem Jahr landete das Weltmeisterpaar Michael Jung und La Biosthetique Sam FBW – trotz eines Abwurfs im abschließenden Springen – einen Start-Ziel-Sieg (Endstand 41,0).

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14.März 2011 / Neues aus der Szene 2/11

Diesmal die guten Nachrichten zu erst: Yoshiaki Oiwa konnte das Krankenhaus in Portugal verlassen und befindet sich per LKW auf dem Weg in Richtung Deutschland. Auch wenn er während der 2-tägigen Reise das Bett hüten kann, dürfte die Fahrt eine relativ schmerzhafte Angelegenheit werden - jeder der einen Rippenbruch hinter sich hat, wird das kennen und bestätigen - doch auf eine geplante Rückreise mit dem Flugzeug musste Yoshiaki Oiwa verzichten, da die Druckverhältnisse für seine verletzte Lunge ungünstig hätten sein können.


Die schlimmen Katastrophen in Japan dürften uns alle sehr erschüttert haben und ein Ende ist leider noch nicht in Sicht. Die Familien von Yoshiaki Oiwa und auch von seinem Trainingskollegen, Kenki Sato, sind davon aber nicht betroffen. Allerdings soll es einen Freund sehr schlimm getroffen haben. Von seinen zwei Reitställen ist angeblich nichts mehr "übrig" und bis auf ein Pferd konnten wohl auch die vierbeinigen Bewohner nicht gerettet werden.


Angesichts der Geschehnisse in Japan fällt es zwar schwer zur Tagesordnung über zu gehen, aber es gab auch internationalen Sport am vergangenen Wochenende, nämlich in Barroca d'Alva/POR. Dirk Schrade hatte für Yoshiaki Oiwa den Start mit User Friendly im CIC*** übernommen, da das Pferd möglichst ein Qualifikationsergebnis erzielen sollte. Nach dem 11. Platz im Viereck kam es im Gelände am letzten Element des Wasserkomplexes aber leider zu einem Missverständnis zwischen Pferd und Reiter und in der Folge zu 20 Minuspunkten. Kann vorkommen, wenn man sich erst ein paar Tage kennt, leider war das Quali-Ergebnis damit aber hinfällig. Dirk präsentierte den Wallach zwar noch zur abschließenden Verfassungsprüfung verzichtete dann aber wegen des starken Regens auf einen Start im Springen. Im CCI* konnte sich Dirk Schrade mit Under Suspection platzieren, genauso wie der zweite deutsche Starter, Jörg Kurbel / Talent. Die Ergebnisse liegen leider noch nicht vor, nach einem Klick auf das obige Bild gelangt man aber auf die Homepage auf welcher die Listen irgendwann (hoffentlich) veröffentlicht werden.


Top-Stars in Hannover

Am 26. März findet traditionell das One-Day-Event (VL) im Reitstadion zu Hannover statt [Homepage]. Immer schon werden wegen der wetterfesten Bodenverhältnisse auch viele prominente Reiter angelockt. In diesem Jahr wird man aber besonders viele Top-Paare, zum Beispiel Frank Ostholt mit Mr. Medicott, beobachten können. Schön für die Zuschauer ist die Tatsache, dass man fast den kompletten Ritt im Gelände einsehen kann.

GK



13.März 2011 / Gut Weiherhof / Radolfzell rüstet sich

Das internationale Vielseitigkeitsturnier in Radolfzell auf dem "Gut Weiherhof" der Familie Vogg, hat sich schnell einen Namen gemacht und in einschlägigen Foren wird die Veranstaltung bereits als zukünftiges Dreisterne-Turnier gehandelt. In diesem Jahr sind es aber erst einmal und wieder Ein-/Zweisterne.

Für die große Beliebtheit des Turniers, das mittlerweile auch immer mehr Reiter aus dem hohen Norden Deutschlands interessiert, gibt es wohl mehrere Gründe. Neben dem schönen Ambiente und unterhaltsamen Rahmenprogramm dürfte es vor allen Dingen das größzügige, hügelige Gelände mit den aufwendig erstellten Hindernissen sein, das für große Nachfrage sorgt. Um die Qualität für jeden Starter aber nicht zu gefährden ist die Teilnehmerzahl auf 180 Paare beschränkt, frühes Nennen könnte sich also lohnen, zumal die Schweizer Meisterschaften in Radolfzell ausgetragen werden.

Für den Geländeaufbau ist wieder Rüdiger Rau, DOKR-Vielseitigkeitsausschuss-Mitglied und Inhaber der Reitschule Rau in Altensteig, verantwortlich. Der erste Arbeitseinsatz liegt schon hinter dem Geländebautrupp und noch einige mehr werden folgen. In diesem Jahr warten dann ein paar neue Hindernisse, wie zum Beispiel der überbaute Graben (Bild) auf die Starter und auch der "alte" Wall wird wieder integriert.

Ganz im Zeichen der Zeit wird es einen Video-Service für alle Interessierten geben, die nicht an den Bodensee reisen können. Die sogenannte "Video on Demand"-Seite (Video auf Abruf) wird mit kurzen Videos vom sportlichen Geschehen berichten und natürlich werden beliebte Videos wie zum Beispiel ein Course-Walk auch nicht fehlen. Sobald die Video-Seite online ist, werden wir darüber informieren.

Übrigens: Felix Vogg, Sohn des Hauses, hat seinen "Haushalt" in den Schwarzwald verlegt und trainiert in der Reitschule Jung. Seine Fernziele sind die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio und die Leitung von Gut Weiherhof. Von der Familie Jung wird er sicherlich in Bezug auf beide Ziele viel lernen können, für alle Interessierten hat er eine Internetseite "an den Start" gebracht => www.felixvogg.de .

Zum Starten der Galerie (4 Bilder) bitte das Bild anklicken.



9.März 2011 / Neues aus der Szene 1/11

Die schlechten Nachrichten zu erst: Yoshiaki Oiwa aus Japan (Bild links), der bei Dirk Schrade seine Pferde stehen hat und trainiert, ist bei einem Geländeritt des Vielseitigkeitsturniers in Barroca d'Alva sehr schwer gestürzt.

Er sei von einem Ast aus dem Sattel gebracht worden nachdem sein Pferd nicht auf dem direkten Weg geblieben ist, so Augenzeugen, blieb dann im Steigbügel hängen und wurde bei hohem Tempo circa 60 m mitgeschleift bevor er gegen einen Baum prallte. Yoshiaki konnte erst heute wieder die Intensivstation verlassen, muss aber weiter beobachtet und behandelt werden, da er mehrere Rippenbrüche und Verletzungen an der Lunge hat. Wir wünschen dem sympathischen Japaner alles Gute und gute Besserung!

Mit Spannung wurde die sogenannte "Entrie-List" des CCI**** in Badminton erwartet, denn nicht weniger als 9 deutsche Paare hatten im Vorfeld einen Start bei dem Klassiker in GB geplant. Da aber Nennung nicht gleich Startplatz ist, freut es besonders, dass alle deutschen Nennungen auch einen Startplatz bekommen werden. Nicht dabei sind Simone Deitermann und Dirk Schrade, beide hatten sich vor Nennungsschluss umentschieden.

Simone Deitermann ist nicht ganz so aus dem Winter gekommen, mit Free Easy NRW, wie sie es geplant hatte und geht deshalb kein Risiko ein. Ihr Plan soll sie nun über das CIC*** Marbach zum CCI*** Bramham/GBR führen, anschließend geht es dann nach dem CICO*** Aachen in den zweiten Teil der Saison, der hoffentlich mit einem EM-Start gekrönt wird.

Etwas anders bei Dirk Schrade, der mit King Artus einen Start in Badminton geplant und deshalb den Wallach mit nach Barroca d'Alva genommen hatte. Am vergangenen Wochenende verhinderte eine leichte Verletzung den Start beim CIC** in Portugal, wieder gesund soll er nun aber nicht direkt die Dreisterneprüfung dort gehen sondern bekommt eine solide Vorbereitung in Richtung CCI**** in Luhmühlen.

Hier die Entrie-Liste des CCI**** Badminton => [...]

GK



9.März 2011 / Große Unterstützung durch Sponsoren

„Ohne Sponsoren kein Sport“, betont TGL-Geschäftsführerin Julia Otto.

Mit dem Entschluss, die HSBC FEI Europameisterschaften der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen zu unterstützen, bestätigt sich HSBC erneut als globaler Sponsor des Vielseitigkeitssports und als Platin Partner der FEI. Julia Otto freut sich sehr, die Bank beim bevorstehenden Championat an ihrer Seite zu wissen: „HSBC unterstützt Luhmühlen schon seit mehreren Jahren und wir sind froh darüber, dass sie nun auch als Titelsponsor der Europameisterschaften auftreten.“


Als Wertungsprüfung der HSBC Classics™ unterstützt die Bank das CCI**** in Luhmühlen bereits seit 2008. In diesem Jahr schreibt die HSBC Classics Serie ein Gewinngeld von $ 150.000 aus und setzt sich wie in den vergangenen Jahren aus den 5 legendären Vier- Sterne-Vielseitigkeitsprüfungen zusammen: den Mitsubishi Motors Badminton Horse Trials (GBR), dem Rolex Kentucky Three-Day Event (USA), Luhmühlen CCI**** präsentiert von E.ON (GER), den Land Rover Burghley Horse Trials (GBR) und Les Etoiles de Pau CCI**** (FRA).

Giles Morgan, HSBC Group Head of Sponsorship: “Wir sind sehr stolz, dieses Championat erneut zu unterstützen und freuen uns sehr darauf, in ein weiteres Event in Luhmühlen zu investieren und so Teil dieses sportlichen Highlights zu werden.“ „Mit zwei großen Veranstaltungen in diesem Jahr war es entscheidend, die Finanzierung auf solide Beine zu stellen. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass unsere Hauptsponsoren, die Ostfriesische Teegesellschaft, Lotto Niedersachsen und Jeep® uns die Treue halten. Ohne sie könnten wir die Europameisterschaften nicht ausrichten. Das Gleiche gilt für viele weitere Sponsoren, wie die Privatbrauerei Wittingen, Schockemöhle Sports und Ariat, um nur einige zu nennen.“

Lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung aus Luhmühlen => [...]



6.März 2011 / Vermögen ist immer noch modern ...

Am vergangenen Wochenede fand die zweite Auflage der Top-Eventers-Sales-Days statt und es wurden nicht weniger als 18 interessante Vielseitigkeitspferde präsentiert, wobei die Palette vom großrahmigen Holsteiner bis zum bodenverachtenden Profi-Pferd reichte.

Neben der alljährlichen Auktion haben sich die sogenannten "Sales-Days" schon im zweiten Jahr etabliert, der Zuspruch von allen Seiten gibt dem Konzept recht.

Bereits weit im Vorfeld herrschte reges Interesse seitens entsprechender Pferdebesitzer an einer Vermarktung ihrer Nachwuchspferde, darunter einige renomierte Zuchtstätten und Ausbildungsställe. Kein Wunder also, dass eine qualitätvolle Kollektion zusammen kam, die fast für jeden Reitertyp das passende Pferd zur Verfügung hatte.

Damit war der Kreis sozusagen geschlossen, denn eine solche Veranstaltung macht besonders dann Sinn, wenn man als potentieller Käufer nicht durch die Lande reisen muss um ein passendes Pferd zu finden, sondern an einem Ort eine gewisse Auswahl zur Verfügung steht. Bereits im Laufe des Samstages wurden dann auch schon die ersten Pferde ins Ausland verkauft, die Reise hatte sich also gelohnt.

Einen großen Anteil an der erfolgreichen Duchführung der "Sales-Days" hat die Tatsache, dass Iris Schless und Elmar Lesch die Pferde der Kollektion meist sehr genau kennen und dementsprechend viel Auskunft geben konnten. Die jeweilige 10:00Uhr - Vorstellung der Pferde wurde fachkundig und lebhaft von Elmar Lesch moderiert und nicht selten kam er beim Anblick der Pferde zu dem Schluss: "Vermögen ist immer noch modern!" Aber nicht nur das: die meisten Reiter wurden mit viel Erfahrung sofort auf das "richtige" Pferd gesetzt und man konnte sich oft dem Eindruck nicht erwehren, es handele sich um eine gewachsene und schon länger bestehende Partnerschaft.

Die "Sales-Days" sind eine echte Bereicherung für den deutschen Vielseitigkeitspferde-Markt und nicht nur Iris Schless und Elmar Lesch dürften am Sonntagabend eine positive Bilanz gezogen haben.

GK



2.März 2011 / Vielseitigkeitsturnier in Schenefeld abgesagt

Schenefeld (fn-press). Das für Ende Juli anberaumte Vielseitigkeitsturnier in Schenefeld (CIC***, CIC** und V/S) fällt in diesem Jahr aus. "Mehrere Faktoren sind zusammengekommen, so dass wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben", sagt Hinrich Groth jr. vom Veranstalterteam.

So hat die Bank HSBC ihr Engagement in der FEI-Weltcup-Tour beendet und unterstützt in diesem Jahr nur noch die Vier-Sterne-Prüfungen in Badminton, Burghley, Luhmühlen und Pau und die Europameisterschaften. "Wir hätten den Weltcup selber finanzieren müssen", erklärt Hinrich Groth. Aus wirtschaftlichen Gründen kann auch ein weiterer wichtiger Partner des Elbdörfer und Schenefelder Reitverein beim Vielseitigkeitsturnier nicht mehr dabei sein. Ein weiterer Absagegrund ist der Juli-Termin. "Es gibt in dieser Zeit zu viele Prüfungen, unter anderem in Malmö. Daher können wir nicht mit einem besseren Starterfeld als in den vergangenen Jahren rechnen", erklärt Groth, der sich nun mit den Verantwortlichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zusammen setzen will, um das Konzept zu überdenken und eine Lösung für das kommende Jahr zu finden. Eine Lösung, die so aussehen könnte, dass - analog den Turnieren in Aachen und Wiesbaden - gleichzeitig mit den Vielseitigkeitsprüfungen auch Dressur- und Springprüfungen stattfinden.

Bericht: D. v. Preußen

Zu diesem Thema hat Donata von Preußen für FN-Aktuell ein Interview mit Bundestrainer Hans Melzer geführt => [lesen]



2.März 2011 / Marbacher Vielseitigkeit vom 6.-8.Mai'11

Er war nicht nur bei der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit 2010 das Maß der Dinge: Mit überragendem Vorsprung sicherte sich der spätere Weltmeister Michael Jung im vergangenen Frühling vor heimischem Publikum den Sieg in der CIC***-W-Prüfung und machte damit nicht nur als Championatskandidat auf sich aufmerksam sondern sammelte auf der Schwäbischen Alb auch die ersten wichtige Punkte für seinen späteren Weltcup-Gesamtsieg. Apropos Weltcup. Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren macht die Serie in diesem Jahr auf der Schwäbischen Alb keine Station. Zwar hat die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) den Marbacher Turnierveranstaltern auch für 2011 die Aus-richtung einer Weltcup-Prüfung angeboten, allerdings zu völlig veränderten Konditionen: "Bisher wurden wir von der FEI finanziell unterstützt, was die Weltcup-Prüfung für uns als Veranstalter durchaus lukrativ machte. 2011 hingegen hätten wir nicht nur das Preisgeld selbst aufbringen müssen, was für uns einen erheblichen finanziellen Mehraufwand be-deutet hätte. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen, schließlich ist für uns entscheidend, dass unser Turnier auch finanziell auf gesunden Beinen steht", begründet Wolfgang Leiss, der gemeinsam mit Gerd Haiber und Alexander Dehio an der Spitze des Turnierteams steht, die Entscheidung.


Nationen-Teamwertung feiert Premiere

Weltcup-Punkte werden in Marbach dieses Mal also nicht vergeben, dennoch wird die Traditionsveranstaltung vom 6. bis 8. Mai 2011 wieder zahlreiche nationale und interna-tionale Topreiter in den Süden der Republik locken. Im Rahmen der Drei-Sterne-Prüfung (CIC***) entscheidet sich zum einen, welcher deutsche Profi im Berufsreiter-Championat 2011 das Rennen macht, zum anderen ist erstmals auch eine Nationen-Mannschaftswertung ausgeschrieben. Unter besonderer Beobachtung stehen dabei die Ritte der deutschen Reiter: Die Bundestrainer Hans Melzer und Christopher Bartle werden ihre Schützlinge am ersten Mai-Wochenende ganz genau unter die Lupe nehmen, da es sich beim CIC*** um eine Vorbereitungsprüfung für die Europameisterschaft handelt, die Ende August in Luhmühlen stattfindet. Und nicht nur das: Marbach ist in diesem Jahr eine von sechs Stationen des Derby-Dynamic-Cups. Diese Serie hat die Heranführung talentierter Reiter und Pferde an das Championatsniveau zum Ziel und bedient sich ausgesuchter Zwei- und Drei-Sterne-Prüfungen in ganz Deutschland, in denen eine Sonderwertung über die besten sieben- bis neunjährigen Pferde und die besten Reiter zwischen 18 und 25 Jahren entscheidet. 2010 übrigens hieß der Gesamtsieger auch in dieser Serie Michael Jung, der mit dem damals neunjährigen Württemberger Wallach Weidezaunprofi's River of Joy die meisten Wer-tungspunkte sammelte.


Kleine Reiter ganz groß

Apropos Nachwuchsförderung. Auch die Ponyreiter kommen bei der Internationalen Mar-bacher Vielseitigkeit 2011 wieder zum Zug. Für die Jüngsten im Sattel geht es auf dem Gelände des baden-württembergischen Haupt- und Landgestüts um den Titel im Pony-Alpencup. Teilnahmeberechtigt in diesem Teamwettbewerb, der im vergangenen Jahr Premiere feierte und mit einem italienischen Triumph endete, sind Mannschaften aus Ita-lien, Österreich, der Schweiz, Slowenien, Frankreich, Liechtenstein und Deutschland. Für die deutschen Ponyreiter ist der Start in Marbach außerdem ein wichtiger Schritt in Rich-tung EM: Die CCIP-Prüfung ist für sie Sichtung für die Europameisterschaft der Pony-Vielseitigkeitsreiter im polnischen Jaszkowo Ende Juli. Last but not least geht es in Marbach für Baden-Württembergs Vielseitigkeitsreiter um Titel und Medaillen: Einmal mehr werden dort im Rahmen einer CIC*-Prüfung die Lan-desmeister der Reiter und Senioren ermittelt, die Ponyreiter aus dem Ländle tragen au-ßerdem im Rahmen des CCIP ihre Titelkämpfe aus. Nähere Infos rund um die Internatio-nale Marbacher Vielseitigkeit 2011 gibt es unter www.marbachervielseitigkeit.de



24.Feb.2011 / "neue" + "neue-alte" PS für deutsche Reiter

Die Vorfreude auf eine neue Saison ist eigentlich immer groß, doch in diesem Jahr könnte eine Saison auf uns zu kommen die von Anfang bis Ende mit Top-Sport und Highlights ausgestattet ist. Buschreiter.de hat bereits darüber berichtet [...], es gab wohl noch nie so viele Viersterne-Aspiranten wie in diesem Jahr. Mit dem CCI**** in Badminton und eventuell bereits 9 deutschen Top-Startern werden wir schon Anfang der Saison spannenden Sport und eventuell eine historische Leistung bewundern können. Nächster Höhepunkt wird dann das CIC***/CCI****/DM in Luhmühlen sein. Hier werden wohl alle Badminton-Paare an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen, trotzdem aber wird auch das CCI**** aus deutscher Sicht stark und sehr interessant besetzt sein. Interessant besonders wegen der Viersterne-Einsteiger und der neuen/"neuen-alten" Paare. Zum Beispiel peilt Dirk Schrade mit einem neuen Pferd einen Start an, Frank Ostholt ist berechtigterweise bester Hoffnung mit Little Paint an alte Erfolge anknüpfen zu können. Hier ein paar Infos zu den beiden deutschen Top-Paaren:

Little Paint ist im besten Alter von 13 Jahren, musste aber leider 2009 und 2010 pausieren. 2008 konnte sich der damals 10-jährige Wallach bereits über zwei Viersterne-Erfolge mit seinem Reiter Frank Ostholt freuen, nämlich einem 2. Platz beim CCI**** Luhmühlen und einem 8. Platz beim CCI**** in Pau/FRA. Dieses Jahr soll es über das CCI** in Compiegne/FRA und Dreisterne-Prüfungen in Frankreich und Polen bzw. England in Richtung der Viersterne in Luhmühlen gehen.

Hop and Skip heißt das neue Pferd im Stall von Dirk Schrade, obwohl das eigentlich nur die halbe Wahrheit ist, denn der 12-jährige Engländer ist schon über 2 Jahre dort zu Hause, unter einem anderen Reiter aber. Kenki Sato/JPN, der sich zusammen mit Yoshiaki Oiwa/JPN bei Dirk Schrade in Richtung London 2012 vorbereitet, hatte Hop and Skip bisher unter dem Sattel, konnte mit ihm Dreisterne gewinnen und zeigte eine ordentliche Leistung bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010. Für Kenki Sato konnte Chippieh, bisher unter Jens Borgmann bis Dreitsterne erfolgreich, erworben werden und außerdem fühlt er sich mit Toy Boy sehr wohl, mit dem er die Asien-Games in 2010 gewinnen konnte. So war der Weg frei für Dirk, der gemeinsam mit Freya Rethmeier nach einem weiteren Top-Pferd suchte. "Ich kenne Hop and Skip sehr gut und glaube, dass er mir sehr liegen wird", freut sich Dirk auf die kommenden gemeinsamen Aufgaben, von denen eine "CCI**** Luhmühlen" heißen soll.

(Für Bilder der beiden Pferde bitte das Bild anklicken)



22.Feb.2011 / FEI-Offizielle - die "Aufsteiger"

Es gibt aus deutscher Sicht nicht nur Neuzugänge bei den sogenannten FEI-Offiziellen (Richter, Technische Dele- gierte, Parcoursbauer ...), sondern auch qualifizierte Aufsteiger. Während Ernst Topp ab 2011 auch bei internationalen Prüfungen als Technischer Delegierter (TD/C) tätig sein wird, ist Mathias Otto-Erley zur höchsten Stufe aufgestiegen und ist nun TD (I), kann also auch bei Drei- und Viersterneprüfungen eingesetzt werden.

Bei den FEI-Richtern hat diesen Status (I) Hanna Rogge (Bild) erreicht. Auch sie wird man in Zukunft im Richterhäuschen von Drei- und Viersterneprüfungen sehen können. Dabei hat die Vielseitigkeitsszene es einem Zufall zu verdanken, dass Hanna Rogge die internationale Richterliste um einen deutschen Namen bereichert, denn vor ein paar Jahren war sie spontan zur Stelle als ein Richter-Kollege ausfiel. Ursprünglich aus der Dressur kommend, ist sie bei den Eventern "hängen" geblieben, kann bereits auf internationale Einsätze von Wien bis Süd-Afrika zurück blicken und auch in diesem Jahr wird es in die Ferne gehen, nämlich zu einer Dreisterne-Prüfung in Australien. Auch sie ist, wie die meisten Kollegen/innen, selbst noch aktiv im Sattel und als Trainerin, u.a. für den Perspektivkader des Landesverbandes Hannover, tätig. (Bild zum Vergrößern anklicken)



18.Feb.2011 / Juwelen für die Krone der Reiterei

Elmar Lesch und Iris Schless haben für die diesjährigen Top-Eventers-Sales-Days eine erlesene Auswahl junger sowie bereits weit geförderter Vielseitigkeitspferde zusammengestellt und präsentieren ihren Kunden am 5. und 6. März 2011 auf der Reitanlage von Elmar Lesch in Bavendorf diese knapp 20 Top-Eventer mit dem Prädikat "Juwelen für die Krone der Reiterei" im Rahmen ihrer Verkaufstage.

Insbesondere für junge Talente die Ambitionen haben, z. B. am Nachwuchschampionat, Landes- oder Deutschen Meisterschaften teilzunehmen, könnte dieser Traum schon 2011 in Erfüllung gehen. Mit den in der Kollektion befindlichen Teilnehmern des letztjährigen Bundeschampionates sowie Top-Eventern mit Platzierungen bis CCI* sollten dem reiterlichen Nachwuchs alle Türen weit offen stehen.

Interessant für Profireiter und anspruchsvolle Amateure sind die 4- und 5-jährigen Offerten der Kollektion. Elmar Lesch ist überzeugt, hier hochtalentierte Youngster entdeckt zu haben, die sich für die Bundeschampionate 2011/2012 empfehlen.

Wer mehr zu der Kollektion und den Verkaufstagen erfahren möchte, sollte die Internetseite www.top-eventers.com [...] besuchen. Hier findet man ausführliche Informationen zur Gestaltung und dem zeitlichen Ablauf der Top-Eventers-Sales-Days sowie aktuelle Berichte und Erfolgsmeldungen ehemaliger Verkaufspferde. In den nächsten Tagen wird auf dieser Internetseite eine Liste aller jetzt zum Verkauf stehenden Pferde veröffentlicht, zeitnah dazu werden zusätzlich Fotos, Infos zur Abstammung sowie kurze Videos online gestellt.

Die Pferde können bereits in der Woche vor den Verkaufstagen auf der Reitanlage von Elmar Lesch ausprobiert werden. In diesen Tagen ist eine Terminabsprache erforderlich. Sowohl am 5. als auch am 6. März werden die Top-Eventer in kleinen Gruppen unter dem Reiter präsentiert und können anschließend ebenfalls Probe geritten werden.

Für Fragen und Terminabsprachen stehen Elmar Lesch und Iris Schless gern zur Verfügung. Sie erreichen Elmar Lesch unter Tel.: 0171 . 450 86 73 und Iris Schless unter Tel.: 0171 - 260 51 53. Wenn Sie per E-Mail Kontakt aufnehemen möchten, schreiben Sie bitte an: service@top-eventers.com



17.Feb.2011 / FEI-Richter bekommen "Zuwachs" aus SHL

Unser kurzer Bericht über die aktuelle Richteliste erfreute sich großen Interesses und es wurden auch Anregungen und Hinweise an uns heran getragen - dafür vielen Dank. Gerne erfüllen wir einen Wunsch, der uns mehrmals erreichte und stellen Ihnen zwei weitere FEI-Richter vor, die 2011 zum ersten Mal auf der Richterliste geführt werden, aber keineswegs "Unbekannte" in der Szene sind: Karsten Theise und Kurt Carstensen. Beide kommen aus Schleswig-Holstein.

Karsten Theise ist Jahrgang 1959 und seit 25 Jahren auf der Richter-Liste der LK Schleswig Holstein zu finden. Er hatte schon zu seiner aktiven Zeit als Reiter mit dem Sammeln von s.g. Nachwuchsrichter Testaten begonnen. Die Richterprüfung für VL legte er mit "sehr gut" ab. 2006 erlangte er die Richterprüfung für GV, wurde dann Steward bei Eventing Level 3 und bestand die FEI-Richterprüfung in Luhmühlen 2010 Level 2. Im Sattel ritt er Springen und Vielseitigkeit bis CIC / CCN 2*, war u.a. 3mal in der Mannschaft beim Bundeswettkampf der Vielseitigkeitsreiter für SH. Events wie Schenefeld, Sahrendorf, Bad Segeberg u.a. kennt er also auch aus der Sicht des Reiters. Dieses Jahr wird er u.a. als Richter in Bredeneek, bei den DJM in Krusemark und natürlich Bad Segeberg tätig sein.

Kurt Carstensen kommt aus einer der deutschen Vielseitigkeitshochburgen, nämlich Großenwiehe. Er war vor alen Dingen im Dressursattel erfolgreich bis zur höchsten Klasse aber auch in Vielseitigkeitsprüfungen bis VL. In der Vielseitigkeitsszene genießt er als Trainer einen sehr guten Ruf, u.a. verlassen sich regelmäßig schwedische Championatsreiter auf seine Betreuung. In den letzten Jahren war er als Steward/Chefsteward bei renomierten Vielseitigkeiten wie zum Beispiel dem CIC*** Wiesbaden, dem CCIO*** Boekelo/NED und dem CIC-W*** Malmö/SWE tätig. Als Richter ist er bereits für die dänischen Meisterschaften und einige Prüfungen im In- und Ausland eingeplant. (Zum Starten der Galerie (4) bitte das Bild anklicken)



9.Feb.2011 / FEI-Richter mit 70 in den Ruhestand

Der Umstand, dass FEI-Richter mit dem 70ten Lebensjahr in den "Ruhestand" gehen müssen, hat die Richterliste aus deutscher Sicht nicht unerheblich und vor allen Dingen recht prominent ausgedünnt. In der aktuellen Offiziellen-Liste der FEI [...] sind angesehene Namen wie zum Beispiel Dietrich Fick, Tonius Lehmkuhl, Gert Stumme und Dr. Fritz von Blottnitz als "retired" markiert. Zum Glück aber können "retired"-Richter genauso wie Kollegen mit ausschließlich nationaler Zulassung trotzdem bei kleineren internationlen Prüfungen eingesetzt werden, denn für die verbleibenden 15 FEI-Richter aus Deutschland gäbe es ansonsten wohl eher wenig Freizeit an Wochenenden.

Es gibt aber auch Neuzugänge: Noch als aktiver Reiter selbst am Start internationaler Prüfungen hat sich Peter Eck bereits für die "Zeit danach" gerüstet, denn er möchte mit dem Vielseitigkeitssport verbunden bleiben. Gemeinsam mit seinem langjährigen Trainer und Freund, Tony Harris [Internetseite], hat er sich nicht nur praktisch sondern auch in der Beurteilung von Reitern weiter gebildet. Im Sommer 2010 konnte schließlich ein Level-2-FEI-Kurs für "Eventing Officials" in Luhmühlen erfolgreich absolviert werden und der Aufnahme in die FEI-Richterliste stand nichts mehr im Wege. Herzlichen Glückwunsch! (Bild zum Vergrößern anklicken)



7.Feb.2011 / Sitzschulungs-Seminar bei Eckart Meyners

Gute Ausbildung beginnt an der Basis - dem Sitz des Reiters. Unter diesem Motto trafen sich das "Top-Eventers-Team" sowie interessierte Gastreiter zu einem Seminar mit Eckart Meyners. Eckart Meyners, der weltweit einer der gefragtesten Fachmänner auf diesem Gebiet ist, vermittelte den Seminarteilnehmern durch einen Vortrag zur Bewegungslehre und dem "Geheimnis des losgelassen Sitzes" die Grundkenntnisse bevor es dann am Samstag zur praktischen Anwendung auf dem Pferd und "Trockenübungen" über ging.

Immer wieder erstaunlich ist dabei, dass sich der Erfolg bzw. Verbesserungen sofort einstellen können und nur ein paar Übungen nötig waren. Mit den neuen Erkenntnissen gut gerüstet wurde dann am Samstag noch eine Dressureinheit absolviert und am Sonntag fand ein intensives Springtraining für das "Top-Eventers-Team" statt. Auf der Homepage der "Top-Eventers" werden Sie übrigens während des ganzen Jahres über die Erfolge des "Teams" auf dem Laufenden gehalten [...]. (Zum Starten der Galerie (3) bitte das Bild anklicken)



7.Feb.2011 / Fritz Pape gewinnt 1. Vielseitigkeit in 2011

Schloss Sindlingen

Traditionell fand zur Eröffnung der Vielseitigkeitssaison das Hallenturnier mit VL und kombinierter Prüfung Kl. A in Schloss-Sindlingen/BW statt. Michael Jung war zwar in diesem Jahr erstmals nicht am Start, er ritt beim internationalen Turnier in Offenburg (Baden-Classics) und konnte sich u.a. über einen 2.Platz in einem CSI** freuen, trotzdem versammelte sich einige Prominenz aus dem Baden-Württembergischen Raum.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Indoor-VL mit einem anspruchsvollen Geländeparcours. Hier war Schlossherr und Lokalmatador Fritz Pape nicht zu schlagen. Im Sattel des Irish-Sporthorse Cassius entschied er die Prüfung für sich und verwies Mareike Pape, seine Schwägerin, auf Platz zwei. Dritte wurde Eva-Maria Lühr.

Ebenfalls traditionell bleibt ein großer Teil der Geländehindernisse nach dem Turnier stehen, denn am 8.Februar finden "Talentschuppen und Verkaufsschau" für Baden-Württembergische Pferde in Sindlingen statt. Hierbei handelt es sich um eine Sichtung von 5- und 6- jährigen talentierten Vielseitigkeitspferden für das Förderkonzept des Verbandes sowie eine Verkaufsschau. Die Liste und einen Zeitplan der Pferde finden Sie hier [...]



4.Feb.2011 / DOKR erwirbt Mehrheitsanteile an Sam

Warendorf (fn-press). Vielseitigkeits-Weltmeister Michael Jung (Horb) kann auch in Zukunft mit seinem Ausnahmepferd La Biosthetique Sam FBW planen. Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) unterzeichnete am Freitag den Vertrag, mit dem es 47 Prozent Mehrheitsanteile an dem elfjährigen Württemberger Wallach übernimmt. Erich Single aus Pfalsgrafenweiler erwirbt 13 Prozent an Sam, Familie Jung hält wie bisher 40 Prozent. Der Wert des Pferdes ist auf 766.666,66 Euro festgeschrieben.

Bislang gehören Sabine Kreuter aus Stöttwang-Thalhofen 60 Prozent an Sam, die sie jetzt an das DOKR in Warendorf und Erich Single abtritt. "Wir sind glücklich, dass es dem DOKR gemeinsam mit Herrn Single und einigen Sponsoren gelungen ist, so ein Ausnahmepaar wie Michael Jung und Sam als Team zu erhalten", sagte DOKR-Geschäftsführer Reinhard Wendt nach Abschluss der Verhandlungen, die seit den Weltreiterspielen in Kentucky andauerten.

Der Kaufvertrag wird allerdings erst ein halbes Jahr nach Vertragsabschluss wirksam und ist abhängig von einer erneuten tierärztlichen Begutachtung des Pferdes. Hintergrund der tierärztlichen Untersuchung ist, dass bei Sam Ende vergangenen Jahres ein Herzgeräusch festgestellt worden ist. Eine Leistungsbeeinträchtigung war allerdings nicht gegeben. "Aufgrund des Herzbefundes besteht ein gewisses Risiko, das wir soweit es geht ausschließen möchten. Deshalb werden wir uns in einem halben Jahr erneut vergewissern, ob Sam weiter im Spitzensport einsetzbar ist", erklärte Wendt. (Bild zum Vergrößern anklicken)



2.Feb.2011 / Mit neuer Homepage in die neue Saison

Mit einigen Veränderungen starten auch wir in die neue Saison und wollen dadurch das Angebot für unsere Besucher verbessern. Mit der neuen Startseite verschaffen wir "mit dem ersten Klick" Überblick über das aktuelle Geschehen. Neu sind die Verweise auf nationale und internationale Presseberichte, wie sie sich bereits seit einiger Zeit auf unserer Facebook-Seite [...] bewährt haben.

Wie in den vergangenen Jahren werden wir aktuell von Turnieren berichten, von einigen Veranstaltungen wird es Video-Reportagen zu sehen geben. Diese erscheinen jeweils am Dienstag nach dem Turnier-Wochenende. Ergänzt wird das Video-Angebot durch Reportagen und "Stall-Besuche". Bevor wir damit beginnen, wird aber erst einmal unser Archiv verarbeitet und man kann sich schon auf ein paar schöne Aufnahmen aus 2010 freuen!





28.Jan. 2011 / CCI* + CIC** in Radolfzell am 1.Mai

Süddeutschland ist Ende-April / Anfang-Mai das Zentrum der deutschen Vielseitig- keitsreiterei: vom 28.04. bis 01.05. finden ein CCI* und ein CIC** auf Gut Weiherhof bei Radolfzell statt, eine Woche später folgt das internationale Turnier in Marbach. Für alle Teilnehmer, die eine weite Anreise haben und an beiden Events teilnehmen wollen, bietet Familie Vogg auf Gut Weiherhof die Möglichkeit zum Verweilen. Info und Ausschreibung finden Sie auf der Homepage des Gut Weiherhof [...], schöne Impressionen sind nach einem Klick auf das Bild zu sehen!





20.Jan. 2011 / Vorschau CCI**** in Badminton

In diesem Jahr gibt es mehrere Gründe weshalb sich eine Reise nach Badminton sicherlich lohnt, denn erstens planen 8 deutsche Top-Reiter/innen einen Start beim CCI**** (Anna Warnecke/Twinkle Bee, Ingrid Klimke/FRH Butts Abraxxas, Simone Deitermann/Free Easy NRW, Andreas Dibowski/FRH Fantasia, Kai Rüder/Leprince des Bois, Dirk Schrade/King Artus, Andreas Ostholt/Franco Jeas, Frank Ostholt/Mr. Medicott) und zweitens fällt das Turnier in die Osterferien. Wie in jedem Jahr bietet die FN eine organisierte Reise an und wer sich nicht selbst um Anfahrt, Hotel etc. kümmern möchte und nette Gesellschaft schätzt, kann sich gerne noch anschließen.

Alle Infos zur Reise als "PDF" => [klick]

Bild oben: Simone Deitermann/Free Easy von Kit Houghton/GBR


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